Die Bayer-Mannschaft erringt in der Ende April beendeten Saison die Meisterschaft in der 2. Oberliga West und wird nach sechs Jahren Zweitklassigkeit mit dem Aufstieg in die 1. Oberliga West endlich wieder erstklassig. Jetzt stehen noch die Pokalspiele auf dem Programm. So kommt es am 27. Juni, also zwei Monate nach Ende der Saison, zum alles entscheidenden Spiel um den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals gegen den gerade frisch im Mai gekrönten deutschen Meister 1. FC Köln. Die Werkself hat sich mit Training und Freundschaftsspielen mehr oder weniger fit gehalten. Die Ergebnisse sind durchwachsen.

Außerdem unternimmt die Mannschaft kurz vor der Partie eine zweiwöchige Urlaubsreise an die Adria, trägt dort aber kein Spiel aus und trainiert auch nicht viel. Dennoch glaubt sich das Team dadurch genügend vorbereitet. Das Spiel beweist das Gegenteil. Vor 12.000 Zuschauern im Ulrich-Haberland-Stadion liegen die Schwarz-Roten schon nach 16 Minuten nach den beiden Toren von Karl-Heinz Thielen mit 0:2 zurück. Die Kölner Meistermannschaft hat das Spiel zu jeder Zeit im Griff und Bayer 04 fehlen die Möglichkeiten, um daran etwas zu ändern. In der 70. Minute macht dann Karl-Heinz Schnellinger mit dem 3:0 den Sack zu.
Hier die beiden Aufstellungen:
Bayer 04: Manglitz – Haarmann, Niemuth, Torner, Rosinski, W. Röhrig, H. Höher, Klimaschefski, Peters, Zimmermann, Görts
Köln: Ewert – Pott, Schnellinger, Hemmersbach, Wilden, Sturm, Thielen, Habig, Müller, Schäfer, Breuer

Hans Sarpei wird am 28. Juni 1976 in Tema in Ghana geboren und kommt mit seinen Eltern als Dreijähriger nach Deutschland, wo er in Köln aufwächst. Seine Mutter und sein Vater arbeiten schon vor seiner Geburt zeitweise in Hamburg im Import-Export-Bereich. Dort lernen sie einen älteren Mann kennen, der ihnen die deutsche Kultur näher bringt und sie unterstützt. Aus Dankbarkeit erhält Hans später dessen Vornamen, obwohl dieser Mann bereits vor seiner Geburt verstirbt. Hans stammt aus einer sportlichen Familie, sein älterer Bruder Edward sowie seine Neffen Hans Nunoo Sarpei und Kingsley Sarpei waren beziehungsweise sind ebenfalls Profi-Fußballer.
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Hans-Josef („Sepp“) Kretschmann wird am 3. Juni 1953 der fünfte Trainer der Vereinsgeschichte von Bayer 04 Leverkusen. Der am 21. März 1902 im ostpreußischen Allenstein geborene Fußballlehrer widmet sich nach dem Studium erst dem Lehrerberuf, um dann später auf den Fußball umzusatteln. Er übernimmt die Werkself von Franz Strehle, unter dem die Mannschaft zweimal die Klasse in der 1. Oberliga West halten konnte. Aber Strehle verlängerte nach diesen zwei recht erfolgreichen Jahren seinen Vertrag in Leverkusen nicht mehr.
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Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord im Sommer 1975 kämpft Bayer 04 nur acht Monate später gegen den Abstieg. Der Verein erwartet von allen vollen Einsatz in dieser prekären Situation. Aufstiegstrainer Manfred Rummel soll seinen Hauptberuf als Lehrer im Beamtenstatus an der Sonderschule Mülheim aufgeben und Vollzeit-Trainer bei Bayer 04 werden. Der bei der Mannschaft sehr beliebte Coach sieht sich nicht in der Lage, diesem Anliegen des Klubs zu entsprechen. Trotz eines 2:0-Heimspiel-Erfolges gegen die SpVgg Erkenschwick wird Manfred Rummel im „partnerschaftlichen Einvernehmen“ beurlaubt.
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Bayer 04 bestreitet als feststehender Aufsteiger in die 1. Oberliga West schon in der zweiten Mai-Hälfte 1951 Freundschaftsspiel an Freundschaftsspiel. Und das geht auch den ganzen folgenden Monat weiter so.
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Jacek Krzynowek wird am 15. Mai 1976 im polnischen Kamiensk geboren und wächst als typischer Junge vom Land auf. Seine Kindheit verbringt er weniger in strukturierten Trainingseinheiten als vielmehr auf einfachen Bolzplätzen, auf denen er stundenlang mit älteren Jungs spielt. Schon früh fällt auf, dass er über eine außergewöhnliche Schusskraft und enorme Laufstärke verfügt. Doch lange ist ihm selbst nicht bewusst, welches Talent in ihm steckt. Während andere von einer großen Karriere träumen, scheint der Profifußball für ihn zunächst eine ferne Welt zu sein, die er nur aus dem Fernsehen kennt.
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