
Es war die Schreckensmeldung des Vormittagstraining. Kurz vor dem Ende hatte sich Jedvaj nach der Sprinteinheit an den linken Oberschenkel gefasst und mit betroffener Miene den Platz in Richtung Kabine verlassen. Wie die MRT-Untersuchung am Nachmittag ergab, zog sich der 22-jährige Kroate eine Zerrung zu und droht damit für das Topspiel des 26. Spieltags gegen den niederrheinischen Rivalen auszufallen. „Für Tin ist es ärgerlich, das wirft ihn und uns wieder ein kleines Stück zurück. Er ist sehr flexibel – egal, ob er als Innen- oder Außenverteidiger gespielt hat, er hat beides gut gemacht zuletzt. Aber da steckst du nicht drin“, zeigte sich Herrlich betroffen. Wie lange der Bayer 04-Cheftrainer auf Jedvaj verzichten muss, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
Kürzertreten mussten vorerst auch Charles Aránguiz (Kniebeschwerden) und Sven Bender, der schon jüngst beim 2:1-Sieg in Wolfsburg wegen Rückenproblemen zur Pause ausgewechselt worden war. Beide wurden am Montag und Dienstag individuell belastet. „Ich bin sehr optimistisch, dass sowohl Sven als auch Charly am Samstag spielen können. Wir wollen sie schonen und gehen kein Risiko ein“, begründete Herrlich die „reine Vorsichtsmaßnahme“. Gleiches gilt für Kapitän Lars Bender (Belastungssteuerung) und Wendell (private Gründe), die ebenfalls nicht an der Vormittags-Einheit am Dienstag teilnahmen. Am Nachmittag waren beide wieder Teil des Teamtrainings.

Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 2:1-Erfolg gegen den SC Freiburg am 6. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Carles Martínez und Julian Schuster...
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Werkself-TV zeigt den 2:1-Erfolg von Bayer 04 gegen den SC Freiburg am 6. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 re-live...

Es war ein Spiel, an das sich die Beteiligten wohl noch lange erinnern werden: Die U19 von Bayer 04 hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga den siebten Sieg im siebten Spiel gefeiert – und doch war es ein ganz besonderer Erfolg: Beim 4:3 (1:1) beim VfL Bochum 1848 fielen gleich fünf Treffer in der Schlussviertelstunde. Bei Anbruch der 90. Minute hatte das Team von Trainer Patrick Greveraars noch zurückgelegen, dann aber in bester „Laterkusen“-Manier zurückgeschlagen.
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In der BayArena war die Werkself unter Carles Martínez bisher nicht zu bezwingen. Der Spanier gewann mit seinem Team alle drei zurückliegenden Heimspiele – wohlgemerkt ohne Gegentor. Mit dem SC Freiburg kommt am Sonntag, 18. Oktober (Anpfiff: 15.30 Uhr/live bei DAZN und im Werkself-Radio), der aktuelle Tabellenführer nach Leverkusen, muss dort aber auf seinen Top-Torschützen verzichten. Zudem gewann die Werkself alle drei vergangenen Heimspiele gegen den Sport-Club. Mit einem Treffer könnte Patrik Schick nicht nur für einen vierten Erfolg in Serie sorgen, sondern auch einen denkwürdigen Rekord aufstellen. Derweil dreht sich am Aktionsspieltag Gesundheit in der BayArena vieles um das körperliche Wohlbefinden. Die Kurzpässe.
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