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Im August 2006 spielt Lars erstmals für die zweite Mannschaft der 60er in der Regionalliga Süd und am 27. November 2006 debütiert er in der 2. Bundesliga beim Heimspiel gegen die TuS Koblenz. Gemeinsam schaffen die Benders den Sprung in die Jugend-Nationalmannschaft, holen mit der U19 des DFB erstmals nach 1981 einen Europameistertitel nach Deutschland und werden, bis heute einmalig in der Geschichte dieses Turniers, beide zum besten Spieler des Turniers gewählt.
Im Jahr 2009 wechselt Lars Bender zu Bayer 04. Mit unglaublicher Laufbereitschaft, taktischer Disziplin und einem unerschütterlichen Willen stellt er sich in den Dienst der Werkself. Ob im defensiven Mittelfeld oder später als Rechtsverteidiger – er spielt dort, wo man ihn braucht. Er wird zum Dauerläufer im Mittelfeld, sichert die Defensive ab und gibt dem Spiel Struktur. Mit zunehmender Erfahrung übernimmt er immer mehr Verantwortung und wird schließlich Kapitän der Werkself. Auch wenn er kein Mann der großen Worte ist, führt er das Team durch seine Leistung und seine Haltung auf dem Platz. Diese Eigenschaften, seine Nahbarkeit und seine Loyalität gegenüber unserem Verein machen ihn für viele Bayer 04-Fans zu einer Identifikationsfigur. Dass er nach Beendigung seiner Karriere 2021 zum Ehrenspielführer der Werkself ernannt wird, ist nur folgerichtig.
Doch Lars‘ Karriere ist auch geprägt von Rückschlägen. Verletzungen werfen ihn immer wieder zurück und lassen ihn dadurch in zwölf Jahren unterm Kreuz auf „nur“ 342 Pflichtspiele kommen. In diesen schießt er insgesamt 27 Tore. Seine Leistungen machen ihn auch für die Nationalmannschaft interessant und so debütiert er am 4. September 2011 beim Spiel in Polen und schafft den Sprung in den Kader für die Europameisterschaft 2012 in der Ukraine und Polen. Wird er in den ersten beiden Gruppenspielen noch eingewechselt, um jeweils einen knappen Vorsprung über die Zeit zu retten, so steht er im dritten Gruppenspiel gegen Dänemark von Anfang an auf dem Platz und vollendet einen Konter der DFB-Elf zum 2:1-Siegtreffer. Dies wird sein einziges Tor für die deutsche Nationalmannschaft in seinen insgesamt 19 Länderspielen bleiben. Die WM im Sommer 2014 verpasst er leider – wegen einer Verletzung. Im Herbst desselben Jahres bestreitet Lars sein letztes Spiel für die A-Nationalmannschaft.











Allerdings hat der DFB zwei Jahre später noch ein Highlight für die Bender-Zwillinge parat. Olympia-Auswahl-Trainer Horst Hrubesch möchte mit beiden zu den Olympischen Spielen 2016 nach Rio de Janeiro fahren. Und als sowohl Bayer 04 wie auch der BVB, der Verein seines Bruders Sven, ihre Freistellung zusagen, erleben die Bender-Zwillinge gemeinsam einen absoluten Höhepunkt ihrer Karriere. Erst im Endspiel verliert die deutsche Auswahl gegen den Gastgeber Brasilien nach Elfmeterschießen – Lars und Sven kommen mit der Silbermedaille nach Deutschland zurück.
In den nächsten fünf Jahren wird Lars immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Im Sommer 2021 beenden die Benders gemeinsam ihre Karriere. Lars wird in seinem letzten Spiel in Dortmund in der letzten Minute noch einmal eingewechselt und schießt einen Elfmeter zum 1:3-Endstand ins Tor.
Er bricht seine Zelte im Rheinland ab, kehrt zurück in seine bayrische Heimat und spielt nochmal zwei Jahre mit seinem Bruder in der neuntklassigen Kreisklasse 1 bei seinem Jugendverein TSV Brannenburg. Im Juni 2022 wird Lars beim DFB Assistenztrainer der deutschen U15-Nationalmannschaft. Ein Jahr später rückt er mit diesem Team in den U16-Bereich auf. Nach zwei Jahren beim DFB folgt der erste Cheftrainerposten als U17-Coach bei der Spvgg Unterhaching. Seit Januar 2025 arbeitet Lars zum ersten Mal als Cheftrainer im Männerbereich – er trainiert Wacker Burghausen in der Regionalliga Bayern.

Harry Gniech erblickt am 14.10.1951 in Leverkusen-Schlebusch das Licht der Welt. Mit sechs Jahren kommt er zum SV Bayer 04, zunächst zur Leichtathletik. Eigentlich will der Junge Fußball spielen, darf aber erst mit neun Jahren zu den Fußballern wechseln. Schnell wird Harry im Mittelfeld zum Spielmacher. Trotz seines Talents ist der Weg von der Jugend in den Lizenzkader damals weit. In der Saison 1973/74 setzt ihn sein ehemaliger A-Jugendtrainer Friedhelm Renno, der mittlerweile die erste Mannschaft von Bayer 04 trainiert, zum ersten Mal in einem Spiel der Vertragsspieler-Mannschaft ein.
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Henrique Adriano Buss, genannt Henrique, kommt am 14. Oktober 1986 im brasilianischen Marechal Cândido Rondon zur Welt, einer Stadt im brasilianischen Bundesstaat Parana. Mit 13 Jahren wechselt er zum Coritiba FC und schafft 2006 den Sprung in die erste Mannschaft. Henrique steigt mit dem Team in die 1. brasilianische Liga auf und wechselt zum FC Palmeiras. Nach nur fünf Spielen für den neuen Klub wird der 1,85 Meter große Innenverteidiger 2008 vom FC Barcelona für zehn Millionen Euro verpflichtet und von Bayer 04 gegen eine Gebühr von 400.000 Euro für ein Jahr ausgeliehen.
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Constant Djakpa wird am 17. Oktober 1986 in Abidjan in der Elfenbeinküste geboren. Schon im Alter von fünf Jahren beginnt er mit dem Fußballspielen. Seine ersten Schritte im Profifußball macht er beim Stella Club d’Adjamé, bevor er nach Norwegen zu Sogndal IL wechselt. Über den rumänischen Verein Pandurii Târgu Jiu führt sein Weg schließlich nach Deutschland.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Oktober. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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In der ersten Oktoberwoche des Jahres 1966 entscheiden sich die Vertragsfußballspieler zu einem ungewöhnlichen Schritt – sie treten in den Streik. Sie sehen sich zu dieser bis dato wenig üblichen Selbsthilfe gezwungen, damit sie ihren Forderungen nach einer gerechten Bezahlung mehr Nachdruck verleihen können. Bei drei Unentschieden, so folgern sie, steht ihnen eine Prämie zu, zumindest ist eine Punktprämie von 75 D-Mark vor Saisonbeginn vereinbart worden.
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