
Gerade weil die Favoritenrolle klar bei der Werkself liegt, warnt Kevin Volland deutlich davor, den Gegner zu unterschätzen: „Wir haben uns vergangenes Jahr beim Karlsruher SC ein bisschen schwergetan. Und im Jahr davor gegen Lotte haben wir gesehen, was passieren kann, wenn man nicht zu 100 Prozent auf Spannung ist. Deswegen wissen wir ganz genau, was da auf uns zukommt.“
Zumindest personell gab der heutige Donnerstag ein wenig Entwarnung: Bei der Vormittagseinheit standen sowohl Lars und Sven Bender als auch Lucas Alario und Paulinho auf dem Rasen, die tags zuvor aufgrund von Belastungssteuerung oder leichter Wehwehchen ein separates Programm in den Räumlichkeiten der BayArena abspulten. Auch Lukas Hradecky bestritt erstmals nach seiner Kiefer-OP wieder zusammen mit seinen Teamkollegen den Weg von der Kabine bis zum Trainingsplatz. Nach dem gemeinsamen Aufwärmen der Keeper nahm der Finne jedoch vorerst die Zuschauerrolle ein, ehe er ein individuelles Programm mit Schutzmaske absolvierte. „Bis ich wieder voll belastet werden darf, braucht es noch etwas Zeit – nach den Kontrolluntersuchungen in der kommenden Woche schauen wir, wie und wann wir die Belastung erhöhen können“, erläuterte Hradecky nach dem letzten öffentlichen Training der Woche, bei dem Heiko Herrlich das Augenmerk einmal mehr auf Spielformen und Torabschlüsse gelegt hatte. Verzichten musste er dabei weiter auf die angeschlagenen Joel Pohjanpalo (Durchblutungsstörung im Sprungbein), Panos Retsos (Sehnen-Teilriss im Oberschenkel), Leon Bailey (Erkältung) und Charles Aránguiz (Knie-Beschwerden), der jedoch immerhin draußen gemeinsam mit Fitness-Coach Daniel Jouvin arbeitete.
Dass Hradecky ‚Pokal kann‘, hat bereits er im Mai dieses Jahres mit seinem Ex-Klub Eintracht Frankfurt unter Beweis gestellt. Entsprechend gab es vom Pokalsieger auch Ratschläge an die neuen Teamkollegen: „Ich habe ihnen gesagt, dass man keine Mannschaft unterschätzen darf. Die Pforzheimer wollen uns natürlich – egal wie – auf jeden Fall besiegen. Aber den Jungs ist die Aufgabe klar und ich bin mir sicher, dass wir es in die zweite Runde schaffen werden.“ Das ist auch Vollands Ziel. „Wir freuen uns richtig auf das Spiel – auch, weil es jetzt endlich wieder losgeht nach der harten Vorbereitung. Wir alle sind sehr konzentriert nach dem Valencia-Spiel und wissen, was auf uns zukommt – Pforzheim wird uns nichts schenken. Aber wenn wir unsere Hausaufgaben auf dem Platz machen, werden wir das Spiel auch gewinnen“, so der 26-Jährige.
Am morgigen Freitag wird die Werkself noch einmal nicht-öffentlich trainieren, ehe der Bayer 04-Tross dann am frühen Nachmittag in Richtung Süden aufbricht.



Werkself-TV zeigt nach dem 0:2 von Bayer 04 beim FC Arsenal im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League die Pressekonferenz mit Kasper Hjulmand...
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Zum dritten Mal überhaupt und erstmals seit 14 Jahren könnte Bayer 04 am Dienstagabend, 17. März (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/20 Uhr Ortszeit), wieder ins Viertelfinale der UEFA Champions League einziehen. Dafür benötigt die Werkself beim FC Arsenal nicht nur eine ähnlich starke Leistung wie im Hinspiel, sondern auch vollste Konzentration bis zur letzten Minute: Der Premier-League-Tabellenführer schlägt – wie schon in der BayArena – häufig erst in den Schlussminuten zu. Die Kurzpässe.
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In den vergangenen beiden Spielen haben sie es gemacht wie „Laterkusen“ in der Doublesaison 2023/24: Spät, aber eben nicht zu spät erzielten die Gunners noch ganz wichtige Treffer – erst im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League bei Bayer 04, dann am zurückliegenden Wochenende auch in der Premier League gegen den FC Everton. An diesem Dienstag, 17. März (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/live bei Amazon Prime und im Werkself-Radio), empfängt der FC Arsenal die Werkself in London. Das Gegner-Update.
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Eine besondere Auszeichnung für ein besonderes soziales Engagement: Bei der diesjährigen Verleihung der Sepp-Herberger-Awards am Montagabend in der Autostadt in Wolfsburg hat die DFB-Stiftung Sepp Herberger Bayer 04 in der Kategorie Resozialisierung ausgezeichnet. Der Fußball-Bundesligist erhielt den mit 12.000 Euro dotierten Preis für sein großes Engagement für Inhaftierte, vor allem in der JVA Wuppertal-Ronsdorf.
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