
Bereits weit vor Spielbeginn begann das Rahmenprogramm rund um das erste Heimduell des Doublesiegers in der neuen Saison im benachbarten Ulrich-Haberland-Stadion. Die U19 von Bayer 04 empfing Alemannia Aachen im Rahmen des 2. Spieltags der DFB-Nachwuchsliga - und bezwang die Gäste vor einer Top-Kulisse mit 670 Zuschauern 5:2 (zum Spielbericht!).
Währenddessen wurden nebenan im Umlauf der BayArena Erinnerungen festgehalten, die für immer bleiben werden: Bayer 04-Clubmitglieder mit einer Karte für die Saisoneröffnung, die sich im Vorfeld einen der begehrten Timeslots gesichert hatten, konnten Fotos mit der Meisterschale und dem DFB-Pokal schießen.







Rund eine halbe Stunde vor dem Anstoß tauchte dann überraschend Andre Schnura mit seinem seit der UEFA EURO 2024 im ganzen Land bekannten schwarzen Saxophon zwischen den Fans auf der Tribüne auf. Der in Leverkusen geborene Musiker performte unter anderem die Bayer 04-Hymne live und stimmte die Menge so auf das sportliche Highlight des Tages ein.

Zu Beginn des Aufwärmens für die Partie vor 28.395 Zuschauern - Rekordwert für eine Saisoneröffnung von Bayer 04 - wurden gleich mehrere Akteure am Spielfeldrand geehrt: Jonathan Tah, Jeremie Frimpong, Granit Xhaka und Florian Wirtz erhielten von Mitgliedern des Kurvenrats ihre Trophäen für die Wahl ins „Team of the Season“ der UEFA Europa League 2023/24. Außerdem nahm Wirtz die Auszeichnung zum Leverkusener „Spieler der Saison“ entgegen - eine Wahl durch die Mitglieder des Werksklubs. Darüber hinaus beglückwünschte Dennis Heinzmann von den Bayer Giants Leverkusen die Gewinner des diesjährigen Stadtradelns. Zeitgleich probierten sich die Fans an den vielen Mitmachaktionen und Spielmodulen im Stadionumlauf aus.







Im Anschluss an das Aufwärmen und eine letzte Ansprache in der Kabine ging es für die Werkself dann raus auf den Rasen - und zwar nacheinander und mit lautstarkem Support der Fans auf den Rängen. Ehe der Anpfiff erfolgte, wurde eine letzte Ehrung vorgenommen: Alonso erhielt den kicker-Award „Trainer des Jahres“. Und dann ging es ins Spiel. Ein Fangesang, der auch bei der Saisoneröffnung natürlich nicht fehlen durfte: „Deutscher Fußballmeister!“







Während sich die Werkself in den Katakomben auf Durchgang zwei einstellte, betraten die Spielerinnen und das Trainerteam der Bundesliga-Frauenmannschaft von Bayer 04 den Rasen. Am Stadionmikrofon sagte der neue Cheftrainer Roberto Pätzold unter anderem: „Ich wurde super aufgenommen, die Rahmenbedingungen bei Bayer 04 sind hervorragend. Es ist zu spüren, dass es ein großer Klub mit großen Erfolgen ist.“ Und weiter: „Die Mannschaft macht einen sehr guten Eindruck auf mich. Die Leistungsbereitschaft der Spielerinnen ist extrem hoch. Wir arbeiten in der Vorbereitung sehr akribisch, um so viele Spiele wie möglich zu gewinnen und den Zuschauern tollen Fußball zu bieten.“






Unabhängig vom 1:1-Endergebnis (zum Spielbericht!) fand nach den 90 Minuten noch ein Elfmeterschießen auf das Tor vor der Nordkurve statt, auf das sich die Teams im Vorfeld zu Trainingszwecken geeinigt hatten. In diesem avancierte Lukas Hradecky mit gleich drei von vier gehaltenen Strafstößen zum Hauptprotagonisten, während für die Werkself drei der vier angetretenen Schützen einnetzten - und so aus sportlicher Sicht für einen erfolgreichen Abschluss der Vorbereitung sorgten.







Im Nachgang verteilten die Werkself-Profis gemeinsam mit den Bayer 04-Frauen und zahlreichen Mitgliedern des Löwenclubs noch einige unterschriebene Fußbälle im Publikum und sorgten so bei den Fans für einen weiteren, letzten Höhepunkt dieser abwechslungsreichen Saisoneröffnung 2024/25.
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Gleich dreimal waren die schwarz-roten Legenden der Bayer 04-Traditionsmannschaft am vergangenen Wochenende im Einsatz. Unter anderem mit Stefan Kießling, Philipp Wollscheid, Sidney Sam und Karim Bellarabi trat das von Falko Götz und Jürgen Gelsdorf gecoachte Team auf Indoor-Kunstrasen-Turnieren in Oldenburg, Regensburg und Bielefeld an. Bei Letzterem zauberten sich die Leverkusener dank vierer Wollscheid-Tore sogar bis ins Finale, wo dann gegen Arminia Bielefeld Endstation war. Einsatz und Spaß waren jedoch bei allen Beteiligten wie immer titelwürdig.
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