Geburtstagskind des Monats 2: Sascha Dum wird 40

Sascha wird am 03. Juli 1986 in Leverkusen geboren. Er ist der Sohn des ehemaligen Zweitligaspielers Manfred Dum, der vor allem für Union Solingen auf Torejagd ging, aber auch Spiele für den 1. FC Saarbrücken, SC Freiburg und den Wuppertaler SV bestritt. Sascha spielt schon früh in der Jugend des HSV Langenfeld. Dort fällt er den Scouts von Bayer 04 auf und wechselt in jungen Jahren unter das Bayer-Kreuz. Nach einem Wachstumsschub in der C-Jugend, der ihn zu einer neunmonatigen Pause zwingt, hat der Linksfuß schließlich die optimalen Voraussetzungen, um sich in der Bayer 04-Jugend durchzusetzen. Schon als U17-Spieler rutscht er in die A-Jugend. Ausgestattet mit einer immensen Geschwindigkeit, spielt Sascha vor allem im offensiven Mittelfeld. Technisch nicht der versierteste, aber ausgestattet mit einem scharfen Schuss, landet er im Sommer 2005 gemeinsam mit Gonzalo Castro, noch als A-Jugendlicher, beim Training der ersten Mannschaft.

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Von der Werkself zur Alemannia und wieder zurück

Bayer 04-Coach Klaus Augenthaler nimmt Sascha mit ins Wintertrainingslager und wechselt ihn am 19. Februar 2005 in Nürnberg erstmals ein. Sein Startelfdebüt feiert Sascha einen Monat später, beim Heimspiel gegen Hertha BSC, in dem er die undankbare Aufgabe hat, als linker Verteidiger gegen den Brasilianer Marcelinho zu spielen. Er, der sich selbst eher als offensiven Spieler sieht, scheitert am brasilianischen Dribbelkünstler und wird in der Halbzeit ausgewechselt. Ab dem Sommer 2005 gehört er zwar zum Kader der Werkself, spielt aber nur in der zweiten Mannschaft.

In der zweiten Saisonhälfte der Saison 2005/06 wird Sascha nach Aachen ausgeliehen, steigt mit der Alemannia in die 1. Bundesliga auf und ein Jahr später wieder ab. Aber so richtig will der Knoten bei ihm persönlich nicht platzen. Wieder zurück in der BayArena, kommt er auch in der Saison 2007/08 nicht über den Status eines Ergänzungsspielers hinaus. Er pendelt zwischen Einwechslungen in der ersten Mannschaft und Spielpraxis sammeln in der zweiten Mannschaft. Auch unter Bayer 04-Trainer Bruno Labbadia wird es nicht besser. Er spielt zwar zweimal von Beginn an, aber bei seinen restlichen 18 Bundesligaeinsätzen kommt er wieder nur von der Ersatzbank.

Sascha Dum

Viele Stationen in Deutschland

Im Sommer 2009 löst Sascha sich nach 52 Pflichtspiel-Einsätzen für die Werkself endgültig von Leverkusen und versucht sein Glück in Cottbus in der 2. Bundesliga. Nach einem Jahr zieht es ihn aber wieder zurück in den Westen zu Fortuna Düsseldorf. Nach zwei Jahren bei der Fortuna wird sein Vertrag nicht mehr verlängert. Er hält sich beim MSV Duisburg fit, überzeugt dabei und unterschreibt im Januar 2013 einen Vertrag bei den Zebras. Sportlich rettet sich der MSV, aber der Lizenzierungsausschuss des Ligaverbandes verweigert den Duisburgern die Lizenz für die Zweitligasaison 2013/14. So steigt Sascha mit den Zebras in die Dritte Liga ab. Hier spielt er noch bis zum Sommer 2015, steigt mit den Zebras wieder in die 2. Liga auf, wechselt aber dann in die Regionalliga West zur zweiten Mannschaft von Schalke 04.

In den nächsten Jahren spielt der ehemalige Jugend- und U21-Nationalspieler noch in den unteren Ligen im Westen Deutschlands, übernimmt bei der einen oder anderen Station auch noch den Job des Co- oder Cheftrainers.

Heute trägt der Vater einer Tochter statt Stutzen und Trikot lieber Trachtenweste und Kniestrümpfe. Sascha arbeitet als Kellner im Hofbräuhaus Essen und wenn ihr beim Bestellen den einen oder anderen lockeren Spruch hören möchte, dann fragt nach Sascha Dum, er wird euch nicht enttäuschen.

Lieber Sascha, ich wünsche dir zum 40. alles Gute! Bleib so wie du bist und vor allem gesund.

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