
Am Samstag, 2. Juni 1951, kommt es zum inoffiziellen Endspiel der beiden Meister der beiden 2. Oberligen West. Denn im Stadion Am Stadtpark ist der Meidericher SV zu Gast, Sieger der anderen Gruppe und so wie Bayer 04 auch Aufsteiger. An der Seitenlinie steht erstmals Franz Strehle, der zwei Tage zuvor erstmals das Training der Werkself geleitet hat. Unter dem neuen Coach kommt es vor 1.000 Zuschauern zu einem leistungsgerechten Unentschieden gegen die Duisburger. Schon einen Tag später geht es nach Mönchengladbach zum nächsten Freundschaftsspiel. Dort verlieren die Leverkusener mit 1:2. Und auch in den folgenden Wochen verlangt der Bayer 04-Vorstand den Spielern einiges ab, denn es muss Geld eingenommen werden, um die Kosten der letzten Saison zu decken.

So kassiert die Werkself eine Woche später, vor immerhin 3.000 Zuschauern, eine 1:3-Niederlage gegen den Bremer SV. Dieses Ergebnis wird von allen Journalisten als sehr unglücklich bezeichnet. Mitte Juni reist die Werkself eine Woche durch Süddeutschland. Sie bestreitet drei Spiele innerhalb von vier Tagen gegen die Stuttgarter Kickers, Ravensburg und Tailfingen. Nach der Rückkehr in die Farbenstadt macht das Team einen Tag Pause und trägt samstags und sonntags noch jeweils eine Partie aus. Mit einem Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Köln am 30. Juni endet die bis dato erfolgreichste Saison einer Bayer 04-Mannschaft. Die Helden werden damals in einem großen Zeitungsartikel einzeln vorgestellt. Diese ganzseitige Ehrung möchte ich euch hier nicht vorenthalten.

Minas Hantzidis wird am 4. Juli 1966 in Kettwig bei Essen geboren und wächst in Deutschland auf. Schon in jungen Jahren begeistert er sich für Fußball und wechselt noch in der Jugend vom Wuppertaler SV unter das Bayer-Kreuz. Der offensive und torgefährliche Mittelfeldspieler macht dann in seinem ersten Seniorenjahr bei Bayer 04 auf sich aufmerksam. In der Amateurmannschaft schießt er in der Hinrunde Tor auf Tor, trainiert bald bei den Profis mit und wird am 22. November 1985 beim Heimspiel gegen den FC Bayern München erstmals von Trainer Erich Ribbeck eingewechselt.
Mehr zeigen
Sascha wird am 03. Juli 1986 in Leverkusen geboren. Er ist der Sohn des ehemaligen Zweitligaspielers Manfred Dum, der vor allem für Union Solingen auf Torejagd ging, aber auch Spiele für den 1. FC Saarbrücken, SC Freiburg und den Wuppertaler SV bestritt. Sascha spielt schon früh in der Jugend des HSV Langenfeld. Dort fällt er den Scouts von Bayer 04 auf und wechselt in jungen Jahren unter das Bayer-Kreuz. Nach einem Wachstumsschub in der C-Jugend, der ihn zu einer neunmonatigen Pause zwingt, hat der Linksfuß schließlich die optimalen Voraussetzungen, um sich in der Bayer 04-Jugend durchzusetzen. Schon als U17-Spieler rutscht er in die A-Jugend. Ausgestattet mit einer immensen Geschwindigkeit, spielt Sascha vor allem im offensiven Mittelfeld. Technisch nicht der versierteste, aber ausgestattet mit einem scharfen Schuss, landet er im Sommer 2005 gemeinsam mit Gonzalo Castro, noch als A-Jugendlicher, beim Training der ersten Mannschaft.
Mehr zeigen
Einen besseren Start in die neue Saison der 2. Bundesliga Nord 1976/77 hätte sich die Werkself nicht wünschen können. Zum Abschluss eines einwöchigen Trainingslagers im schleswig-holsteinischen Quickborn kommen die Schützlinge von Trainer Willibert Kremer zu zwei klaren Erfolgen über den BSC Brunsbüttel (5:0) und TuS Holstein Quickborn (6:0). Nach diesem Aufgalopp steht Bayer 04 am 23. Juli 1976 um 19.30 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion gegen den Bundesligisten Karlsruher SC eine erheblich schwierigere Aufgabe bevor.
Mehr zeigen
Am 27. Juni 2001 führen der neue Trainer Klaus Toppmöller und sein Co-Trainer Peter Hermann die Werkself zum ersten Training aus den Kabinen. Mit ihnen betreten die vier Neuzugänge Hans Jörg Butt, Yildiray Bastürk (mit einer Sondergenehmigung des VfL Bochum, weil sich Bayer 04 und der VfL noch nicht über die Ablösesumme einigen konnten), Zoltan Sebescen und Jugendnationalmannschafts-Rekordspieler Michael Zepek den Rasen des Trainingsplatzes 1.
Mehr zeigen
Hans Sarpei wird am 28. Juni 1976 in Tema in Ghana geboren und kommt mit seinen Eltern als Dreijähriger nach Deutschland, wo er in Köln aufwächst. Seine Mutter und sein Vater arbeiten schon vor seiner Geburt zeitweise in Hamburg im Import-Export-Bereich. Dort lernen sie einen älteren Mann kennen, der ihnen die deutsche Kultur näher bringt und sie unterstützt. Aus Dankbarkeit erhält Hans später dessen Vornamen, obwohl dieser Mann bereits vor seiner Geburt verstirbt. Hans stammt aus einer sportlichen Familie, sein älterer Bruder Edward sowie seine Neffen Hans Nunoo Sarpei und Kingsley Sarpei waren beziehungsweise sind ebenfalls Profi-Fußballer.
Mehr zeigen