Die viertplatzierten Gäste gelten für viele Experten zwar nach wie vor als das Überraschungsteam der Liga, doch Werkself-Trainer Peter Bosz sieht in dem kommenden Gegner mehr als nur das. „Wenn eine Mannschaft nach elf Spielen oben steht und man sieht, gegen welche Spitzenteams sie super Ergebnisse geholt hat, kann das nicht mehr nur eine Überraschung sein“, betonte der 56-Jährige, der gestern Geburtstag hatte, auf der Spieltags-Pressekonferenz. Das Team von Christian Streich holte bislang starke 21 Punkte, liegt damit gleichauf mit dem Zweiten RB Leipzig und dem Dritten Bayern München. „Freiburg macht vieles richtig: Sie spielen als Mannschaft gut zusammen und schalten sehr schnell um“, so Bosz weiter.
Ein Erfolgsgrund ist sicherlich Trainer Streich, der seit nunmehr acht Jahren beim Sport-Club das Zepter schwingt. Der 54-Jährige schaffte mit dem Verein unter anderem nach dem Gang in die Zweite Liga den direkten Wiederaufstieg in der Saison 2015/16. „Dass er schon so lange dort auf der Trainerbank sitzt, zeigt, dass er vieles gut macht – Respekt!“, lobte Bosz seinen Gegenüber.
Mit einem Erfolg gegen den SC wollen die Schwarz-Roten die positive Bilanz vor der Länderspielpause – drei Siege aus vier Pflichtspielen – ausbauen. „Es kommen jetzt sehr wichtige Spiele auf uns zu. Nach diesen können wir sehen, wo wir international und in der Bundesliga stehen“, sagte der Niederländer. „Diese Partien werden eine Richtung vorgeben, wohin die Reise in dieser Saison geht.“
Doch in Duellen unmittelbar nach einer Abstellungsphase taten sich die Leverkusener in dieser Saison bis dato schwer – und blieben bislang ohne Zählbares. Angesprochen auf dieses vermeintliche Gesetz der Serie, in dieser Spielzeit beide Partien nach den Pausen verloren zu haben (0:4 in Dortmund und 0:3 in Frankfurt), erklärte der Niederländer: „Normalerweise beschäftige ich mich mit solchen Themen nicht – aber dieses ist doch eins, das auch in meinem Kopf ist.“ Es sei immer schwer, wenn die Spieler erst kurz vor der anstehenden Partie zurückkommen.
Umso erfreuter war Bosz darüber, dass sein Mittelfeldmotor Charles Aranguiz in einem fitten Zustand zurückgekehrt ist. Der Grund: Das in Lima geplante Testspiel der Chilenen wurde aufgrund der peruanischen Staatskrise abgesagt. „So war er früher zurück im Training als – wie ursprünglich geplant – am heutigen Freitag“, so der Bayer 04-Trainer, der gegen den Sport-Club auf Kai Havertz, Daley Sinkgraven und Joel Pohjanpalo (alle verletzt) sowie den rot-gesperrten Leon Bailey verzichten muss.


Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
Mehr zeigen
Endlich wieder K.-o.-Duelle! Nachdem die Leverkusener Konsolen-Profis vergangenes Jahr den ersten Showdown in der Geschichte der VBL Club Championship spektakulär gewonnen hatten, folgten zwei eher ernüchternde Ausgaben mit dem zweimaligen Vorrunden-Aus. Nun, in Showdown vier, gelang den Cousins Marc und Sean Landwehr wieder der Einzug in die Offline-K.-o.-Phase. Und in dieser wartet am heutigen Montag, 2. Februar (ab 16 Uhr live auf dem Twitch-Kanal der VBL), zum Start der VfL Bochum 1848. Der Gegner-Check und mögliche weitere Verlauf.
Mehr zeigen
Mit gleich zwei Teams war die U12 beim Hallenturnier in Wuppertal ganz vorne dabei und landete auf den Rängen zwei und vier. Die U13 holte in der zweiten Liga-Partie nach der Winterpause den zweiten Sieg und die U14 präsentierte sich sowohl beim Hallenturnier in Nürnberg als auch beim anschließenden Leistungsvergleich auf dem Feld ebenfalls äußerst erfolgreich – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
Mehr zeigen
Eine besondere Partnerschaft: Die SAB-P GmbH mit Sitz in Wermelskirchen wird der erste offizielle Inklusionspartner von Bayer 04 Leverkusen. Das bislang im Businessclub des Fußball-Bundesligisten engagierte Unternehmen, das mit der bis zum 31. Mai 2027 laufenden Vereinbarung sein gesellschaftliches Engagement im Bereich Inklusion unterstreicht, wird unter anderem ab der Saison 2026/27 als Trikotsponsor der Inklusionswerkself auftreten.
Mehr zeigen
Beim 3:1 gegen Eintracht Frankfurt überzeugte die Werkself vor allem durch Effizienz und eine erste Hälfte „auf einem hohen Level“, aus der Chefcoach Kasper Hjulmand viel Positives mitnehmen will. Selbiges dürfte für Arthur gelten, der erstmals in der Bundesliga getroffen hatte. Edmond Tapsoba zeigte sich seinerseits im Nachgang glücklich über seinen 250. Einsatz im Bayer 04-Trikot. „Ich glaube, dass wir uns so langsam wieder finden“, fasste Torschütze Malik Tillman den Auftritt zusammen. Der Werkself Nachdreher.
Mehr zeigen