
In seine Zeit als Bayer 04-Vorsitzender fallen viele infrastrukturelle Veränderungen, die er gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Bayer AG Dr. Ulrich Haberland auf den Weg bringt. Neben dem Bau des neuen Ulrich-Haberland-Stadions und den danebenliegenden Trainingsplätzen natürlich auch die nach ihm benannte Sportanlage in Manfort. Das Manforter Stadion wurde schon 1927 gebaut, aber die neue Sporthalle wird 1957 eingeweiht.
Dr. Fritz Jacobi verabschiedet sich mit folgenden Worten von den Vereinsmitgliedern: „Während meiner 17-jährigen Tätigkeit ist mir die Sportvereinigung, die mir so lange ihr Vertrauen geschenkt hat, ans Herz gewachsen. Trotz mancher Sorge und Arbeit war die Freude am reichlichen sportlichen Leben im Verein so groß, dass ich mich immer gerne an diese Zeit erinnern werde und mich für alle Zukunft dem Verein verbunden fühle.“
Bei dieser Mitgliederversammlung wird Dr. Fritz Jacobi vom SV Bayer-Vorstand zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit ernannt, die leider nur noch sieben Jahre andauert, denn am 2. Juli 1974 verstirbt der erste Ehrenvorsitzende des SV Bayer 04 Leverkusen.
Sein Nachfolger wird im Februar 1967 auch einstimmig gewählt. Der Bayer-Direktor Dr. Wilhelm Meyerheim übernimmt die Tätigkeit und ist ab sofort für die fünf Abteilungen der SV Bayer 04 Leverkusen zuständig: Fußball, Handball, Leichtathletik, Boxen und Faustball.

Christoph Daum wird am 24. Oktober 1953 in Zwickau geboren. Als Kind gelangt er mit seiner Mutter in den Westen Deutschlands und wächst in Duisburg auf. Schon früh entwickelt er eine große Begeisterung für den Fußball, auch wenn sich schnell zeigt, dass seine Zukunft weniger auf dem Platz als vielmehr an der Seitenlinie liegt. Bereits in jungen Jahren tritt seine Leidenschaft zutage, Dinge zu analysieren, zu erklären und zu verbessern.
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Als die Bayer 04-Fußballer 1960 Weihnachten feiern, überwintern sie mit 20:10 Punkten auf dem zweiten Platz der 2. Oberliga West – allerdings bereits mit fünf Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Schwarz-Weiß Essen. Doch im neuen Jahr findet die Mannschaft von Trainer Erich Garske nur schwer in die Spur. Auf ein torloses Remis gegen den Bonner FV im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion folgt eine 1:2-Auswärtsniederlage in Erkenschwick. Auch das darauffolgende Heimspiel bringt nur einen Punkt ein. Die Aufstiegsambitionen schrumpfen damit auf ein Minimum, denn der Rückstand auf den begehrten Platz ist inzwischen auf beachtliche zehn Punkte angewachsen.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Februar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Es ist der 11. Februar 2006 und Schalke 04 und die Werkself starten um 15.30 Uhr ein Spiel, das am Ende Historisches zu bieten hat – zumindest aus Bayer 04-Sicht.
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Als Tabellenführer empfängt die Werkself das abstiegsbedrohte Team von Rhenania Würselen. Am 4. Februar 1951 säumen trotz der sonntäglichen Karnevalsumzüge 5.000 Zuschauer den Spielfeldrand. Und sie sehen eine feldüberlegene Heim-Mannschaft. Ohne den erkrankten Theo Kirchberg und den gesperrten Emil Becks bestürmen die Gastgeber von Beginn an das gegnerische Tor. In der ersten Halbzeit gegen einen starken Wind ankämpfend, erspielt sich Bayer 04 Chance auf Chance, scheitert aber immer wieder am Würselener Torhüter. Nach dem 0:0 zur Halbzeit nimmt sich Karl Heinz Spikofski in der 55. Minute ein Herz und hämmert aus 20 Metern den Ball in die gegnerischen Maschen. Rhenania kann nicht mehr kontern. Bis zum Schluss hält die Belagerung des Würselener Strafraumes an, dennoch bleibt es am Ende bei einem knappen 1:0.
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