
Es entwickelt sich vor allem ein Duell der Abwehrreihen. Die Spieler des BV Wiesdorf werfen alles rein, um nicht zu verlieren. In den beiden Sturmreihen vermisst man die klare Linie und so sind Torchancen Mangelware. Nach einer torlosen ersten Hälfte geht die Bayer-Elf mit zunehmender Spieldauer immer mehr ins Risiko. Angetrieben von ihrem quirligen Halblinken Franz Nonnenbroich erspielt sich die Werkself jetzt Chancen und scheitert an Pfosten und Latte. Auch der Torhüter der Wiesdorfer trägt seinen Teil dazu bei, dass es lange beim 0:0 bleibt. Erst vier Minuten vor dem Abpfiff gelingt Nonnenbroich mit einem Kopfball das Siegtor.
Am Ende dieser Saison steigt der BV Wiesdorf leider ab. Die Bayer-Elf wird Meister und bestreitet, erstmals mit dem Bayer-Kreuz auf der Brust, gegen Solingen 95 die beiden Spiele um den Aufstieg in die 1. Bezirksklasse Niederrhein und setzt sich dort gegen den Nachbarn aus der Klingenstadt durch. Zum ersten Mal spielt man somit in der Saison 1936/37 in der zweithöchsten deutschen Spielklasse.

Christoph Daum wird am 24. Oktober 1953 in Zwickau geboren. Als Kind gelangt er mit seiner Mutter in den Westen Deutschlands und wächst in Duisburg auf. Schon früh entwickelt er eine große Begeisterung für den Fußball, auch wenn sich schnell zeigt, dass seine Zukunft weniger auf dem Platz als vielmehr an der Seitenlinie liegt. Bereits in jungen Jahren tritt seine Leidenschaft zutage, Dinge zu analysieren, zu erklären und zu verbessern.
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Als die Bayer 04-Fußballer 1960 Weihnachten feiern, überwintern sie mit 20:10 Punkten auf dem zweiten Platz der 2. Oberliga West – allerdings bereits mit fünf Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Schwarz-Weiß Essen. Doch im neuen Jahr findet die Mannschaft von Trainer Erich Garske nur schwer in die Spur. Auf ein torloses Remis gegen den Bonner FV im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion folgt eine 1:2-Auswärtsniederlage in Erkenschwick. Auch das darauffolgende Heimspiel bringt nur einen Punkt ein. Die Aufstiegsambitionen schrumpfen damit auf ein Minimum, denn der Rückstand auf den begehrten Platz ist inzwischen auf beachtliche zehn Punkte angewachsen.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Februar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Es ist der 11. Februar 2006 und Schalke 04 und die Werkself starten um 15.30 Uhr ein Spiel, das am Ende Historisches zu bieten hat – zumindest aus Bayer 04-Sicht.
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Als Tabellenführer empfängt die Werkself das abstiegsbedrohte Team von Rhenania Würselen. Am 4. Februar 1951 säumen trotz der sonntäglichen Karnevalsumzüge 5.000 Zuschauer den Spielfeldrand. Und sie sehen eine feldüberlegene Heim-Mannschaft. Ohne den erkrankten Theo Kirchberg und den gesperrten Emil Becks bestürmen die Gastgeber von Beginn an das gegnerische Tor. In der ersten Halbzeit gegen einen starken Wind ankämpfend, erspielt sich Bayer 04 Chance auf Chance, scheitert aber immer wieder am Würselener Torhüter. Nach dem 0:0 zur Halbzeit nimmt sich Karl Heinz Spikofski in der 55. Minute ein Herz und hämmert aus 20 Metern den Ball in die gegnerischen Maschen. Rhenania kann nicht mehr kontern. Bis zum Schluss hält die Belagerung des Würselener Strafraumes an, dennoch bleibt es am Ende bei einem knappen 1:0.
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