
Julian Brandt über…
…Gründe für die Vertragsverlängerung:
„Ich habe in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder betont, dass eine Verlängerung definitiv im Bereich des Möglichen liegt, sofern der Verein und ich zueinanderfinden. Letztendlich hatte ich nach all den Gesprächen einfach ein sehr gutes Gefühl. Dabei haben mehrere Faktoren eine Rolle gespielt. Ein wesentlicher Grund ist ganz klar die Mannschaft: Meiner Meinung nach haben wir ein super Team – mit fantastischen Spielern und tollen Charakteren. Es macht mir sehr viel Spaß für Bayer 04 zu spielen und ich habe darüber hinaus das Gefühl, dass meine Zeit hier noch nicht zu Ende ist.“
…die Vertragsgespräche:
„Die Gespräche zwischen dem Verein, meinem Vater und mir waren weniger harte Verhandlungen als vielmehr offene Gespräche. Mir persönlich ging es dabei vor allem um Bedenkzeit, um herauszufinden, was ich überhaupt will. Alles andere war für mich eher nebensächlich. Der Verein hat mir die nötige Zeit gegeben, und dann war für mich irgendwann das Gefühl da, dass ich bei Bayer 04 bleiben möchte.“
…die Angeboten anderer namhafter Klubs aus dem In- und Ausland:
„Es war und ist für mich nicht wichtig. Letztendlich habe ich bei Bayer 04 aus voller Überzeugung meinen Vertrag verlängert. Nur das zählt. Bayer 04 ist mittlerweile mehr als nur ein Ausbildungsverein. Das Gesamtpaket ist sehr attraktiv, man hat gute Argumente, um sich auch bei Transfersachen gegen andere Vereine durchsetzen zu können.“
…die jüngsten Vertragsverlängerungen von Lars Bender und Jonathan Tah:
„Klar hat so etwas eine Signalwirkung – auch wenn es bei meiner persönlichen Entscheidung eher eine Nebenrolle eigenommen hat. Aber natürlich nimmst du das als Mitspieler wahr. Wenn Persönlichkeiten wie Lars oder Jona sagen, dass sie ein Teil des Ganzen bleiben wollen und hier bleiben, weil sie Vertrauen in die Mannschaft und das Drumherum haben, dann ist das natürlich auch ein Zeichen für dich selber. Dann bist du eher geneigt zu sagen: ‚Hey, dann habe ich auch Bock, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.‘“
…die (eigenen) Ambitionen bei Bayer 04:
„Wir haben in dieser Saison noch ein paar harte Brocken vor uns. Wir wollen uns definitiv für die Champions League qualifizieren, das ist auch ein großes persönliches Ziel von mir. Und wir wollen natürlich nach Berlin ins Pokalfinale. Das sind die primären Ziele. Auf lange Sicht habe ich das Ziel, mit Bayer 04 einen Titel zu gewinnen. Welcher, das ist mir eigentlich egal. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir das erreichen können. Dazu sehe ich die Mannschaft charakterlich, aber auch vom Talent und Potenzial her absolut in der Lage.
…mehr Verantwortung:
„Es liegt jetzt nicht nur am neuen Vertrag, dass ich mehr Verantwortung übernehmen möchte und soll. Ich gehe das jetzt nicht systematisch an, sondern versuche einfach hier und da meinen Mund aufzumachen und das weiterzugeben, was ich in den vergangenen Jahren erlebt und gelernt habe. Es ist doch klar, dass einem Spieler mehr Verantwortung zugeschoben wird, je länger er bei einem Verein ist oder je älter er wird. Aber ich gliedere mich ein und habe jetzt nicht vor, mir die Kapitänsbinde zu ergaunern.“ (lacht)


Drei Tore reichten der Werkself beim 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim 1846 nicht zum Sieg, für Bayer 04 ist es das dritte Bundesliga-Remis in Folge. Nach einer souverän geführten ersten Hälfte und mit einer 2:0-Führung im Rücken „sind wir nicht mehr in unser Spiel gekommen“, resümierte Mark Flekken, der erstmals seit zwei Monaten wieder im Leverkusener Tor gestanden hatte. Treffsicher zeigte sich auf der Ostalb einmal mehr Patrik Schick, der nach seinem Doppelpack nun der drittbeste Bundesliga-Torschütze der Klub-Historie ist. Und Cheftrainer Kasper Hjulmand ist trotz des ausgebliebenen Dreiers mit Blick auf den Saisonendspurt überzeugt: „Wir sind bereit, diese Situation zu meistern.“ Der Werkself Nachdreher.
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Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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