
…die personelle Situation: „Die Ausfälle unserer beiden Langzeitverletzten Panos Retsos und Joel Pohjanpalo sind klar. Aleksandar Dragovic ist soweit wieder hergestellt, dass er morgen zum Einsatz kommen kann. Bei Lars Bender wird sich gleich im Abschlusstraining entscheiden, ob er uns morgen zur Verfügung steht oder nicht.“
…die Erkenntnisse aus dem 2:1-Sieg gegen den FC Schalke: „Nach dem Frankfurt-Spiel haben wir festgestellt, dass uns in manchen Momenten einfach die Entschlossenheit gefehlt hat. Gegen Schalke hat die Mannschaft gezeigt, dass sie dazu im Stande ist, sie hat sich dagegengestemmt und alles rausgehauen. Das Schalke-Spiel war über die gesamte Zeit gesehen sicherlich kein Fußball-Leckerbissen, aber es waren trotzdem viele positive Ansätze zu erkennen – zum Beispiel wie wir gegen eine geordnete Mannschaft das 2:0 herausgespielt haben. Und ich möchte daran erinnern, dass Dortmund das große Derby auf Schalke vor ein paar Tagen (13. Spieltag, Anm.) auch nur mit 2:1 gewonnen hat. Weil es eben einfach auch schwierig ist, auf Schalke zu gewinnen.
…die Aufgabe: „Hertha ist eine Mannschaft, die gegen Teams aus der oberen Tabellenregion gepunktet hat und gegen weiter untenstehende Mannschaften teilweise ihre Probleme hatte. Sie sind defensiv unheimlich stark, verteidigen sehr gut, sind robust und es wird sicherlich nicht leicht werden, ein Tor gegen sie zu machen.“
…die Herangehensweise ans Hertha-Spiel: „Der Verein, jeder Mitarbeiter von Bayer 04 und die Fans können morgen erwarten, dass sich die Mannschaft noch einmal komplett den Arsch aufreißt, um die drei Punkte hierzubehalten.“
…Mitchell Weiser: „Wir sind froh, dass wir ihn haben. Mitch hat im vergangenen Jahr in der Rückrunde für Hertha BSC nur drei Spiele gemacht, aber ich finde, dass er wieder die Kurve bekommen hat. Er hat bei uns seit Sommer genügend Einsätze gehabt, in denen man sehen konnte, über welche Qualitäten er verfügt. Er hat sich weiterentwickelt, hat aber trotzdem auch noch viel Luft nach oben. Ich denke, dass er morgen gegen Berlin natürlich zeigen will, was er wert ist und was er kann.“
…die Situation, gegen Ex-Vereine zu spielen: „Gegen den Ex-Verein möchte man natürlich immer zeigen, welchen Wert man hat. Ich habe gegen meine Ex-Vereine teilweise katastrophal gespielt, weil ich übermotiviert war und unbedingt zeigen wollte, welche Qualitäten ich besitze. Aber ich habe auch Spiele gemacht, die sehr gut waren. Man muss in solchen Spielen die Ruhe und die Balance finden.“
…Lucas Alario: „Er kam in der vergangenen Saison aufgrund des Wechsel-Hickhacks recht spät zu uns. Der unnötige Platzverweis in Köln damals war sicherlich ein Tiefschlag für ihn, das hat ihn sehr beschäftigt. Aber insgesamt hat er neun Tore in 23 Spielen gemacht – ich denke, dass ist fürs erste Jahr in Deutschland eine ganz ordentliche Quote. In dieser Saison hatte er besonders zu Saisonbeginn viele Einsätze, hat teilweise aber nicht das nötige Glück gehabt, das man als Stürmer manchmal braucht. Trotzdem hat er immer weiter Gas gegeben, hat zuletzt gegen Augsburg und vergangene Woche gegen Larnaka entscheidende Tore gemacht – und jetzt auch gegen Schalke wieder getroffen. Er findet immer mehr Bindung ans Spiel und ich bin froh, dass er jetzt so weit ist und dass noch weitere Tore folgen werden.“


Werkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltags die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Julian Schuster und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
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Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
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Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
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