
Es war eine „enge Kiste“, so Heiko Herrlich, über das Rennen zwischen Ramazan Özcan und Thorsten Kirschbaum um den Startplatz eins beim Pflichtspielauftakt im Badischen. Am Ende entschied sich der Cheftrainer für den routinierten Österreicher, der bereits 173 Pflichtspiele in der 1. und 2. Bundesliga bestritten hat. „Rambo wird von Anfang an spielen.“
Ob das auch für Leon Bailey gilt, ist derweil noch nicht entschieden. Ins Mannschaftstraining ist der Jamaikaner jedoch wie geplant am heutigen Dienstag, 14. August, eingestiegen. Neben Bailey war auch Karim Bellarabi wieder dabei, der knapp zwei Wochen wegen eines überstreckten Knies im Trainingslager hatte pausieren müssen. Bei der Nummer 38 will Herrlich allerdings sehr behutsam vorgehen. „Wir sollten nicht den dritten vor dem zweiten Schritt machen. Karim hatte heute weniger Probleme bei den Umschaltbewegungen als gedacht.“ Doch ob es für Pforzheim schon reicht, wollte Herrlich nicht abschließend bewerten.
Definitiv zu früh kommt die Partie für Charles Aránguiz, der in der Heranführung an das Mannschaftraining jedoch auf einem guten Weg ist. Im Rahmen einer Verlaufskontrolle hatte die medizinische Abteilung eine MRT-Untersuchung durchgeführt, die den Befund der Ultraschall-Untersuchung bestätigte. Den Chilenen plagt eine Reizung in der Umgebung der Achillessehne, die von einer Fehlbelastung im Zuge der Probleme mit der Patellasehne herrührt.
Aránguiz habe aber zuletzt mit Athletik-Trainer Daniel Jouvin sehr gut gearbeitet, so Heiko Herrlich, der allerdings die Erwartungen der Fans dämpft. Man werde die Belastung von Tag zu Tag erhöhen, bis unsere Nr. 20 wieder mit den Teamkollegen auf dem Platz steht.
Während die Mannschaft am Dienstag sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag auf dem Trainingsplatz schwitzte, wurde in der Mixed-Zone und in der Tiefgarage kräftig gewerkelt. Am Abend hat nämlich der Verein seine Sponsoren zur alljährlichen Saisoneröffnung geladen. Das Event stand in diesem Jahr ganz im Zeichen von Vereinsjubiläen. Angesichts von 40 Jahren Bundesliga, 30 Jahren UEFA-Cup-Sieg und 25 Jahren DFB-Pokal-Triumph tauchten die Gäste sowie die Mannschaft und der Trainerstab in die Vereinsgeschichte von Bayer 04 ab.


Werkself-TV zeigt das 1:1 gegen den Hamburger SV am 34. Bundesliga-Spieltag re-live...

Großes gesellschaftliches Engagement von Bayer 04 und seinem Hauptsponsor BarmeniaGothaer: Bei dem Verkauf individuell designter T-Shirts für den guten Zweck in der Fanwelt im Rahmen der Aktion „BarmeniaGothaer schenkt Freude“ kamen gut 5.000 Euro zusammen. Diese Summe stockte Bayer 04 mit selbigem Betrag auf. So konnten vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV insgesamt 10.000 Euro an Edmond Tapsoba für dessen Stiftung überreicht werden, die in seiner Heimat Burkina Faso Menschen im herausfordernden Alltag unter die Arme greift.
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Erstmals seit September 2017 empfängt die Werkself am heutigen Samstag, 16. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), den Hamburger SV in der BayArena. Über die siebenjährige Bundesliga-Pause des HSV hinweg hat Bayer 04 eine starke Bilanz gegen die Rothosen und verlor keines der zurückliegenden 19 Spiele gegen Aufsteiger. Die Hanseaten kommen jedoch mit dem Rückenwind aus zwei Dreiern in Folge ins Rheinland – eine harte Nuss, die die Elf von Kasper Hjulmand unbedingt knacken möchte, um mit etwas Glück die kleine Chance zur Qualifikation für die UEFA Champions League doch noch zu nutzen. Abschied nimmt nach langer Zeit die Bayer Gastronomie und bedankt sich mit Rabatten auf Speisen und Getränke bei den Fans. Die Kurzpässe.
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Neben den bereits bekannten Abgängen werden die Bayer 04-Frauen vor dem letzten Saisonspiel am Sonntag gegen den SV Werder Bremen im Ulrich-Haberland-Stadion zwei weitere Spielerinnen verabschieden. Vanessa Haim und Shen Menglu, deren Verträge auslaufen, werden die Werkself verlassen.
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Das Ende einer langen Saison, emotionale Abschiede und die Hoffnung auf den ganz großen Wurf: Vor den Bayer 04-Frauen liegt ein spannungsgeladener letzter Bundesliga-Spieltag. Rund um die Partie gegen den SV Werder Bremen am Sonntag, 17. Mai (Anstoß: 14 Uhr), im Ulrich-Haberland-Stadion könnte die Werkself Geschichte schreiben und erstmals in der Klub-Historie die Champions-League-Qualifikation erreichen – wenn Konkurrent Eintracht Frankfurt gleichzeitig sein Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin verliert. Auch abseits der sportlichen Ausgangslage dürfte es ein besonderer Nachmittag werden.
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