
Die Ära von Pavel Nedved, Milan Baros, Tomas Rosicky und Petr Cech gehört im tschechischen Nationalteam schon länger der Vergangenheit an. Auch die größten internationalen Erfolge wie die Vize-Europameisterschaft 1996 gegen Deutschland oder der EM-Viertelfinal-Einzug 2012 sind längst passé. In der „Reprezentace“ – auf Deutsch: Auswahl oder Mannschaft – hat sich in den vergangenen Jahren ein Generationswechsel vollzogen. Werkself-Stürmer Patrik Schick ist zufrieden mit der Richtung, die eingeschlagen worden ist: „Als diese Spieler in der Nationalmannschaft aufhörten, waren die Jungen noch nicht auf die Aufgabe vorbereitet. Sie waren einfach noch nicht erfahren genug. Nach vier Jahren der Zusammenarbeit hat sich aber jeder Einzelne weiterentwickelt. Mittlerweile haben wir eine gute Qualität im Team“, erklärt der 25-Jährige.
Jene Begabung müssen die Tschechen dann tatsächlich in jedem Spiel auf den Platz bringen, denn in Gruppe D warten nach dem Auftakt gegen Schottland in Vize-Weltmeister Kroatien und WM-Halbfinalist England zwei echte Großkaliber auf Tschechien. Schick glaubt trotz dessen an die eigenen Möglichkeiten in dieser anspruchsvollen Konstellation: „Wir haben natürlich eine schwierige Gruppe, aber gegen England haben wir beispielsweise schon in der Qualifikation gespielt und sie dort 2:1 geschlagen. Wir haben also schon die Erfahrung gemacht, ein Top-Team mit starken Spielern zu bezwingen.“
Positiv hebt der gebürtige Prager vor allem die Kompaktheit und den Team-Spirit der tschechischen Nationalelf hervor. Es sei durch „die vielen Arbeiter auf dem Feld“ sehr schwer, gegen die Silhavy-Elf ein Durchkommen zu finden. Schick persönlich will seiner Mannschaft mit der Fähigkeit weiterhelfen, die ihn auszeichnet: „Ich möchte möglichst viele Tore schießen, um das Team auf dem Feld zu unterstützen. Natürlich möchte ich mit meiner Mannschaft in dieser schwierigen Gruppe weiterkommen. Wenn wir das schaffen, wären wir alle sehr glücklich“, gibt sich unsere Nr. 14 ambitioniert.
Bei aller Vorfreude auf das internationale Turnier hat die ganze Sache für Schick jedoch auch einen Wermutstropfen. Eine Europameisterschaft außerhalb der Pandemie-Zeiten wäre wohl auch für die Anhänger der „Reprezentace“ angenehmer gewesen, um ihr Team quer durch Europa zu begleiten. „Ich wünschte, es wäre möglich, dass jeder Zuschauer zur EM könnte. Selbst, wenn 90 Prozent Engländer und nur 10 Prozent Tschechen im Stadion wären, hätte ich mich sehr darüber gefreut. Wir spielen ja für die Leute, für die Fans“, bedauert der Offensivmann. Dennoch möchte Schick die Fans auch vor den heimischen Bildschirmen zum Jubeln bringen...
HIER geht's zum EM-Interview mit Aleksandar Dragovic.
HIER geht's zum EM-Interview mit Lukas Hradecky.

Nächster Titel für die U15 – und was für einer: Nach dem Gewinn des Essener Otto-Rehhagel-Cups am vorherigen Wochenende holten die Leverkusener Junioren auch beim hochkarätig besetzten KDB Cup die Trophäe. Eine starke Leistung inklusive eines spannenden Final-Erfolgs im Elfmeterschießen gegen den Nachwuchs des Champions-League-Siegers Paris Saint-Germain ließ Schwarz-Rot beim in Kooperation mit dem belgischen Weltstar Kevin De Bruyne ausgerichteten Turniers erneut jubeln. Außerdem überzeugten die U16, die U14 und die U13 mit Siegen in ihren jeweiligen Liga-Partien. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Bayer 04 Leverkusen hat den Kontrakt von U19-Mittelfeldakteur Jonah Berghoff vorzeitig verlängert. Der deutsche U18-Nationalspieler unterzeichnete beim Werksklub einen bis zum 30. Juni 2030 datierten Profivertrag.
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Zwei Monate Vorbereitung, fünf Testspiele und die Wiederauflage einer bekannten Trainingslager-Stätte: Nach Platz fünf in der vergangenen Saison der Google Pixel Frauen-Bundesliga steigt die Werkself am Dienstag, 23. Juni, wieder ins Training ein. Bayer04.de nennt die Eckdaten des Sommerfahrplans 2026.
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