
Wo ist er nicht schon überall gewesen: Von seinem Heimatland zog es Fußball-Profi Bosz über Frankreich nach Japan. Es folgten ein halbjähriges Intermezzo bei Hansa Rostock und nach weiteren Stationen innerhalb der Niederlande kam das Karriereende als Spieler im Jahr 2000. Anschließend zog es Bosz auf die Trainerbank: Feyenoord Rotterdam, Maccabi Tel-Aviv (israelischer Rekordmeister), Ajax Amsterdam, Borussia Dortmund – und seit elf Monaten Bayer 04. Das Credo des Fußballlehrers, dessen Idee von Fußball stark von Johan Cruyff beeinflusst worden ist: „Im Vordergrund steht immer, dass wir gewinnen wollen. Aber wir wollen auch, dass die Fans, wenn sie nach einem Spiel nach Hause gehen, begeistert sind und in den 90 Minuten zuvor einen Wow-Effekt erlebt haben.“
Neben dem Cheftrainer feiert am heutigen Donnerstag auch Christian Hausmann seinen 56. Ehrentag. Der gebürtige West-Berliner wechselte 1986 von den Reinickendorfer Füchsen zu Bayer 04. 1988 gewann er mit der Werkself den UEFA-Cup. Heute arbeitet Hausmann im Bereich Fans/Soziales für Bayer 04 und fungiert als Co-Trainer für die Traditionself. Happy Birthday!
Welt- und Europameister Günter Netzer äußerte sich am Rande des DFB-Länderspiels gegen Nordirland (Endstand: 6:1) sehr lobend über Bayer 04-Youngster und Nationalspieler Kai Havertz. „Wenn man den Fußball versteht, dann muss man ihn vom ersten Moment an bewundern“, so der 75-Jährige. „Er leistet hervorragendes, hat eine Spielauffassung, wie kaum ein anderer. Er wird bestimmt ein großer Spieler.“ Bundestrainer Joachim Löw hatte den 20-jährigen Werkself-Profi in seinen Kader berufen. Havertz erlitt jedoch wenige Tage vor der Länderspielphase einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel und musste notgedrungen absagen.
Neben Netzers Lob durfte sich Havertz in diesen Tagen zudem über die Nominierung für die Wahl zu Nordrhein-Westfalens Fußballer des Jahres freuen. Neben dem Bayer 04-Profi stehen auch Marco Reus (Dortmund), Yann Sommer (M’Gladbach), Alexander Nübel (Schalke 04) und Oliver Fink (Düsseldorf) zur Wahl. Die Wahl endet am 1. Dezember, abgestimmt werden kann unter nrw-sportlerdesjahres.de.
Seine Zeit unterm Bayer-Kreuz hat Hakan Calhanoglu nicht vergessen. In dieser Woche erklärte der 25-Jährige in einem Interview mit der Sport Bild: „Leverkusen habe ich noch in meinem Herzen. Bayer bleibt immer mein zu Hause.“ Der türkische Nationalspieler erzielte für die Werkself in 115 Pflichtspielen 28 Tore, ehe es ihn im Sommer 2017 zum AC Mailand zog.
Zehn Jahre trug Bernd Schneider das Bayer-Kreuz auf der Brust (1999 bis 2009). Er stand mit der Werkself im Endspiel des DFB-Pokals und der Champions League sowie mit dem DFB-Team im Finale der Weltmeisterschaft. „Schnix“ gewann letztlich zwar keinen Titel, blickt dennoch mit großer Freude auf seine aktive Zeit zurück. „Ich habe viel von dem erreicht, was ich mir als Jugendlicher erträumt hatte“, so der 46-Jährige, der von den Werkself-Fans ins Team der Bundesliga Allstars gewählt worden ist, in der aktuellen Ausgabe des DFL Magazins.
In dieser Woche stellte das Team von Bayer 04-TV Werkself-Linksverteidiger Wendell 04 Fragen. Auf die Frage nach seinem Idol nannte der Brasilianer gleich zwei Persönlichkeiten – unter anderem einen Landsmann, der ebenfalls unterm Bayer-Kreuz spielte. Weitere Themen: der Konkurrenzkampf, die brasilianische Küche und der Bart des 26-Jährigen. Das Video gibt’s auf dem Facebook-Account von Bayer 04. Klickt rein!

Werkself-TV zeigt nach dem 4:0-Heimsieg gegen den FC St. Pauli am 22. Bundesliga-Spieltag die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Kasper Hjulmand und Alexander Blessin...
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Werkself-TV zeigt den 4:0-Heimsieg gegen den FC St. Pauli am 22. Bundesliga-Spieltag re-live...

Am 2. Spieltag der Hauptrunde in Liga A der DFB-Nachwuchsliga lieferte sich die U19 von Bayer 04 ein spannendes Duell mit dem 1. FSV Mainz 05. Nach der frühen Führung der Leverkusener durch Emmanuel Owen (4.) drehten die Gastgeber zwischenzeitlich das Spiel, ehe Jeremiah Mensah noch vor der Pause ausgleichen konnte (36.). Nach dem Seitenwechsel sorgte Jonah Berghoff für die erneute Leverkusener Führung (73.), aber Mainz traf nur zwei Minuten später zum 3:3-Endstand.
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Gerade einmal anderthalb Wochen nach dem Viertelfinal-Erfolg im DFB-Pokal heißt der Gegner der Werkself am Karnevalssamstag, 14. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr), erneut FC St. Pauli. Im Rahmen des 22. Bundesliga-Spieltags gastieren jedoch Kiezkicker in der BayArena, die am vergangenen Wochenende mit einem Sieg gegen den VfB Stuttgart ordentlich Selbstvertrauen getankt haben. Dennoch spricht die Bilanz eindeutig pro Schwarz-Rot – und das Team von Trainer Kasper Hjulmand will auch gegen optimistische Hamburger alles dafür tun, dass das so bleibt. Die Kurzpässe.
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Nach dem emotionalen 2:1-Derbysieg gegen den 1. FC Köln sprechen Carlotta Wamser und Torschützin Sofie Zdebel über die Gründe für den wichtigen Dreier. Dabei ordnet das Duo die Leistung der Mannschaft ein – und blickt auf die kommenden Karnevalstage voraus.
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