
Nun also kommt es zum ersten Aufeinandertreffen in einem Freundschaftsspiel. In dieser Zeit ist es üblich, dass die Vereine in Deutschland noch viele Wochen nach der Saison Freundschaftsspiele bestreiten, um durch die Zuschauereinnahmen ein paar Mark zu generieren und damit die Kosten ihrer Mannschaften aufzufangen.
Die Kölner, die in der einen Monat zuvor beendeten Oberligasaison Platz fünf belegt haben, präsentieren genau wie die Werkself ihre bestmögliche Mannschaft. Zum Anpfiff sind 5.000 Zuschauer im Stadion und sehen eine Werkself in Glanzform. Die Bayer-Elf spielt wie aus einem Guss, ist schneller und im Sturm wendiger und einfallsreicher. Dauerndes Rochieren in der Sturmreihe der Werkself bringt die Hintermannschaft der Kölner oft in arge Bedrängnis.
Manfred Höher und Neuzugang Hans Flohr bringen Bayer 04 mit 2:0 in Führung. Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff verkürzt der 1. FC Köln. Nach dem Seitenwechsel verwandelt erneut Manfred Höher eine Ecke von Anton Mauth mit einem Direktschuss zum 3:1. Kurze Zeit später läuft Theo Kirchberg nach schönem Direktspiel direkt in eine Flanke von Manfred Höher und markiert das vierte Tor der Leverkusener. Erneut Manfred Höher mit seinem dritten Treffer an diesem Tag und Anton Mauth schrauben das Ergebnis auf 6:1. Dieses 6:1 ist bis heute der höchste Sieg einer Bayer 04-Mannschaft in einem Nachbarschaftsduell.
Auffallend im Jahre 1950: Weder die Fachzeitschrift „Der Fußball-Sport“ noch der NWDR nehmen Notiz von diesem Ergebnis. Es ist beiden Organen wohl peinlich, was da in Leverkusen mit ihren Kölnern passiert ist.

Christoph Daum wird am 24. Oktober 1953 in Zwickau geboren. Als Kind gelangt er mit seiner Mutter in den Westen Deutschlands und wächst in Duisburg auf. Schon früh entwickelt er eine große Begeisterung für den Fußball, auch wenn sich schnell zeigt, dass seine Zukunft weniger auf dem Platz als vielmehr an der Seitenlinie liegt. Bereits in jungen Jahren tritt seine Leidenschaft zutage, Dinge zu analysieren, zu erklären und zu verbessern.
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Als die Bayer 04-Fußballer 1960 Weihnachten feiern, überwintern sie mit 20:10 Punkten auf dem zweiten Platz der 2. Oberliga West – allerdings bereits mit fünf Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Schwarz-Weiß Essen. Doch im neuen Jahr findet die Mannschaft von Trainer Erich Garske nur schwer in die Spur. Auf ein torloses Remis gegen den Bonner FV im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion folgt eine 1:2-Auswärtsniederlage in Erkenschwick. Auch das darauffolgende Heimspiel bringt nur einen Punkt ein. Die Aufstiegsambitionen schrumpfen damit auf ein Minimum, denn der Rückstand auf den begehrten Platz ist inzwischen auf beachtliche zehn Punkte angewachsen.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Februar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Es ist der 11. Februar 2006 und Schalke 04 und die Werkself starten um 15.30 Uhr ein Spiel, das am Ende Historisches zu bieten hat – zumindest aus Bayer 04-Sicht.
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Als Tabellenführer empfängt die Werkself das abstiegsbedrohte Team von Rhenania Würselen. Am 4. Februar 1951 säumen trotz der sonntäglichen Karnevalsumzüge 5.000 Zuschauer den Spielfeldrand. Und sie sehen eine feldüberlegene Heim-Mannschaft. Ohne den erkrankten Theo Kirchberg und den gesperrten Emil Becks bestürmen die Gastgeber von Beginn an das gegnerische Tor. In der ersten Halbzeit gegen einen starken Wind ankämpfend, erspielt sich Bayer 04 Chance auf Chance, scheitert aber immer wieder am Würselener Torhüter. Nach dem 0:0 zur Halbzeit nimmt sich Karl Heinz Spikofski in der 55. Minute ein Herz und hämmert aus 20 Metern den Ball in die gegnerischen Maschen. Rhenania kann nicht mehr kontern. Bis zum Schluss hält die Belagerung des Würselener Strafraumes an, dennoch bleibt es am Ende bei einem knappen 1:0.
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