
Personell nahm Cheftrainer Xabi Alonso im Vergleich zum Viertelfinal-Hinspiel in der UEFA Europa League gegen Union Saint-Gilloise (1:1) fünf Änderungen vor: Für Jonathan Tah startete Odilon Kossounou in der Defensive, das Mittelfeld komplettierten Kerem Demirbay und Nadiem Amiri. Exequiel Palacios musste aufgrund muskulärer Probleme passen. Piero Hincapie rückte aus der Dreier-Abwehrkette auf den linken Flügel, Mitchel Bakker nahm dafür zunächst auf der Bank Platz. Zudem entschied sich Alonso in der Offensive für Sardar Azmoun und Adam Hlozek anstelle von Florian Wirtz sowie Amine Adli. Außerdem agierte Robert Andrich dieses Mal wieder als Innenverteidiger.
Beide Teams starteten zunächst verhalten. Dabei versuchte die Werkself meist mit langen Bällen aus dem Mittelfeld heraus Moussa Diaby zu bedienen, die die abwartend agierende VfL-Defensive jedoch problemlos entschärfen konnte. In der 26. Minute war es erneut ein langes Zuspiel in die Tiefe aus der eigenen Hälfte auf Azmoun, der Iraner sah seinen an der Strafraumkante mitgelaufenen Teamkollegen Diaby. Dessen Schuss blockte die Wolfsburger Abwehr aber. Zwei Minuten später folgte auch der erste Abschluss auf das Tor von Koen Casteels – und der wurde direkt gefährlich: Nach einer Hereingabe von Jeremie Frimpong auf der rechten Seite kam Azmoun im Zentrum an den Ball und versuchte es mit einem Volleyschuss, Wölfe-Defensivmann Josuha Guilavogui lenkte diesen aber an die Querlatte.

In der 33. Minute kamen auch die Wolfsburger zu ihrer ersten Großchance: Auf links kam Paulo Otavio nach einem Ballverlust von Frimpong an die Kugel und bediente daraufhin Yannick Gerhardt, der jedoch über das Tor köpfte. Mit zunehmender Spielzeit häuften sich die Chancen der Gäste durch Hlozek mit einem Abschluss an das Außennetz (35.) sowie eine Minute später Amiri aus der Distanz. Bis dato agierten die Leverkusener dabei jedoch mit zu wenig Präzision. Somit ging es torlos in die Kabinen.
Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff galt die erste Möglichkeit den Hausherren: Felix Nmecha zog ab, zielte jedoch über das Tor. Auf der Gegenseite forderte Diaby aus spitzem Winkel Wolfsburgs Schlussmann Casteels, der den flachen Ball aber gerade noch entschärfte (54.). In der körperbetonten Partie häuften sich nun die Torchancen auf beiden Seiten: Erst versuchte es Demirbay auf halbrechter Position aus 20 Metern mit einem strammen Schuss (69.), dann zielte der zuvor eingewechselte Wolfsburger Patrick Wimmer im Strafraum ebenfalls wuchtig in Richtung unteres Eck, doch Hradecky war stark zur Stelle (72).

In den Schlussminuten bemühte sich vor allem die Werkself um das Siegtor, entwickelte dabei jedoch meist zu wenig Durchschlagskraft. So gelang kein Treffer mehr, es blieb beim torlosen Remis.
Weitere Englische Woche: Noch am Sonntagabend reist die Werkself zurück nach Leverkusen, am Montag ist trainingsfrei. Anschließend folgen zwei geschlossene Trainingseinheiten, ehe es am Mittwochnachmittag nach Brüssel geht. Am kommenden Donnerstag, 20. April, gastieren die Leverkusener für das Viertelfinal-Rückspiel in der UEFA Europa League bei Union Saint-Gilloise. Anpfiff im Lotto Park ist um 21 Uhr. Drei Tage später geht es bereits in der Bundesliga weiter: Dann empfängt Schwarz-Rot den aktuellen DFB-Pokalsieger RB Leipzig. Der Anstoß in der BayArena erfolgt um 17.30 Uhr.
Die Statistik:
Wolfsburg: Casteels – Bornauw, Guilavogui, van de Ven – Kaminski, Svanberg, Nmecha, Gerhardt (80. Baku), Otávio (54. Paredes, 80. Lacroix) – Marmoush (70. Wimmer), Wind
Bayer 04: Hradecky – Kossounou, Andrich, Tapsoba - Frimpong, Amiri (78. Tah), Demirbay, Hincapie - Diaby, Hlozek (78. Adli) - Azmoun (62. Wirtz)
Gelbe Karten: Amiri, Hincapie, Kossounou, Diaby, Wirtz
Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Niederkassel)
Zuschauer: 20.137 in der Volkswagen Arena

Am 2. Spieltag der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert die Werkself bei Lech Posen in Polen. Anpfiff ist am Donnerstag, 15. Oktober, um 18.45 Uhr. Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im Poznan Stadium zusammengefasst.
Mehr zeigen
Die neue eSports-Saison steht vor der Tür! Am Donnerstag, 15. Oktober (ab 18 Uhr), beginnt die VBL Club Championship by WOW. Und wie jedes Jahr gib es einen Überblick: Was hat sich verändert? Was bleibt wie bisher?
Mehr zeigen
Bayer 04-Rekordspieler Rüdiger Vollborn lädt zu einem weiteren Abend der beliebten Veranstaltungsreihe „Rudi lädt ein“: Am Dienstag, 10. November, richtet sich der Blick in Zusammenarbeit mit der Bayer AG auf die Zeit des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt stehen der Fußball, Bayer 04 und die Stadt Leverkusen.
Mehr zeigen
Erfolgreicher Wiederauftakt nach der Länderspielphase: Während die U19 von Bayer 04 dank eines 3:1-Erfolgs gegen Alemannia Aachen weiterhin ohne Punktverlust an der Tabellenspitze ihrer Gruppe thront, hat sich die U17 mit einem 3:0 gegen den FC Viktoria Köln dem Top-Trio ihrer Gruppe weiter angenähert. Derweil bezwang die U13 den MSV Duisburg deutlich und will den Schwung mit ins anstehende Derby gegen den 1. FC Köln nehmen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
Mehr zeigen
Bayer 04 Leverkusen hat mit der Extreme Networks GmbH einen neuen Netzwerk-Partner für sich gewonnen. Der führende Anbieter von KI-gestützter Netzwerkautomatisierung einigte sich mit dem Bundesligisten auf eine Kooperation über fünf Jahre bis zum 30. Juni 2031. Dabei wird die bisherige Wi-Fi-5-Infrastruktur des Klubs durch mehr als 400 Wi-Fi-7-Access-Points ersetzt, die speziell auf die Anforderungen eines Stadions mit hoher Nutzerdichte ausgelegt sind. Ziel ist es, das Fanerlebnis zu verbessern und gleichzeitig die Betriebsabläufe und die Sicherheit zu optimieren.
Mehr zeigen