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In einem seiner ersten Spiele für Dynamo, einem Freundschaftsspiel gegen Bayer 04, fällt er schon Leverkusens Manager Reiner Calmund auf. Aber es dauert noch zwei Jahre, bis er unter das Bayer-Kreuz kommt. Vorher bestreit Heiko noch das letzte Länderspiel der ehemaligen DDR. Am 12. September 1990 gelingt den letzten Getreuen – viele DDR-Nationalspieler sagten ihre Teilnahme ab – ein 2:0-Auswärtssieg in Belgien. Es ist Scholles insgesamt siebtes Länderspiel für die DDR. Für Deutschland bestreitet er nur ein Länderspiel: am 12. Oktober 1992, ausgerechnet in Dresden, beim 1:1 gegen die mexikanische Nationalmannschaft. Da hat er schon seine ersten Bundesligaspiele für die Werkself bestritten.
Der lauffreudige und immer fleißige Mittelfeldspieler wechselt 1992 zu Bayer 04. Er wird dort direkt Stammspieler und bestreitet gleich in seiner ersten Saison 33 Bundesligaspiele für Schwarz-Rot. Scholle erzielt drei Tore und wird im letzten Spiel der Saison mit Bayer 04 DFB-Pokalsieger mit einem 1:0-Sieg gegen die Amateurmannschaft von Hertha BSC. In seinen drei Jahren für Bayer 04 absolviert er 93 Pflichtspiele, in denen er sechsmal ins gegnerische Tor trifft. Mit seiner lustigen und immer authentischen Art ist er in diesen drei Jahren ein wichtiger Bestandteil der Werkself. Mit seiner Familie wohnt er in Leichlingen und behält diesen Hauptwohnsitz auch in den nächsten Jahren bei.






Nach der Saison 1994/95 zieht es ihn in den Norden. Heiko schnürt seine Schuhe in den nächsten beiden Jahren für Werder Bremen. Von 1997 bis ins Jahr 2000 spielt er jeweils ein Jahr für Fortuna Köln, die SG Wattenscheid 09 und den Dresdner SC.
Nach seiner aktiven Fußballerzeit wechselt Scholle auf die Trainerbank. Er startet als Co-Trainer der U17-Mannschaft von Bayer 04, um dann ab 2003 für sechs Jahre in der gleichen Rolle für den MSV Duisburg tätig zu sein. 2009 wagt er dann den Sprung auf den Cheftrainer-Posten. Über Germania Windeck, Viktoria Köln, Lokomotive Leipzig und Wacker Nordhausen kommt er 2019 wieder zurück zu Dynamo Dresden.
Seitdem ist er bei den Sachsen als Co-Trainer angestellt und in der vergangenen Saison mit Dynamo in die 2. Bundesliga aufgestiegen.
Lieber Scholle, ich wünsche dir zu deinem 60. Geburtstag alles Gute. Bleib gesund und genieße den Tag!

Harry Gniech erblickt am 14.10.1951 in Leverkusen-Schlebusch das Licht der Welt. Mit sechs Jahren kommt er zum SV Bayer 04, zunächst zur Leichtathletik. Eigentlich will der Junge Fußball spielen, darf aber erst mit neun Jahren zu den Fußballern wechseln. Schnell wird Harry im Mittelfeld zum Spielmacher. Trotz seines Talents ist der Weg von der Jugend in den Lizenzkader damals weit. In der Saison 1973/74 setzt ihn sein ehemaliger A-Jugendtrainer Friedhelm Renno, der mittlerweile die erste Mannschaft von Bayer 04 trainiert, zum ersten Mal in einem Spiel der Vertragsspieler-Mannschaft ein.
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Henrique Adriano Buss, genannt Henrique, kommt am 14. Oktober 1986 im brasilianischen Marechal Cândido Rondon zur Welt, einer Stadt im brasilianischen Bundesstaat Parana. Mit 13 Jahren wechselt er zum Coritiba FC und schafft 2006 den Sprung in die erste Mannschaft. Henrique steigt mit dem Team in die 1. brasilianische Liga auf und wechselt zum FC Palmeiras. Nach nur fünf Spielen für den neuen Klub wird der 1,85 Meter große Innenverteidiger 2008 vom FC Barcelona für zehn Millionen Euro verpflichtet und von Bayer 04 gegen eine Gebühr von 400.000 Euro für ein Jahr ausgeliehen.
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Constant Djakpa wird am 17. Oktober 1986 in Abidjan in der Elfenbeinküste geboren. Schon im Alter von fünf Jahren beginnt er mit dem Fußballspielen. Seine ersten Schritte im Profifußball macht er beim Stella Club d’Adjamé, bevor er nach Norwegen zu Sogndal IL wechselt. Über den rumänischen Verein Pandurii Târgu Jiu führt sein Weg schließlich nach Deutschland.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Oktober. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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In der ersten Oktoberwoche des Jahres 1966 entscheiden sich die Vertragsfußballspieler zu einem ungewöhnlichen Schritt – sie treten in den Streik. Sie sehen sich zu dieser bis dato wenig üblichen Selbsthilfe gezwungen, damit sie ihren Forderungen nach einer gerechten Bezahlung mehr Nachdruck verleihen können. Bei drei Unentschieden, so folgern sie, steht ihnen eine Prämie zu, zumindest ist eine Punktprämie von 75 D-Mark vor Saisonbeginn vereinbart worden.
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