
13 Feldspieler sowie 2 Torhüter begrüßten Gerardo Seoane und sein Trainerteam bei windigen, wenn auch trockenen Verhältnissen auf Trainingsplatz 1. Aber nicht alle von ihnen absolvierten das gleiche Programm. Im Hinblick auf das spielfreie Wochenende – weiter geht’s für die Werkself erst am 17. Oktober gegen den FC Bayern München – standen die Belastungssteuerung sowie das Auskurieren kleinerer Blessuren im Fokus.



Panos Retsos etwa habe sich beim Abschlusstraining vor dem Duell in Bielefeld „bei einem Schuss das Knie leicht verdreht“, erklärte Seoane. So saß der griechische Verteidiger beim Spiel in der SchücoArena lediglich für den Notfall auf der Bank. Zwar habe man keine strukturelle Verletzung feststellen können, bei den Spielformen wirkte der 23-Jährige am Mittwoch sicherheitshalber jedoch nicht mit. Seoane: „Im Einzeltraining können wir die Belastung individueller steuern. Nächste Woche sollte er wieder normal mitwirken können.“
Auch Timothy Fosu-Mensah, der Anfang März einen Kreuzbandriss erlitten hatte, schuftet derzeit individuell auf dem Rasenplatz – am Mittwoch mit Athletiktrainer Daniel Jouvin. Über den aktuellen Stand des niederländischen Rechtsverteidigers sagte Seoane: „Er wird in zwei, drei Wochen in kleinen Teilen wieder mit dem Team trainieren – ich denke da zum Beispiel an Passformen.“ Zwar könne Fosu-Mensah ab November durchaus wieder einsatzfähig sein. „Uns ist es jedoch wichtig, den Spieler nach einer so langen Ausfallzeit nach und nach heranzuführen.“
Näher an einem möglichen Comeback ist da Edmond Tapsoba. Der Innenverteidiger hatte sich im Juli einen Syndesmoseriss zugezogen. Am heutigen Mittwoch folgte dann nach wochenlangem Reha-Training die erste (Teil)-Einheit mit seinen Kollegen auf dem Rasen – wenn auch noch ohne Körperkontakt. „Das werden wir die gesamte Woche so handhaben, damit er sich das Vertrauen in seinen Fuß zurückholt“, erklärte Seoane, der sich dem Nationalspieler Burkina Fasos in der zweiten Trainingshälfte gleich mal persönlich angenommen hatte.

Abseits der Einheiten der weiteren Werkself-Profis nahm sich der Schweizer die Nr. 12 zur Seite, führte immer wieder Einzelgespräche, zeigte ihm Lauf- und Passwege. „Wir versuchen, ihm so aufzuzeigen, was wir zum Beispiel nach Balleroberung oder in der Box für Laufwege erwarten“, so Seoane.
Tapsoba soll in der kommenden Woche weitere Trainingsformen mit der Mannschaft bestreiten. Zwar könnte der Defensivmann beim Heimspiel gegen den FC Bayern München (17. Oktober, Anstoß: 15.30 Uhr) wieder einsatzfähig sein, einen möglichen Schnellstart hält Seoane aber nicht für angemessen: „Ihm fehlen natürlich noch der physische Aufbau und gewisse Spielformen mit dem Team.“
Das Training in Gänze bestritten haben hingegen unter anderem vier Nachwuchsakteure: Abwehrmann Sadik Fofana und der flexible Offensivspieler Ingyom Jung wirkten auf dem Feld mit, Maximilian Neutgens (U19) und Luca Novodomsky (U17) standen zwischen den Pfosten. U19-Cheftrainer Sven Hübscher beobachtete die ansprechenden Leistungen der Nachwuchsspieler vor Ort.
Die Trainingsgruppe von Mittwoch vervollständigten die Lizenzspieler Jonathan Tah, Kerem Demirbay, Nadiem Amiri, Karim Bellarabi, Paulinho, Robert Andrich, Daley Sinkgraven und Emrehan Gedikli.
Während die Werkself-Profis am Mittwoch an der BayArena oder im jeweiligen Nationaldress arbeiteten, feierte der Ex-Leverkusener Nico Schneck zeitgleich seinen 34. Geburtstag. Einst selbst aktiv als Fußballer auf dem Rasen, begann er 2016 seine Trainerlaufbahn bei Jahn Regensburg. Ein Jahr später zog es ihn als Co-Trainer von Heiko Herrlich zur Werkself. Im Dezember 2018 endete das schwarz-rote Kapitel, heute ist Schneck als Co-Trainer für die Zweitliga-Frauen vom MSV Duisburg tätig. Herzlichen Glückwunsch zum Ehrentag!

Verstärkung für den Nachwuchsbereich von Bayer 04 Leverkusen: Zur Saison 2026/27 wechselt Konstantinos Kotsifakis vom Fußball-Zweitligisten Hertha BSC zum Werksklub, wo er künftig als fester Bestandteil des Trainerteams der Leverkusener U19 arbeiten wird. Zudem übernimmt der Deutsch-Grieche eine operative Funktion bei der Betreuung des Future Teams von Bayer 04. Bei der Hertha fungierte der 29-Jährige zuletzt als Cheftrainer der U17.
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Erneute Auszeichnung für die Greenkeeper von Bayer 04: Nach den Siegen in den Saisons 2021/22, 2022/23 und 2024/25 landete der Rasen der BayArena im „Pitch of the Year“-Ranking der Bundesliga für die Saison 2025/26 auf Rang zwei. Den Spitzenplatz sicherte sich in diesem Jahr der VfL Wolfsburg, Dritter wurde die TSG Hoffenheim.
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Auftaktgegner, Derby-Wochenenden, der Kontrahent im Saisonfinale: Diese und weitere Infos erfahren die Bayer 04-Fans am Donnerstag, 2. Juli, wenn der Bundesliga-Spielplan 2026/27 veröffentlicht wird.
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Nächster Titel für die U15 – und was für einer: Nach dem Gewinn des Essener Otto-Rehhagel-Cups am vorherigen Wochenende holten die Leverkusener Junioren auch beim hochkarätig besetzten KDB Cup die Trophäe. Eine starke Leistung inklusive eines spannenden Final-Erfolgs im Elfmeterschießen gegen den Nachwuchs des Champions-League-Siegers Paris Saint-Germain ließ Schwarz-Rot beim in Kooperation mit dem belgischen Weltstar Kevin De Bruyne ausgerichteten Turniers erneut jubeln. Außerdem überzeugten die U16, die U14 und die U13 mit Siegen in ihren jeweiligen Liga-Partien. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Während ein Großteil der Bayer 04-Frauen die Sommerpause genießt, sind neun Werkself-Profis in den kommenden Tagen für ihre Nationalteams im Einsatz. Für drei von ihnen geht es um die WM-Teilnahme, sechs absolvieren mit der deutschen U23-Auswahl zwei Testspiele.
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