
Auf die Frage nach dem Highlight in seinen ersten sechs Monaten an der Dhünn kam dem Schweizer sofort der 21. August in den Sinn, der Tag seines ersten Bundesliga-Duells in der BayArena. „Für alle war das Duell gegen Mönchengladbach nach pandemiebedingt schwierigen Monaten das erste Heimspiel vor Zuschauern. Das hat sich wirklich schön angefühlt“, so Seoane, der zusammen mit 15.105 Fans einen deutlichen 4:0-Erfolg bejubeln durfte.
Dieser Sieg über die Fohlen war der Beginn einer Serie von sieben Pflichtspiel-Dreiern in Folge – einzig das Spektakel-Spiel gegen Borussia Dortmund (3:4) konnte nicht gewonnen werden. In diese Zeit fiel auch das 4:0 bei Celtic Glasgow in der Europa-League-Gruppenphase. „Eine dieser tollen europäischen Nächte“, schwelgte Seoane am Donnerstag noch einmal kurz in Erinnerungen.
Doch der Blick des 43-Jährigen so kurz vor dem Jahreswechsel geht schnell wieder nach vorne, steht doch bereits am 8. Januar gegen den 1. FC Union Berlin das erste Pflichtspiel in 2022 an.
Verletzungsbedingt verzichten muss Seoane aktuell lediglich auf Julian Baumgartlinger. Der Österreicher hatte sich im Sommer wegen einer Knieverletzung operieren lassen und wird in Kürze seine Reha fortsetzen. Ebenfalls sicher fehlen werden Edmond Tapsoba und Odilon Kossounou, die sich mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften auf den Afrika-Cup vorbereiten. Piero Hincapie sitzt derweil in seinem Heimatland Ecuador wegen eines positiven COVID-19-Tests fest.
Damit stehen der Werkself aktuell drei potenzielle Innenverteidiger nicht zur Verfügung. „Wenn’s kommt, dann direkt alles auf einmal und auf einer Position. Das war im Herbst auch bei den Stürmern der Fall“, sagte Seoane, der – wie man ihn inzwischen kennt – aber auch in diesen Umständen eine Herausforderung sieht. Und diese, da ist sich der Fußball-Lehrer sicher, werde er mit den Spielern und seinem Trainer- und Staff-Team meistern.

Eine Rolle in den Defensiv-Gedanken Seoanes spielt neben den gestandenen Profis im Kader (Jonathan Tah, Timothy Fosu-Mensah, Panos Retsos) auch U19-Innenverteidiger Sadik Fofana. Der 18-Jährige stand in sämtlichen Partien in der A-Junioren-Bundesliga West über die volle Distanz auf dem Rasen. „Er bringt Physis mit, hat die Statur, Größe und Zweikampfstärke eines Verteidigers“, lobte der Werkself-Chefcoach den Youngster. Er betonte im Zuge dessen jedoch auch: „Er ist aber noch nicht so lange im Spitzenfußball und muss noch eine Entwicklung durchmachen in den kommenden anderthalb Jahren.“ Zudem gebe es Überlegungen, weitere defensiv veranlagte U19-Spieler für die Trainingseinheiten hochzuziehen oder einen Werkself-Profi, der auf einer anderen Position zu Hause ist, zum Innenverteidiger umzufunktionieren.
Seoane sieht sein Team trotz der Ausfälle im Defensivbereich gut gerüstet für den Rückrunden-Start. Ein Grund dafür seien die „starken Charaktere“ innerhalb der Mannschaft. Der Schweizer: „Die Spieler sind bestrebt, besser zu werden und Fortschritte zu machen. Das spüre ich jeden Tag.“ Zudem herrsche ein guter Spirit zwischen allen Verantwortlichen und Akteuren.
Auf Lukas Hradecky und Co. warten im Januar und Februar normale Bundesliga-Wochen – anders als es in der Schlussphase des Jahres 2021 der Fall gewesen ist. Die erste Englische Woche steht für Schwarz-Rot erst im März auf dem Plan. „Das ist neu für uns. Es kann einen Einfluss auf die Frische haben – muss es aber nicht“, stellte der Werkself-Cheftrainer im Zuge dessen klar. „Es bietet aber auch die Chance, unter der Woche mehr mit der Mannschaft zu arbeiten. Und die psychische Anspannung ist eine andere, wenn nicht alle drei Tage ein Spiel ansteht.“

Bayer 04 Leverkusen hat mit der Extreme Networks GmbH einen neuen Netzwerk-Partner für sich gewonnen. Der führende Anbieter von KI-gestützter Netzwerkautomatisierung einigte sich mit dem Bundesligisten auf eine Kooperation über fünf Jahre bis zum 30. Juni 2031. Dabei wird die bisherige Wi-Fi-5-Infrastruktur des Klubs durch mehr als 400 Wi-Fi-7-Access-Points ersetzt, die speziell auf die Anforderungen eines Stadions mit hoher Nutzerdichte ausgelegt sind. Ziel ist es, das Fanerlebnis zu verbessern und gleichzeitig die Betriebsabläufe und die Sicherheit zu optimieren.
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Neuzugang Miguel Gutiérrez hat in Leverkusen einen guten Start hingelegt und sich in seinen ersten Bundesliga-Wochen prompt eine Nominierung zum Spieler des Monats erspielt. Ein Tor und drei Assists lautete die Ausbeute nach vier Liga-Partien. Spannende Zahlen brachte der spanische Linksverteidiger auch schon mit zu Bayer 04. Ausgabe #56 des Werkself-Magazins hat ein Blick auf diese Zahlen geworfen. „Facts & Fun“ mit Miguel Gutiérrez!
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Wie bereits beim vergangenen Gastauftritt in Rheinhessen lieferten sich Bayer 04 und der 1. FSV Mainz 05 auch am 5. Spieltag der laufenden Bundesligasaison ein turbulentes Duell. Und erneut behielt die Werkself den längeren Atem. Die frühe Zwei-Tore-Führung durch Robert Andrich (5.) und Patrik Schick (9.) hatten die Hausherren noch vor dem Pausenpfiff durch einen Doppelpack von Anthony Caci (33., 42.) ausgeglichen. Auf die beiden Treffer von Jarell Quansah (55.) und Moussa Diaby (65.) fanden die 05er lange keine Antwort mehr. Bis auf den späten Anschlusstreffer von Benedict Hollerbach (90.+2) ließ Schwarz-Rot kaum noch Offensivaktionen der Mainzer zu und feierte so den ersten Auswärtserfolg in dieser Saison.
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