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Es ist ein Spiel auf Augenhöhe. Tabellarisch trennt die beiden Kontrahenten ein Platz. Die Werkself belegt mit 18:14 Punkten Platz 7, die Kölner liegen mit einem Punkt Abstand auf Platz 8.
Von Beginn an entwickelt sich eine packende Begegnung, „die alles das an beherztem Kampf, unermüdlichem Einsatz, technischen Feinheiten, knisternder Spannung und begeisternden Torszenen auf beiden Seiten bietet, was ein Fußballspiel sehenswert macht“ (Kicker vom 12.12.1983). Der 1. FC Köln geht schon in der 3. Minute nach einem mit viel Effet hereingetretenen Eckball, der mir über die Finger rutscht, mit 1:0 in Führung. Ich glaube persönlich, dass der Ball nicht in vollem Umfang über der Linie war, aber mein Fehler war es trotzdem. Danach wollen die Kölner nachlegen und berennen das Bayer-Tor. Die Werkself wehrt sich, nimmt den Kampf an und findet über den Kampf zum Spiel. Das 1:1 in der 33. Spielminute ist dann auch verdient. Herbert Waas verwandelt eine Flanke von Libero Dieter Bast. So geht es auch in die Halbzeit.
In der 57. Minute schießt der überragende südkoreanische Stürmer Bum-kun Cha das 2:1. Im Zusammenspiel mit seinem Sturmpartner Herbert Waas steht er auf einmal völlig alleine vor Nationaltorhüter Toni Schumacher und tunnelt diesen. Der Ball rollt ins Tor und die Bayer 04-Fans jubilieren. Fünf Minuten später hat Klaus Allofs noch eine Kopfballchance, aber am Ende rettet die Werkself das 2:1 über die Zeit und feiert den ersten Bundesligasieg gegen den 1. FC Köln.
Mit 20:14 Punkten steht Bayer 04 so gut da wie noch nie in seiner Bundesliga-Geschichte.
Die Aufstellungen:
Bayer 04: Vollborn – Posner, Bast, Gelsdorf, Saborowski (57. Winklhofer), Vöge (84. Geschlecht), Hörster, Bittorf, Wojtowicz, Cha, Waas
Köln: Schumacher – Prestin (79. Mennie), Strack, Hönerbach, Hartmann, Zimmermann, Engels, Haas (53. Willmer), Littbarski, Fischer, Allofs

Thomas Hörster wird am 27. November 1956 in Essen geboren. Als Kind betreibt er Turmspringen und Judo, begeistert sich aber auch für Fußball. Nach seinen Anfängen bei Blau-Weiß Holsterhausen-Essen wechselt er zum ETB Schwarz-Weiß Essen. Als A-Jugendlicher trainiert er erstmals bei den Herren in der 2. Liga mit. Und mit knapp 18 Jahren debütiert Thommy, wie er gerufen wird, in der 2. Bundesliga. In zweieinhalb Saisons absolviert er 71 Spiele für Schwarz-Weiß Essen.
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Bernd Dreher wird am 2. November 1966 in Leverkusen geboren und beginnt bereits im Alter von fünf Jahren beim SV Schlebusch mit dem Fußballspielen. Als Neunjähriger wechselt er in die Nachwuchsabteilung von Bayer 04. Hier durchläuft der Torhüter alle Juniorenteams und erreicht mit der U19 1985 das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, das Bayer 04 gegen Eintracht Frankfurt mit 2:4 verliert.
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Robson Ponte wird am 6. November 1976 in São Paulo, Brasilien, geboren. Seine Fußballkarriere beginnt er in Brasilien bei CA Juventus. Danach spielt er für América FC und den Guarani FC. Im Jahr 1999 wechselt er zu Bayer 04. Bei der Werkself spielt Robson zunächst bis 2001. Anschließend wechselt er für zwei Jahre auf Leihbasis zum VfL Wolfsburg. Dort entwickelt er sich weiter und sammelt wichtige Erfahrungen in der Bundesliga. Im Jahr 2003 kehrt er nach Leverkusen zurück und zeigt dort besonders seine Fähigkeiten im Dribbling und im offensiven Mittelfeld. Insgesamt kommt er für Bayer 04 auf 79 Einsätze und erzielt sechs Tore.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat November. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Am Sonntag, 4. November 1951, steigt das erste Derby zwischen Bayer 04 und dem 1. FC Köln um Punkte. Zu diesem Aufeinandertreffen platzt das Kölner Stadion in Müngersdorf aus allen Nähten. Eine wahre Invasion von Bayer 04-Fans aus Leverkusen macht sich mit Straßenbahnen und Bussen auf den Weg nach Köln. Ab Mittag fahren zu den planmäßigen Bahnen sechs zusätzliche Straßenbahnzüge zum normalen Preis ab Leverkusener Rathaus bis zum Kölner Stadion. Zur selben Zeit fahren regelmäßig Busse der Firma Grein ab dem Wiesdorfer Marktplatz nach Köln. Am Ende schwenken über 5.000 Bayer 04-Fans ihre schwarzroten Fahnen auf der Tribüne des Kölner Stadions und feuern ihre Mannschaft neunzig Minuten an.
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