
„Man muss sich nur mal überlegen, dass wir im Falle eines Sieges bei verbleibenden acht Spielen neun Punkte Vorsprung auf Mönchengladbach hätten – zu einem absoluten Mitkonkurrenten auf die vorderen Plätze. Das wäre ein Wahnsinns-Schritt für uns“, rechnete der Bayer 04-Cheftrainer am Freitagmittag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel den anwesenden Medienvertretern vor. „Und darum werden wir alles daransetzen, das auch zu erreichen“, so Herrlich, der mit einer umkämpften Partie rechnet: „Auch wenn die Mönchengladbacher – was ihre Ergebnisse anbelangt – zuletzt eine längere Durststrecke hatten, sehe ich sie absolut auf Augenhöhe mit uns. Das haben auch die beiden Spiele gezeigt, die wir bisher in dieser Saison gegen sie gehabt haben.“
Nur sieben Zähler hat der NRW-Rivale in den vergangenen acht Spieltagen nach der Winterpause einfahren können, verbunden mit dem Abrutschen auf Tabellenplatz acht. Doch das ist für Herrlich kein Grund, den Gegner zu unterschätzen. Zu groß sei die Qualität der Einzelspieler sowie die Art und Weise, wie die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking Fußball spiele, meint Herrlich: „Im Spiel gegen Borussia Dortmund (0:1 am 23. Spieltag, Anm.) hatten sie unglaublich viele Torchancen, die sie einfach nicht genutzt haben. Generell spielt sich Mönchengladbach aber sehr viele Chancen heraus. Ich bin der Meinung, dass wenn sich eine Mannschaft viele Torchancen erarbeitet, sie irgendwann auch wieder reingehen.“ Um zu verhindern, dass das morgen schon der Fall ist, nimmt der 46-Jährige seine Mannschaft in die Pflicht: „Wir müssen so verteidigen, dass sie am besten überhaupt nicht zu Chancen kommen.“
Entsprechend fordert Herrlich einen über 90 Minuten konzentrierten Auftritt seiner Elf. Dabei sollen die Fehler aus den beiden jüngsten Duellen gegen Schalke (0:2) und in Wolfsburg (2:1) seiner Mannschaft eine Lehre sein. „Vor der Partie gegen Wolfsburg standen wir unter enormem Druck, das Spiel zu gewinnen. Deswegen war der Sieg eine gute Antwort von uns. Aber nach dem zwischenzeitlichen 2:0 waren wir wie schon gegen Schalke in der Defensivarbeit viel zu nachlässig. Diesen fehlenden Fleiß dürfen wir morgen nicht zeigen“, so Herrlich und schob hinterher: „Das hat gegen Wolfsburg vielleicht noch geklappt, aber gegen Mönchengladbach wird das deutlich schwieriger.“
Die Freude auf das Topspiel gegen seinen ehemaligen Verein ist dennoch ungebremst. „Sowohl Mönchengladbach als auch wir versuchen grundsätzlich, fußballerische Lösungen zu finden und sich so Torchancen zu erarbeiten. Wir können morgen ein spannendes und attraktives Spiel erwarten“, sagte Herrlich, der sich nach zuletzt zwei Heimniederlagen für seine Farben wieder einen Sieg in der BayArena wünscht.
Verzichten muss er dabei auf die Dienste von Abwehrspieler Tin Jedvaj, der sich bei der Vormittagseinheit am Dienstag eine Oberschenkel-Zerrung zugezogen hatte und vorerst zum Zuschauen verbannt ist. „Mit einem gewissen Risiko hätten wir ihn hinbekommen können, wenn es unbedingt hätte sein müssen. Dieses Risiko wollten wir aber nicht eingehen, sondern eher schauen, dass er für die kommende Woche fit wird.“ Ansonsten stehen der Werkself alle Akteure zur Verfügung – auch Panos Retsos (5. Gelbe Karte) und Dominik Kohr (Gelb-Rote Karte), die ihre Sperren abgesessen haben.


Im Rahmen des 5. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert Bayer 04 beim kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Die Partie steigt am Donnerstag, 26. November, um 18.45 Uhr im Stadion Maksimir. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Nicht nur auf dem Rasen gab es rund um den 2:1-Heimerfolg der Werkself gegen den SC Freiburg Grund zur Freude. Auch im Bereich der Trainerbänke waren zur Pause viele glückliche Gesichter zu sehen. Einmal mehr ehrte Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, gemeinsam mit Ex-Stürmer und Klub-Repräsentant Stefan Kießling im Namen von Bayer 04 die bis zu 30-jährigen Jubiläen von acht Fanclubs.
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Was für ein Spiel für die U19 von Bayer 04: Beim 4:3-Erfolg beim VfL Bochum 1848 drehte die junge Werkself die Partie spektakulär in der Nachspielzeit. Einen schwereren Stand hatte die U17, die beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 unterlag. Großen Jubel gab es dafür bei gleich drei Juniorinnen-Teams, die teils gegen ältere Gegnerinnen den Einzug in die jeweiligen Finals des Kreispokals perfekt machten – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Auch in der zweiten Länderspielperiode der Saison 2026/27 reisen wieder Bayer 04-Nachwuchsakteure zu ihren Nationalteams – darunter wie so häufig auch DFB-Auswahlen.
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