
In einer Bauzeit von zwei Jahren entsteht eine wundervolle Halle in Wiesdorf: das Erholungshaus. Am 13. September 1908 wird die neue Turnhalle eingeweiht. Ausgestattet mit den modernsten Turngeräten und einer aufklappbaren Bühne, unter der sich eine gleichgroße Grube mit Sägespänen befindet, die sogar Weit- und Hochsprung sowie Kugelstoßen ermöglicht, wird sie für kurze Zeit das Domizil des TuS 04. Einen Monat später feiert der Verein noch das vierte Stiftungsfest im herrlichen Saal des neuen Erholungshauses. Ein Höhepunkt ist dabei die Übergabe der von Carl Duisberg gestifteten Fahne, die heute noch existiert. Jetzt war genug Platz für alle Turnriegen. Auch im heutigen Erholungspark befindet sich übrigens noch ein „Sport- und Spielplatz“.







Allerdings ist der Saal im Erholungshaus, der, mit Stuhlreihen belegt, Platz für 1.200 Menschen bietet und damit der größte in Wiesdorf ist, auch für Veranstaltungen anderer Werksvereine interessant. Das ertragen die Mitglieder des TuS 04-Vorstands noch murrend. Aber unhaltbar wird der Zustand, als der Saal manchmal über Wochen für Ausstellungen genutzt wird. Der ausdauerndste Bewerber ist natürlich die Theatervereinigung der Farbenfabriken, die sowohl die Bühne als auch den großen Saal für ihre Vorführungen sehr gut gebrauchen kann. So wird eine weitere Sportanlage geplant, mit Sporthalle, Spielplatz und eigenem Vereinshaus, aber der erste Weltkrieg verhindert die Ausführung.

Hans Sarpei wird am 28. Juni 1976 in Tema in Ghana geboren und kommt mit seinen Eltern als Dreijähriger nach Deutschland, wo er in Köln aufwächst. Seine Mutter und sein Vater arbeiten schon vor seiner Geburt zeitweise in Hamburg im Import-Export-Bereich. Dort lernen sie einen älteren Mann kennen, der ihnen die deutsche Kultur näher bringt und sie unterstützt. Aus Dankbarkeit erhält Hans später dessen Vornamen, obwohl dieser Mann bereits vor seiner Geburt verstirbt. Hans stammt aus einer sportlichen Familie, sein älterer Bruder Edward sowie seine Neffen Hans Nunoo Sarpei und Kingsley Sarpei waren beziehungsweise sind ebenfalls Profi-Fußballer.
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Hans-Josef („Sepp“) Kretschmann wird am 3. Juni 1953 der fünfte Trainer der Vereinsgeschichte von Bayer 04 Leverkusen. Der am 21. März 1902 im ostpreußischen Allenstein geborene Fußballlehrer widmet sich nach dem Studium erst dem Lehrerberuf, um dann später auf den Fußball umzusatteln. Er übernimmt die Werkself von Franz Strehle, unter dem die Mannschaft zweimal die Klasse in der 1. Oberliga West halten konnte. Aber Strehle verlängerte nach diesen zwei recht erfolgreichen Jahren seinen Vertrag in Leverkusen nicht mehr.
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Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord im Sommer 1975 kämpft Bayer 04 nur acht Monate später gegen den Abstieg. Der Verein erwartet von allen vollen Einsatz in dieser prekären Situation. Aufstiegstrainer Manfred Rummel soll seinen Hauptberuf als Lehrer im Beamtenstatus an der Sonderschule Mülheim aufgeben und Vollzeit-Trainer bei Bayer 04 werden. Der bei der Mannschaft sehr beliebte Coach sieht sich nicht in der Lage, diesem Anliegen des Klubs zu entsprechen. Trotz eines 2:0-Heimspiel-Erfolges gegen die SpVgg Erkenschwick wird Manfred Rummel im „partnerschaftlichen Einvernehmen“ beurlaubt.
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Bayer 04 bestreitet als feststehender Aufsteiger in die 1. Oberliga West schon in der zweiten Mai-Hälfte 1951 Freundschaftsspiel an Freundschaftsspiel. Und das geht auch den ganzen folgenden Monat weiter so.
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Jacek Krzynowek wird am 15. Mai 1976 im polnischen Kamiensk geboren und wächst als typischer Junge vom Land auf. Seine Kindheit verbringt er weniger in strukturierten Trainingseinheiten als vielmehr auf einfachen Bolzplätzen, auf denen er stundenlang mit älteren Jungs spielt. Schon früh fällt auf, dass er über eine außergewöhnliche Schusskraft und enorme Laufstärke verfügt. Doch lange ist ihm selbst nicht bewusst, welches Talent in ihm steckt. Während andere von einer großen Karriere träumen, scheint der Profifußball für ihn zunächst eine ferne Welt zu sein, die er nur aus dem Fernsehen kennt.
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