
Es war die Schreckensmeldung des Vormittagstraining. Kurz vor dem Ende hatte sich Jedvaj nach der Sprinteinheit an den linken Oberschenkel gefasst und mit betroffener Miene den Platz in Richtung Kabine verlassen. Wie die MRT-Untersuchung am Nachmittag ergab, zog sich der 22-jährige Kroate eine Zerrung zu und droht damit für das Topspiel des 26. Spieltags gegen den niederrheinischen Rivalen auszufallen. „Für Tin ist es ärgerlich, das wirft ihn und uns wieder ein kleines Stück zurück. Er ist sehr flexibel – egal, ob er als Innen- oder Außenverteidiger gespielt hat, er hat beides gut gemacht zuletzt. Aber da steckst du nicht drin“, zeigte sich Herrlich betroffen. Wie lange der Bayer 04-Cheftrainer auf Jedvaj verzichten muss, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
Kürzertreten mussten vorerst auch Charles Aránguiz (Kniebeschwerden) und Sven Bender, der schon jüngst beim 2:1-Sieg in Wolfsburg wegen Rückenproblemen zur Pause ausgewechselt worden war. Beide wurden am Montag und Dienstag individuell belastet. „Ich bin sehr optimistisch, dass sowohl Sven als auch Charly am Samstag spielen können. Wir wollen sie schonen und gehen kein Risiko ein“, begründete Herrlich die „reine Vorsichtsmaßnahme“. Gleiches gilt für Kapitän Lars Bender (Belastungssteuerung) und Wendell (private Gründe), die ebenfalls nicht an der Vormittags-Einheit am Dienstag teilnahmen. Am Nachmittag waren beide wieder Teil des Teamtrainings.

Im Rahmen des 11. Bundesliga-Spieltags 2026/27 gastiert Bayer 04 bei Borussia Dortmund. Die Partie steigt am Sonntag, 29. November (Anstoß: 19.30 Uhr), im SIGNAL IDUNA PARK. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Volle Plätze, jede Menge Fußball und strahlende Gesichter: Auch in der vergangenen Woche stand bei der Bayer 04 Fußball Akademie alles im Zeichen des runden Leders. An den vier Standorten FV Bad Honnef, SV Schlebusch, VfL Gummersbach und 1. FC Monheim waren bis zu 130 teilnehmende Nachwuchskicker mit Begeisterung, Ehrgeiz und jeder Menge Spielfreude am Ball.
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Lang' ist's her, dieses Gefühl, ohne Punkte dazustehen. Die bis dato letzte und einzige Saisonniederlage in Elversberg liegt inzwischen rund zwei Monate zurück. Auf diese ließ Bayer 04 sieben Siege und ein Remis folgen. Nun, auswärts bei der TSG Hoffenheim, war es aber mal wieder so weit. Im Verlaufe der Partie steigerten sich die Leverkusener zunehmend und „hätten auch selbst den Führungstreffer schießen können“, wie Robert Andrich im Nachgang betonte. Letztlich waren es jedoch die Sinsheimer, die nach einer „turbulenten Schlussphase“ (kicker) einen 3:0-Sieg bejubelten. Der Werkself Nachdreher.
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