
Ohnehin wird das Trainerteam um Heiko Herrlich am Samstag (18. August, 15.30 Uhr) im Pokal-Erstrundenduell beim 1. CfR Pforzheim aller Voraussicht nach auf sechs ihrer Schützlinge verzichten müssen. Denn neben den Langzeit-Ausfällen Lukas Hradecky (Aufbautraining nach Kiefer-OP), Joel Pohjanpalo (Durchblutungsstörung im Sprungbein), Panos Retsos (Sehnen-Teilriss im Oberschenkel) und Charles Aránguiz (Achillessehnen-Reizung) werden auch Karim Bellarabi und Leon Bailey zum anstehenden Pflichtspiel-Auftakt beim baden-württembergischen Oberligisten definitiv nicht zur Verfügung stehen, wie Herrlich nach der heutigen Einheit bekannt gab.
Zwar arbeitet Bellarabi (nachdem er sich im Trainingslager in Österreich das Knie verdreht hatte) mit Sonderschichten hart am Comeback und stand auch am Mittwoch-Nachmittag über die volle Distanz auf dem Trainingsplatz, doch „für Samstag wird es bei Karim definitiv nichts“, sagte Herrlich, der natürlich auch im Hinblick auf den nahenden Bundesliga-Start in Gladbach (25. August) aus medizinischer Sicht kein Risiko eingehen möchte. Ebenso wenig wie bei Leon Bailey, der nach seiner Schulter-Prellung aus dem Testspiel gegen Basaksehir gestern wieder am Mannschaftstraining teilnehmen konnte. Dies blieb dem 21-jährigen Jamaikaner allerdings heute aufgrund von „leichten Erkältungssymptomen“ verwehrt – diese werden Bailey laut Herrlich auch die kommenden Tage zu einer deutlich reduzierten Belastung zwingen.
Bei der heutigen öffentlichen Einheit warteten die Bayer 04-Fans neben Hradecky, Pohjanpalo, Retsos und Bailey auch vergeblich auf Lucas Alario und Paulinho sowie auf Lars und Sven Bender. Während die beiden Südamerikaner nach leichten Trainings-Verletzungen vom Vortag bei der heutigen Einheit prophylaktisch geschont wurden, bekamen auch die Bender-Zwillinge vom Trainerteam eine regenerative Einheit verordnet – alle vier arbeiteten in den Athletikräumen der BayArena ein individuelles Programm ab.
Für ihre Feldspieler-Kollegen stand derweil bei milden Temperaturen in Leverkusen eine gut 70-minütige Einheit an, bei der ebenfalls Regenerieren im Vordergrund stand. Dafür hatten sich Herrlich und Co. eine ausdauernde Partner-Bewegungsform mit verschiedenen Torabschluss-Regeln nach Flankenbällen ausgedacht. Dabei erwies sich – übrigens auch unter den Augen von Patrick Helmes (oben im Bild; 2. v. rechts), der bei Bayer 04 im Rahmen seiner Trainer-Ausbildung bekanntlich hospitiert – das (österreichisch-) kroatische Duo Aleksandar Dragovic und Tin Jedvaj am treffsichersten.
Am morgigen Donnerstag (10.30 Uhr) findet die letzte öffentliche Einheit vor dem Pforzheim-Spiel statt, ehe die Werkself dann zur finalen Vorbereitung am Freitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainieren wird.


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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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