
Der Werksklub steht vor seinem zweiten Montagspiel in der fast 40-jährigen Bundesliga- Historie. Und das letzte liegt gar nicht mal so lange zurück: Anfang April, im vorletzten Montagspiel des Ligabetriebs, spielte sich die Werkself beim 4:1 in Leipzig in Ekstase. Wiederholung erwünscht! Selbiges Endresultat gab es übrigens auch im jüngsten Aufeinandertreffen in Nürnberg am 14. April 2014, als Emir Spahic (2), Sebastian Boenisch und Roberto Hilbert den „Glubbereren“ 04 Mal einschenkten. Damals schon mit dabei waren Julian Brandt und Lars Bender. Die beiden wissen also, wie es geht…
Zur Einstimmung auf den fränkischen Dialekt üben wir auch schon einmal das „r“ zu rollen. Also los: Generell haben die Frrrranken in den bisherigen 50 Begegnungen im Fußball-Oberhaus die Punkte – dankenswerterweise – oftmals der Werkself überlassen: 25 Mal in voller Anzahl und 13 Mal zumindest einen Zähler. Dabei kommen die Leverkusener auf insgesamt 92 Treffer, also fast zwei pro Spiel. Blickt man mal nur auf die letzten fünf Duelle mit dem neunmaligen Deutschen Meister stehen 14 schwarz-rote Treffer zu Buche, die fünf schwarz-rote Siege gebracht haben. Da ist selbst von den frrrränkischen Hunden ein lautes „Wow wow“ zu vernehmen. Erfolgreichster Torschütze in dieser Paarung ist übrigens auch ein gebürtiger Frrranke: Stefan Kießling netzte insgesamt elfmal ein – zehnmal davon mit dem Kreuz auf der Brust.
Die dankenswerte Haltung der Nürnberger haben wir bereits erwähnt: Von ihren bislang 25 Liga-Heimspielen gegen Bayer 04 konnte der FCN sogar nur neun für sich entscheiden – und witzigerweise jedes Mal mit nur einem Tor Unterschied: Viermal gab es aus Sicht der Gastgeber ein 1:0 bzw. ein 3:2, einmal ende das Gastspiel im Frrrrankenland 2:1. Apropos Tore: Auch, wenn sich die Werkself-Defensive (24 Gegentreffer) in dieser Spielzeit selbst noch nicht mit Ruhm bekleckert hat – auch die seit insgesamt sechs Partien (drei Heimspielen) sieglosen Nürnberger mussten bereits 29 Gegentreffer hinnehmen – Liga-Höchstwert! Dabei kassierte der „Club“ zwölf Treffer in der ersten Halbzeit – Liga-Höchstwert zum Zweiten. Und neun dieser zwölf Gegentreffer kassierte der FCN in den ersten 30 Minuten – Liga-Höchstwert zum Dritten! Kann gerne bestätigt werden!
Für Heiko Herrlich fällt der Geburtstag in diesem Jahr auf einen Spieltag. Genauer gesagt: Am Montag gibt es den Cheftrainer der Werkself seit 47 Jahren. Auf der herrlichen Wunschliste steht ein Dreiklang. „Ich wünsche mir von meiner Mannschaft, dass sie in Nürnberg eine Top-Leistung bringt, dass sie an ihre Grenzen geht und dass dann dabei ein gutes Ergebnis dabei herauskommt“, offenbarte Herrlich auf der Pressekonferenz vor dem Spiel – es wäre zugleich sein 20. Bundesliga-Sieg als Werkself-Trainer. Wir stimmen ein feierliches „Happy Birthday“ an und drücken fest beide Däumlinge. Zu den Gratulant(inn)en wird sicherlich auch Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus zählen, die in Nürnberg (bei ihrem insgesamt neunten Bundesliga-Einsatz) zum ersten Mal ein Spiel der Werkself leiten wird. Nach Martin Petersen (in Leipzig) und Robert Schröder (gegen Stuttgart) ist es in der Meisterschaft bereits das dritte Mal hintereinander, dass der Schiedsrichter seine Bayer 04-Premiere gibt. Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Ein gutes Omen also auch für drei Punkte…
Vorhergesagte Temperatur: 10 Grad, Regen
Erwartete Zuschauer: 32.000, davon gut 350 aus Leverkusen
Im TV zu sehen auf: Eurosport


Erster Härtetest für das älteste Leverkusener Nachwuchs-Team: Beim Indeland-U19-Elite-Cup in Eschweiler trifft die U19 in ihren ersten Partien unter Neu-Chefcoach Patrick Greveraars gleich auf die besten Junioren-Teams der Region. Den ersten Test absolviert auch die U17 gegen den VfL Wolfsburg. Und an den neu eröffneten Future-Kids-Standorten Büderich und Wuppertal feiern die jüngsten Bayer 04-Kicker Premiere. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Mit großen Ambitionen wechselt Mittelfeldspielerin Lumbardha Misini vom Schweizer Meister Servette FCCF zur Werkself. In ihrem ersten Interview in Leverkusen spricht die 23-Jährige unter anderem über ihre Sprachkenntnisse, die Ziele mit ihrem neuen Klub und erklärt, warum sie sich ausgerechnet für Bayer 04 entschieden hat.
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Verstärkung für das zentrale Mittelfeld der Bayer 04-Frauen: Vom Schweizer Meister Servette FCCF wechselt die kosovarische Nationalspielerin Lumbardha Misini zur Werkself. Die 23-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.
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