
Während des Zweiten Weltkriegs versucht die Betriebssportgemeinschaft den Sportbetrieb weiter am Laufen zu halten. Mit den Jahren fällt das zunehmend schwerer. Trotzdem kommt es immer wieder zu Wettkämpfen und Spielen, sowohl im Feldhandball als auch im Fußball. Ein Punktspiel bei der Viktoria aus Köln dauert über sechs Stunden, weil die Spieler und Zuschauer immer wieder die Bunker wegen des Fliegeralarms aufsuchen müssen. Auch gibt es immer wieder veränderte Aufstellungen, weil auf Heimatbesuch befindliche Spieler einsetzbar sind oder andere wiederum eingezogen werden.




Die Spieler, die in der Nähe stationiert sind, als Flakabwehr zum Beispiel, werden zu den Spielen abgeholt und später wieder zurückgebracht. So sorgen die Sportler mit ihren Veranstaltungen für etwas Abwechselung in diesen schweren Zeiten. Bei den Handballern und den Leichtathleten kommt es im April 1940 zwischen der TuS 04 Leverkusen und der Betriebssportgemeinschaft zu einer kurzzeitigen Verbindung zur Kriegssportgemeinschaft, lediglich um genügend Männer zusammenzubekommen, damit die Wettkämpfe stattfinden können.
Am Dienstag, 18. August 1942, treffen sich die Mitglieder des Vereins zu einer Besprechung im Wiesdorfer Hof, bei Lützenkirchen, wie der Volksmund das Restaurant am Kurtekottenweg auch nennt. Die Betriebssportgemeinschaft wird wieder zur Sportvereinigung Bayer Leverkusen 04 und tritt mit sofortiger Wirkung in die alten Rechte als Untergliederung des NSRL (Nationalsozialistischer Reichsbund für Leibesübungen) ein.

Heiko Scholz wird am 7. Januar 1966 in Görlitz geboren. In seiner Jugend spielt er erst für Dynamo Görlitz. Von dort schafft er den Sprung in die Sportschule nach Dresden und spielt von 1978-1982 in der Jugend der SG Dynamo Dresden. Als für nicht gut genug befunden muss Scholle, so sein Spitzname, die Sportschule verlassen, um seine letzten beiden Jugendjahre für die ISG Hagenwerder zu bestreiten. Über die BSG Chemie Leipzig und den 1.FC Lokomotive Leipzig, mit dem Heiko 1987 den DDR-Pokal gewinnt und auch in das Europapokal-Finale der Pokalsieger einzieht (0:1 gegen Ajax Amsterdam), führt ihn sein Weg endlich wieder zurück zu seinem Herzensverein Dynamo Dresden. Für eine Million D-Mark, die höchste Ablösesumme, die jemals für einen Spieler in der ehemaligen DDR bezahlt wird, wechselt er 1990 von Lok Leipzig in die Landeshauptstadt Sachsens.
Mehr zeigen
Stefan Kießling wird am 25. Januar 1984 im fränkischen Lichtenfels geboren. Schon als kleiner Junge verbringt er unzählige Stunden auf den Bolzplätzen seiner Heimat, jagt dem Ball hinterher, träumt vom großen Fußball. Seine Eltern unterstützen ihn, aber sie erziehen ihn bodenständig – Fleiß, Ehrlichkeit und Bescheidenheit sind Werte, die ihn von klein auf prägen. Früh zeigt sich sein Talent, doch noch auffälliger ist sein Ehrgeiz. Kießling will sich stets verbessern, will mehr geben als andere.
Mehr zeigen
In der 1. Kreisklasse des Rhein-Wupper-Kreises kommt es am Sonntag, dem 26. Januar 1936, zum Lokalderby zwischen dem abstiegsbedrohten BV Wiesdorf und dem Tabellenführer SSV „Bayer“ Leverkusen. Auf dem alten Platz des BV Wiesdorf, dort wo sich heute das Arbeitsamt Leverkusen befindet, tummeln sich 1.800 Zuschauer, um dieses Spiel zu sehen.
Mehr zeigen
Es ist Freitag, der 31. Januar 1986. Es steht das Derby in Köln an und wir sind nach dem Heimsieg gegen den Hamburger SV eine Woche zuvor voller Selbstvertrauen, denn wir haben ein 0:2 zur Pause in einen 3:2-Sieg gedreht. Vor allem der in der Halbzeit eingewechselte griechische Amateurspieler Minas Hantzidis hat in diesem Spiel aufgedreht. Durch zwei Tore von Bum-kun Cha und einen Elfmeter von Christian Schreier können wir zwei wichtige Punkte im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz einfahren. Mit einem Punkt Rückstand auf die Norddeutschen stehen wir auf Platz 5 der Tabelle, sechs Punkte vor dem Nachbarn aus Köln.
Mehr zeigen
Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Januar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
Mehr zeigen