Lars Bender wird zum Ehrenspielführer ernannt

Klublegende Lars Bender wird beim Bundesliga-Heimspiel der Werkself gegen den SV Werder Bremen am heutigen Samstag, 17. September (Anstoß: 15.30 Uhr), zum Ehrenspielführer ernannt.
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Der ehemalige Profi ist mit seiner Familie zu Gast in der BayArena und bekommt wenige Minuten vor Anpfiff der Partie am Spielfeldrand vom Vorsitzenden der Geschäftsführung Fernando Carro und dem Geschäftsführer Sport Simon Rolfes den offiziellen Ehrenspielführer-Wimpel überreicht. Zudem haben die schwarz-roten Fans in der gesamten Nordkurve eine eindrucksvolle Choreografie geplant.

Ära-Ende nach 12 Jahren und 342 Spielen

Der ehemalige Nationalspieler wechselte bereits 2009 vom TSV 1860 München unters Bayer-Kreuz. Nach insgesamt zwölf Jahren, davon fünf Jahre lang als Kapitän und 342 Spielen im schwarz-roten Dress, beendete der 33-Jährige gemeinsam mit Bruder Sven Bender am 22. Mai letzten Jahres bei der Auswärtspartie gegen Borussia Dortmund (1:3) seine Karriere.

Bereits eine Woche zuvor wurde das Duo beim letzten Heimspiel der Saison 2020/21 gegen den 1. FC Union Berlin (1:1) in der BayArena feierlich und emotional verabschiedet. Schon da war klar: Lars wird Ehrenspielführer der Werkself.

Nachfolger von Kirsten, Ramelow und Co.

Denn um Vereinstreue und Identifikation zu dokumentieren, hat Bayer 04 im Jahr 2004 in Ulf Kirsten erstmals einen verdienten Spieler in den Rang eines Ehrenspielführers erhoben. Sechs weitere sind ihm in den Jahren danach bislang gefolgt: Carsten Ramelow 2008, Bernd Schneider 2010, Simon Rolfes 2015, Stefan Kießling und Rüdiger Vollborn 2019. Sie alle erfüllen die drei „Einstellungskriterien“ in die illustre Riege: mindestens zehn Jahre im Klub, mindestens 300 Pflichtspiele - gepaart mit einer herausragenden Persönlichkeit.

„Die feierliche Ernennung von Lars werden wir allerdings erst dann vornehmen, wenn hoffentlich in der nächsten Saison wieder Zuschauer in die BayArena kommen dürfen, und wir ihm den feierlichen und emotionalen Rahmen bieten können, den er verdient“, betonte der ehemalige Geschäftsführer Sport Rudi Völler damals. Nun ist dieser Moment beim morgigen Heimspiel gegen Werder Bremen endlich gekommen.

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