Hradecky erstmals wieder im Kreis der Mannschaft

Die Saison-Vorbereitung ist in den letzten Zügen: Noch zweimal Schlafen, ehe am Samstag (18. August) um 15.30 Uhr das Pokal-Duell beim baden-württembergischen Oberligisten 1. CfR Pforzheim angepfiffen wird.
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Gerade weil die Favoritenrolle klar bei der Werkself liegt, warnt Kevin Volland deutlich davor, den Gegner zu unterschätzen: „Wir haben uns vergangenes Jahr beim Karlsruher SC ein bisschen schwergetan. Und im Jahr davor gegen Lotte haben wir gesehen, was passieren kann, wenn man nicht zu 100 Prozent auf Spannung ist. Deswegen wissen wir ganz genau, was da auf uns zukommt.“

Quartett zurück, Aránguiz trainiert individuell 

Zumindest personell gab der heutige Donnerstag ein wenig Entwarnung: Bei der Vormittagseinheit standen sowohl Lars und Sven Bender als auch Lucas Alario und Paulinho auf dem Rasen, die tags zuvor aufgrund von Belastungssteuerung oder leichter Wehwehchen ein separates Programm in den Räumlichkeiten der BayArena abspulten. Auch Lukas Hradecky bestritt erstmals nach seiner Kiefer-OP wieder zusammen mit seinen Teamkollegen den Weg von der Kabine bis zum Trainingsplatz. Nach dem gemeinsamen Aufwärmen der Keeper nahm der Finne jedoch vorerst die Zuschauerrolle ein, ehe er ein individuelles Programm mit Schutzmaske absolvierte. „Bis ich wieder voll belastet werden darf, braucht es noch etwas Zeit – nach den Kontrolluntersuchungen in der kommenden Woche schauen wir, wie und wann wir die Belastung erhöhen können“, erläuterte Hradecky nach dem letzten öffentlichen Training der Woche, bei dem Heiko Herrlich das Augenmerk einmal mehr auf Spielformen und Torabschlüsse gelegt hatte. Verzichten musste er dabei weiter auf die angeschlagenen Joel Pohjanpalo (Durchblutungsstörung im Sprungbein), Panos Retsos (Sehnen-Teilriss im Oberschenkel), Leon Bailey (Erkältung) und Charles Aránguiz (Knie-Beschwerden), der jedoch immerhin draußen gemeinsam mit Fitness-Coach Daniel Jouvin arbeitete.

„Müssen unsere Hausaufgaben machen“ 

Dass Hradecky ‚Pokal kann‘, hat bereits er im Mai dieses Jahres mit seinem Ex-Klub Eintracht Frankfurt unter Beweis gestellt. Entsprechend gab es vom Pokalsieger auch Ratschläge an die neuen Teamkollegen: „Ich habe ihnen gesagt, dass man keine Mannschaft unterschätzen darf. Die Pforzheimer wollen uns natürlich – egal wie – auf jeden Fall besiegen. Aber den Jungs ist die Aufgabe klar und ich bin mir sicher, dass wir es in die zweite Runde schaffen werden.“ Das ist auch Vollands Ziel. „Wir freuen uns richtig auf das Spiel – auch, weil es jetzt endlich wieder losgeht nach der harten Vorbereitung. Wir alle sind sehr konzentriert nach dem Valencia-Spiel und wissen, was auf uns zukommt – Pforzheim wird uns nichts schenken. Aber wenn wir unsere Hausaufgaben auf dem Platz machen, werden wir das Spiel auch gewinnen“, so der 26-Jährige.

Am morgigen Freitag wird die Werkself noch einmal nicht-öffentlich trainieren, ehe der Bayer 04-Tross dann am frühen Nachmittag in Richtung Süden aufbricht.

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