
Dass der Werksklub die Zusammenarbeit mit einem seiner prägendsten Spieler der vergangenen Jahre langfristig fortsetzt, ist für Geschäftsführer Michael Schade „ein klares Signal an Mannschaft und Fans. Lars ist eine Identifikationsfigur. Er hat sich in den Jahren seiner Vereinszugehörigkeit durch überdurchschnittliche Leistungen, herausragenden Einsatz und durch seine bodenständige und authentische Art einen besonderen Status bei Bayer 04 erarbeitet“, betont Schade.
Auch Sportdirektor Rudi Völler unterstreicht die Bedeutung des gebürtigen Rosenheimers: „Lars ist ein Top-Spieler, einer der besten auf seiner Position in Deutschland – aber nicht nur wegen seiner außergewöhnlichen sportlichen Qualitäten. Als meinungs- und willensstarker Anführer eines jungen und hungrigen Teams ist Lars extrem wichtig. Er gibt der Mannschaft Halt, Struktur und Stabilität.“
Seit der Saison 2009/10 trägt Lars Bender das Trikot von Bayer 04. „In dieser langen Zeit hat mich der Verein in guten wie in schlechten Zeiten immer unterstützt, er hat vor allem in den Phasen zu mir gestanden, in denen ich mit schweren Verletzungen zu kämpfen hatte. Dafür bin ich dankbar“, sagt Bender. „Für mich ist wichtig, dass ich mich wohlfühle, dass ich ein funktionierendes Umfeld habe, in dem meine Stärken geschätzt werden und in dem ich auch menschlich alles habe, was ich mir wünsche. Das gegenseitige Vertrauen ist groß. Inzwischen fühle ich mich als ein Teil dieses Vereins, als ein Teil seiner Geschichte, an der wir alle gemeinsam erfolgreich weiterschreiben wollen.“


Nach dem Wintereinbruch der letzten Wochen wurden alle geplanten Partien der Nachwuchs-Teams im Freien abgesagt. Die meisten Mannschaften waren jedoch ohnehin in der Halle aktiv – und das äußerst erfolgreich: Sowohl die U13 als auch die U16-Juniorinnen gewannen ihre Turniere in Wermelskirchen und auf Schalke. Die U19 landete beim hochkarätigen Mercedes-Benz Junior Cup auf Rang 5 und für die U15 stand beim ebenfalls stark besetzten Pape-Cup in Magdeburg am Ende Platz vier zu Buche – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Enge Tribünen, kleines Feld, laute Fans: Am vergangenen Wochenende trat die U19 von Bayer 04 im Sindelfinger Glaspalast auf dem renommierten Mercedes-Benz Junior Cup 2026 an, der seit über 30 Jahren Topklubs aus dem In- und Ausland anzieht. Über zwei Turniertage duellierte sich der älteste Nachwuchs-Jahrgang des Werksklubs, feierte dabei Siege unter anderem gegen den 1. FC Köln und den FC Bayern München. Am Ende stand der 5. Platz zu Buche. Simone Cannizzaro aus der Leverkusener U17 wurde seinerseits als bester Torschütze des Turniers ausgezeichnet.
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Bayer 04-Fans aufgepasst: Beim Heimspiel in der UEFA Champions League gegen den FC Villarreal am 28. Januar (Anstoß: 21 Uhr) haben Werkself-Anhänger die Möglichkeit, das Spiel aus einer anderen Perspektive zu verfolgen. Aufgrund zurückgegebener Kontingente des Gastklubs wird der Auswärts-Stehblock zum Heimbereich. Tickets sind seit Montag, 12. Januar, für Jedermann erhältlich. Alle Infos.
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Es war ein gebrauchter Samstagabend. Die Werkself unterlag zum Start ins neue Jahr am 16. Bundesliga-Spieltag 2025/26 gegen den VfB Stuttgart 1:4. Ein Ergebnis, das bei Spielern wie Fans gleichermaßen für enttäuschte Gesichter sorgte. „Wir haben ohne Leidenschaft gespielt“, stellte etwa Alejandro Grimaldo im Anschluss ehrlich fest. Mitspieler Jarell Quansah zeigte sich noch selbstkritischer, betonte: „Wir waren Meilen von einer guten Leistung entfernt. Vor allem vor unseren Fans hier im eigenen Stadion kannst du so eine Leistung nicht zeigen. Da müssen wir uns, um ehrlich zu sein, entschuldigen.“ Alle Aussagen sowie Zahlen und Fakten zum Duell mit dem VfB Stuttgart liefert der Werkself Nachdreher.
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