
In einer Bauzeit von zwei Jahren entsteht eine wundervolle Halle in Wiesdorf: das Erholungshaus. Am 13. September 1908 wird die neue Turnhalle eingeweiht. Ausgestattet mit den modernsten Turngeräten und einer aufklappbaren Bühne, unter der sich eine gleichgroße Grube mit Sägespänen befindet, die sogar Weit- und Hochsprung sowie Kugelstoßen ermöglicht, wird sie für kurze Zeit das Domizil des TuS 04. Einen Monat später feiert der Verein noch das vierte Stiftungsfest im herrlichen Saal des neuen Erholungshauses. Ein Höhepunkt ist dabei die Übergabe der von Carl Duisberg gestifteten Fahne, die heute noch existiert. Jetzt war genug Platz für alle Turnriegen. Auch im heutigen Erholungspark befindet sich übrigens noch ein „Sport- und Spielplatz“.







Allerdings ist der Saal im Erholungshaus, der, mit Stuhlreihen belegt, Platz für 1.200 Menschen bietet und damit der größte in Wiesdorf ist, auch für Veranstaltungen anderer Werksvereine interessant. Das ertragen die Mitglieder des TuS 04-Vorstands noch murrend. Aber unhaltbar wird der Zustand, als der Saal manchmal über Wochen für Ausstellungen genutzt wird. Der ausdauerndste Bewerber ist natürlich die Theatervereinigung der Farbenfabriken, die sowohl die Bühne als auch den großen Saal für ihre Vorführungen sehr gut gebrauchen kann. So wird eine weitere Sportanlage geplant, mit Sporthalle, Spielplatz und eigenem Vereinshaus, aber der erste Weltkrieg verhindert die Ausführung.

Christoph Daum wird am 24. Oktober 1953 in Zwickau geboren. Als Kind gelangt er mit seiner Mutter in den Westen Deutschlands und wächst in Duisburg auf. Schon früh entwickelt er eine große Begeisterung für den Fußball, auch wenn sich schnell zeigt, dass seine Zukunft weniger auf dem Platz als vielmehr an der Seitenlinie liegt. Bereits in jungen Jahren tritt seine Leidenschaft zutage, Dinge zu analysieren, zu erklären und zu verbessern.
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Als die Bayer 04-Fußballer 1960 Weihnachten feiern, überwintern sie mit 20:10 Punkten auf dem zweiten Platz der 2. Oberliga West – allerdings bereits mit fünf Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Schwarz-Weiß Essen. Doch im neuen Jahr findet die Mannschaft von Trainer Erich Garske nur schwer in die Spur. Auf ein torloses Remis gegen den Bonner FV im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion folgt eine 1:2-Auswärtsniederlage in Erkenschwick. Auch das darauffolgende Heimspiel bringt nur einen Punkt ein. Die Aufstiegsambitionen schrumpfen damit auf ein Minimum, denn der Rückstand auf den begehrten Platz ist inzwischen auf beachtliche zehn Punkte angewachsen.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Februar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Es ist der 11. Februar 2006 und Schalke 04 und die Werkself starten um 15.30 Uhr ein Spiel, das am Ende Historisches zu bieten hat – zumindest aus Bayer 04-Sicht.
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Als Tabellenführer empfängt die Werkself das abstiegsbedrohte Team von Rhenania Würselen. Am 4. Februar 1951 säumen trotz der sonntäglichen Karnevalsumzüge 5.000 Zuschauer den Spielfeldrand. Und sie sehen eine feldüberlegene Heim-Mannschaft. Ohne den erkrankten Theo Kirchberg und den gesperrten Emil Becks bestürmen die Gastgeber von Beginn an das gegnerische Tor. In der ersten Halbzeit gegen einen starken Wind ankämpfend, erspielt sich Bayer 04 Chance auf Chance, scheitert aber immer wieder am Würselener Torhüter. Nach dem 0:0 zur Halbzeit nimmt sich Karl Heinz Spikofski in der 55. Minute ein Herz und hämmert aus 20 Metern den Ball in die gegnerischen Maschen. Rhenania kann nicht mehr kontern. Bis zum Schluss hält die Belagerung des Würselener Strafraumes an, dennoch bleibt es am Ende bei einem knappen 1:0.
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