Gladbach im Blick – Jedvaj muss vorerst kürzertreten

Nach der obligatorischen regenerativen Auftakteinheit am Montag bat Heiko Herrlich die Werkself am Dienstag gleich zweimal auf die Trainingsfläche. Wie schon in den vergangenen Wochen musste er auf ein paar Gesichter verzichten – auf eins womöglich etwas länger: Tin Jedvaj droht aufgrund einer Oberschenkelzerrung gar der Ausfall für das Liga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstagabend (10. März, 18.30 Uhr).
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Es war die Schreckensmeldung des Vormittagstraining. Kurz vor dem Ende hatte sich Jedvaj nach der Sprinteinheit an den linken Oberschenkel gefasst und mit betroffener Miene den Platz in Richtung Kabine verlassen. Wie die MRT-Untersuchung am Nachmittag ergab, zog sich der 22-jährige Kroate eine Zerrung zu und droht damit für das Topspiel des 26. Spieltags gegen den niederrheinischen Rivalen auszufallen. „Für Tin ist es ärgerlich, das wirft ihn und uns wieder ein kleines Stück zurück. Er ist sehr flexibel – egal, ob er als Innen- oder Außenverteidiger gespielt hat,  er hat beides gut gemacht zuletzt. Aber da steckst du nicht drin“, zeigte sich Herrlich betroffen. Wie lange der Bayer 04-Cheftrainer auf Jedvaj verzichten muss, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Optimismus bei Aránguiz und Sven Bender

Kürzertreten mussten vorerst auch Charles Aránguiz (Kniebeschwerden) und Sven Bender, der schon jüngst beim 2:1-Sieg in Wolfsburg wegen Rückenproblemen zur Pause ausgewechselt worden war. Beide wurden am Montag und Dienstag individuell belastet. „Ich bin sehr optimistisch, dass sowohl Sven als auch Charly am Samstag spielen können. Wir wollen sie schonen und gehen kein Risiko ein“, begründete Herrlich die „reine Vorsichtsmaßnahme“. Gleiches gilt für Kapitän Lars Bender (Belastungssteuerung) und Wendell (private Gründe), die ebenfalls nicht an der Vormittags-Einheit am Dienstag teilnahmen. Am Nachmittag waren beide wieder Teil des Teamtrainings.

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