Am Freitagvormittag arbeitete der Niederländer jedoch erst einmal die Partie bei BSC Young Boys vom Vortag auf: „Ich habe mir das Spiel im Nachhinein über die vollen 90 Minuten genau angeschaut. Das mache ich immer so. Dann bespreche ich meine Rückschlüsse daraus entweder mit dem gesamten Team oder mit einzelnen Spielern – heute habe ich sie mit allen besprochen. Die erste Hälfte hat uns nicht gefallen, die Reaktion der Mannschaft nach der Pause war dann aber so, wie sie sich ein Trainer wünscht. Dort hat man gesehen: Im Fußball können sich die Dinge schnell ändern.“
Das Wichtigste, so der 57-Jährige anschließend, sei ab sofort jedoch das Auswärtsduell beim FCA. Die Fuggerstädter verloren 6 ihrer vergangenen 7 Ligapartien. Zum Vergleich: An den ersten 14 Spieltagen gab es lediglich 5 Niederlagen. „Augsburg braucht auch Punkte. Es treffen also zwei Teams aufeinander, die beide unbedingt gewinnen wollen“, betonte Peter Bosz vor dem Duell mit seinem Vorgänger auf der Leverkusener Trainerbank, FCA-Coach Heiko Herrlich.
Der Niederländer wird wie in Bern auch bei den bayrischen Schwaben auf Stammtorhüter Lukas Hradecky verzichten müssen. Da der Finne aufgrund anhaltender Probleme an der Ferse am Freitag nicht mittrainiert hatte, sei er für das Spiel beim FCA keine Option. Auch Lars Bender kommt verletzungsbedingt noch nicht wieder in Frage, ebenso wie Karim Bellarabi. Der Außenstürmer ist nach seiner Muskelverletzung allerdings zurück im Einzeltraining.
Mitchell Weiser (ebenfalls Muskelverletzung) absolvierte am Freitag erstmals wieder eine Einheit mit der Mannschaft. Selbiges tut Innenverteidiger Sven Bender bereits seit mehreren Tagen. Der 31-Jährige könnte in Augsburg somit zum ersten Mal in 2021 wieder über eine längere Distanz zum Einsatz kommen.
Sollte der Defensiv-Routinier gegen die Fuggerstädter auf dem Feld stehen, wird er gemeinsam mit seinen Teamkollegen vor allem auf das Umschaltspiel der Augsburger Acht geben müssen. Bosz erklärte im Zuge dessen: „Sie versuchen es oft über Konter. Gegen Top-Teams haben sie allerdings auch häufiger mal weit vorne Druck ausgeübt.“ Welche Taktik sich Herrlich gegen seinen Ex-Klub auch zurechtlegen wird, sein Gegenüber stellte am Freitag klar: „Wir sind auf den Gegner vorbereitet und wollen das Spiel gewinnen. Es ist an uns, am Sonntag eine gute Leistung abzurufen.“
Weitere Infos zur Partie:
Übertragung: DAZN und Werks11 Radio
Schiedsrichter: Der Unparteiische wird am Tag des Spiels bekanntgegeben

Eine beeindruckende Aufholjagd nach der Pause bescherte den Bayer 04-Frauen gegen den SV Werder Bremen im Ulrich-Haberland-Stadion einen 3:2-Heimsieg. Im Werkself-TV-Interview sprechen Doppel-Torschützin Cornelia Kramer und Loreen Bender unter anderem darüber, was in der Halbzeit in der Kabine passierte.
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Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 3:2-Erfolgs der Bayer 04-Frauen gegen den SV Werder Bremen am 6. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2026/27.
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Dank einer emotionalen Aufholjagd in der zweiten Halbzeit haben die Bayer 04-Frauen ihren ersten Heimsieg eingefahren. Gegen den SV Werder Bremen steigerte sich die Werkself nach der Pause deutlich und drehte einen Zwei-Tore-Rückstand in ein 3:2 (0:2). Cornelia Kramer (54., 56.) und Lobke Loonen (81.) erzielten die Treffer, die dem Team von Trainer Roberto Pätzold die ersten Punkte im Ulrich-Haberland-Stadion in der laufenden Bundesliga-Saison bescherten.
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Werkself-TV zeigt die Highlights des 6:0-Erfolgs der Werkself im Trainingsspiel gegen den Drittligisten SC Fortuna Köln...
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Souveräne Vorstellung: In einem Trainingsspiel im Rahmen der Länderspielpause hat Bayer 04 den Drittliga-Aufsteiger SC Fortuna Köln 6:0 besiegt. Martin Terrier und Patrik Schick trafen doppelt, die weiteren Leverkusener Treffer steuerten Nathan Tella und Miguel Gutiérrez bei. Aufgrund der Vorbereitungen im Ulrich-Haberland-Stadion auf die Bundesliga-Heimpartie der Bayer 04-Frauen gegen den SV Werder Bremen am Abend (Anstoß: 18.30 Uhr) hatte das Duell gegen die Domstädter auf dem Trainingsgelände der Werkself stattgefunden.
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