Ja, ich möchte Videos angezeigt bekommen.
Hans wächst in Köln-Chorweiler auf und beginnt dort mit dem Fußball. In seiner Jugend spielt er zunächst bei Fühlingen-Chorweiler, wechselt dann zu Ford Niehl, Fortuna Köln und Viktoria Köln. In seinem letzten Jugendjahr kickt er für Preußen Köln, dort macht er auch im Männerbereich seine ersten Schritte. Winfriedia Mülheim, Siegburger SV, VfL Rheinbach und schließlich Fortuna Köln sind dann weitere Stationen, ehe der MSV Duisburg im Jahr 2000 auf Hans aufmerksam wird und ihn an die Wedau holt.
Nach einer Saison für die Zebras wechselt er zum VfL Wolfsburg in die Autostadt. In den sechs Jahren für die Wölfe bestreitet Hans 139 Bundesligaspiele und schießt drei Tore. Vor allem als sehr disziplinierter Außenverteidiger, sowohl rechts wie links, macht er sich in der Bundesliga einen Namen. Als er in seiner letzten Saison für Wolfsburg nicht mehr regelmäßig in der Startelf steht, kommt ihm das Angebot von Bayer 04 2007 gerade recht. So kann er wieder an den Rhein ziehen und in der Nähe seiner Familie Fußball spielen.
Bayer 04-Trainer Michael Skibbe setzt den beidfüßigen Hans Sarpei auch in Leverkusen vor allem auf der Position des Außenverteidigers ein. Auch unterm Kreuz glänzt er durch seine Zweikampfstärke und sein unaufgeregtes Spiel. In drei Jahren kommt er auf insgesamt 55 Pflichtspiele für die Werkself und lernt in Bruno Labbadia und Jupp Heynckes noch zwei weitere Bayer 04-Trainer kennen.






Parallel zu seiner Vereinskarriere ist Hans Nationalspieler für Ghana. Mit der ghanaischen Auswahl nimmt er an großen Turnieren teil, darunter die Weltmeisterschaften 2006 und 2010. Besonders die WM 2010 bleibt in Erinnerung, da Ghana bis ins Viertelfinale vordringt und dort nur knapp nach Elfmeterschießen an Uruguay scheitert. Hans bringt auch bei diesem Turnier als erfahrener Spieler Stabilität in die Defensive. Insgesamt kommt er auf 36 Länderspiele.
Nach der WM in Südafrika wechselt der Abwehrspieler innerhalb der Bundesliga von Bayer 04 zu Schalke 04. In den nächsten beiden Jahren bestreitet er zwar nur neun Bundesligaspiele für die Königsblauen, steht aber in der Startelf der Knappen im DFB-Pokalendspiel 2011 und gewinnt mit Schalke 04 nach einem 5:0-Sieg über MSV Duisburg den DFB-Pokal. 2012 hängt Hans seine Fußballschuhe an den Nagel.
Nach dem Ende seiner aktiven Karriere schlägt er einen neuen Weg ein und wird zu einer festen Größe in der deutschen Medienlandschaft. Vor allem über soziale Medien wie Twitter macht er mit Humor und Selbstironie auf sich aufmerksam. Sein trockener, ironischer Stil kommt beim Publikum gut an und verschafft ihm eine große Fangemeinde. Er verbindet dabei Witz mit einer direkten und ehrlichen Art, die oft überraschend tiefgründig ist. Hinter seiner humorvollen Fassade zeigt sich viel Lebenserfahrung und Empathie.
Im Fernsehen ist er in verschiedenen Formaten zu sehen. Besonders bekannt wird er durch die Sendung „Das T steht für Coach“, in der er als unkonventioneller Trainer unterklassige Mannschaften trainiert. 2015 wird Hans Sieger der Tanzshow „Let’s Dance“.
Darüber hinaus engagiert er sich gesellschaftlich und setzt sich für Integration und Vielfalt ein. Als Mensch mit internationalem Hintergrund spricht er offen über seine Erfahrungen und nutzt seine Bekanntheit, um positive Impulse zu setzen.
Privat lebt der Vater von zwei Töchtern immer noch in Köln, obwohl er seit Januar 2024 den Job des Sportdirektors bei Eintracht Spandau übernommen hat, einem Berliner Verein, der in der Baller League aktiv ist.
Lieber Hans, ich wünsche dir zum 50. Geburtstag alles Gute. Bleib gesund und genieße deinen Tag!

Dieter Bast wird am 28. August 1951 in Oberhausen geboren. In der Jugend des Oberhausener Ortsteilvereins DJK Arminia Klosterhardt beginnt er mit dem Kicken. Während seiner Ausbildung zum Werkzeugmacher wechselt er zum Nachbarverein Sterkrade 06/07 in die A-Jugend, wo er den Bundesligisten Rot-Weiss Essen und Borussia Mönchengladbach auffällt. Bast entscheidet sich für die Rot-Weissen und spielt ab 1970 in der 1. Bundesliga. Schon im ersten Jahr kommt er als Rechtsaußen auf 22 Einsätze, in denen er drei Tore erzielt. Dennoch können die Essener den Abstieg nicht verhindern.
Mehr zeigen
José Vítor Roque Júnior wird am 31. August 1976 in Santa Rita do Sapucaí im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais geboren. In der Jugend spielt er für Sao José EC, einem Klub im Osten des Bundesstaates Sao Paulo. Seine Profikarriere beginnt 1995 bei Palmeiras Sao Paulo. Dort entwickelt sich Roque Júnior schnell zu einer festen Größe in der Mannschaft, absolviert mehr als 200 Pflichtspiele und feiert bedeutende Erfolge. Mit dem Verein gewinnt er 1998 die Copa do Brasil und 1999 die Copa Libertadores, die südamerikanische Version der europäischen Champions League.
Mehr zeigen
Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat August. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
Mehr zeigen
Das erste Erstligaspiel in der Geschichte von Bayer 04 bestreitet die Werkself bei den Sportfreunden Katernberg. In das Stadion Am Lindenbruch in diesem Stadtteil von Essen kommen 7.000 Zuschauer. Den ehemals „wüsten“ Platz haben die Katernberger zu einem wahren Schmuckkästchen hergerichtet. Der satte Rasen bietet an diesem Sonntagnachmittag, dem 19. August 1951, die besten Bedingungen für ein gutes Fußballspiel.
Mehr zeigen
Nach dem durchaus gelungenen Start mit dem 2:1-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg veranstaltet die Werkself einen Teamevent. Mittwochs fährt sie gemeinsam auf den Nürburgring und dreht ein paar schnelle Runden. Trainer Klaus Toppmöller begrüßt diese Aktion, denn sie fördert Zusammenhalt und Integration. Im wöchentlichen Training wird viel an verschiedenen Verhaltensweisen in der Defensive gearbeitet, denn in den letzten Minuten der Partie gegen die Wölfe war der Coach mit dem Pressingverhalten seiner Spieler nicht einverstanden.
Mehr zeigen