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Er beginnt vergleichsweise spät mit dem Vereinsfußball: Erst mit 15 Jahren spielt er in der Seniorenmannschaft von LZS Chrzanowice in der B-Klasse – als jüngster Spieler im Team. Dennoch setzt er sich schnell durch. Seine Stärke, sein Ehrgeiz und vor allem seine wuchtigen Distanzschüsse machen auf ihn aufmerksam. Mit 17 Jahren sorgt er im Pokalspiel gegen den polnischen Zweitligisten Radomsko für Aufsehen, als seine Schüsse mehrfach weit über das Tor hinausfliegen – bis schließlich einer unhaltbar einschlägt. Diese „Raketen“ bringen ihm erste Angebote ein, die er zunächst noch ablehnt, da er stark mit seiner Heimat verbunden ist.
Erst ein Jahr später entscheidet er sich für den nächsten Schritt und wechselt zu RKS Radomsko. Dort wird ihm allmählich klar, dass der Fußball mehr sein kann als nur ein Hobby. Er wird in Auswahlteams berufen, überzeugt mit konstant starken Leistungen und arbeitet sich über Stationen wie Rakow Czestochowa und GKS Belchatow nach oben. Mehrere große polnische Vereine zeigen Interesse, doch schließlich ergibt sich eine unerwartete Chance im Ausland: Talentscouts aus Nürnberg werden auf ihn aufmerksam.
1999 wechselt Jacek Krzynowek zum 1. FC Nürnberg – zunächst auf Leihbasis. Für ihn ist es ein Kulturschock. Zum ersten Mal verlässt er seine Heimat, lebt allein in einem fremden Land und zweifelt anfangs, ob er die richtige Entscheidung getroffen hat. Doch er findet schnell Anschluss, auch dank seiner späteren Ehefrau Aneta, die kurze Zeit später zu ihm nach Nürnberg zieht. Sportlich setzt er sich ebenfalls durch: Zwischen 1999 und 2001 absolviert er 67 Zweitligaspiele und erzielt 10 Tore. Seine Leistungen bleiben nicht unbemerkt – nach der Saison 2000/2001 wird er zum besten Spieler der 2. Bundesliga auf der linken Außenbahn gewählt und steigt mit dem Club als Meister der 2. Bundesliga in die 1. Bundesliga auf. Sein Trainer: Klaus Augenthaler.
Mit dem Aufstieg in die Bundesliga folgen neue Herausforderungen. In der Saison 2001/2002 sitzt er zunächst häufig auf der Bank, da Augenthaler anderen Spielern den Vorzug gibt. Erst zur Rückrunde erhält er seine Chance – und nutzt sie eindrucksvoll. Er wird zu einem entscheidenden Faktor im Kampf um den Klassenerhalt. Parallel etabliert er sich auch in der polnischen Nationalmannschaft und nimmt 2002 an der Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea teil, wo er mit starken Leistungen überzeugt. Es folgen noch zwei weitere große Turniere mit der polnischen Nationalelf – sowohl bei der WM 2006 als auch bei der EM 2008 steht er im Kader der polnischen Adler, für die er insgesamt 96 Länderspiele bestreitet und 15 Tore schießt.







Ein schwerer Rückschlag folgt zu Beginn der Saison 2002/2003, als er sich einen Kreuzbandriss zuzieht und mehrere Monate ausfällt. Doch Jacek Krzynowek kämpft sich zurück und zeigt in der Rückrunde erneut sein Können. Trotz seiner Leistungen steigt der 1. FC Nürnberg ab und aus finanziellen Gründen entscheidet sich der Verein, ihn zu verkaufen. Bayer 04 sichert sich seine Dienste für die Saison 2004/2005. Aber zunächst präsentiert sich Krzynowek in seinem letzten Nürnberger Jahr noch einmal in Topform und steigt erneut mit dem Club in die 1. Liga auf. Seine Top-Leistungen werden auch in seinem Heimatland honoriert: Sowohl 2003 als auch 2004 wird er zum Fußballer des Jahres in Polen gewählt.
Im Sommer 2004 wechselt er schließlich nach Leverkusen, wo er sich auf internationalem Niveau beweist. Er gehört zu der Elf, die am 15. September 2004 die „Galaktischen“ von Real Madrid mit 3:0 entzaubert. Unvergessen seine Granate aus über 20 Metern zum 1:0. In den zwei Jahren unterm Bayer-Kreuz, wieder unter Trainer Klaus Augenthaler, absolviert er 68 Pflichtspiele für die Werkself und erzielt 12 Tore. Nachdem er im zweiten Jahr in Leverkusen sportlich weniger berücksichtigt wird, wechselt er 2006 zum VfL Wolfsburg. In der Winterpause der Saison 2008/2009 schließt er sich Hannover 96 an, seiner letzten Station in seiner Karriere.
Nach rund 15 Jahren als Profifußballer beendet Krzynowek seine Laufbahn und kehrt bewusst in seine Heimatregion rund um Radomsko zurück. Dort findet er wieder Anschluss an Familie und Freunde und genießt ein ruhigeres Leben abseits des Rampenlichts. Gelegentlich besucht er Spiele seines Heimatvereins, ohne großes Aufsehen zu erregen – genau so, wie er es schätzt. Jacek Krzynowek blickt mit Zufriedenheit zurück: Aus einem Jungen, der kaum an seine Chance glaubt, wird ein Nationalspieler und eine prägende Figur des polnischen Fußballs. Seine Geschichte zeigt, dass selbst ungewöhnliche Wege zum Erfolg führen können – mit Talent, harter Arbeit und dem Mut, Chancen zu ergreifen.
Lieber Jacek, ich wünsche dir zum 50. Geburtstag alles Gute! Bleib gesund und lass dich feiern!

Minas Hantzidis wird am 4. Juli 1966 in Kettwig bei Essen geboren und wächst in Deutschland auf. Schon in jungen Jahren begeistert er sich für Fußball und wechselt noch in der Jugend vom Wuppertaler SV unter das Bayer-Kreuz. Der offensive und torgefährliche Mittelfeldspieler macht dann in seinem ersten Seniorenjahr bei Bayer 04 auf sich aufmerksam. In der Amateurmannschaft schießt er in der Hinrunde Tor auf Tor, trainiert bald bei den Profis mit und wird am 22. November 1985 beim Heimspiel gegen den FC Bayern München erstmals von Trainer Erich Ribbeck eingewechselt.
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Sascha wird am 03. Juli 1986 in Leverkusen geboren. Er ist der Sohn des ehemaligen Zweitligaspielers Manfred Dum, der vor allem für Union Solingen auf Torejagd ging, aber auch Spiele für den 1. FC Saarbrücken, SC Freiburg und den Wuppertaler SV bestritt. Sascha spielt schon früh in der Jugend des HSV Langenfeld. Dort fällt er den Scouts von Bayer 04 auf und wechselt in jungen Jahren unter das Bayer-Kreuz. Nach einem Wachstumsschub in der C-Jugend, der ihn zu einer neunmonatigen Pause zwingt, hat der Linksfuß schließlich die optimalen Voraussetzungen, um sich in der Bayer 04-Jugend durchzusetzen. Schon als U17-Spieler rutscht er in die A-Jugend. Ausgestattet mit einer immensen Geschwindigkeit, spielt Sascha vor allem im offensiven Mittelfeld. Technisch nicht der versierteste, aber ausgestattet mit einem scharfen Schuss, landet er im Sommer 2005 gemeinsam mit Gonzalo Castro, noch als A-Jugendlicher, beim Training der ersten Mannschaft.
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Einen besseren Start in die neue Saison der 2. Bundesliga Nord 1976/77 hätte sich die Werkself nicht wünschen können. Zum Abschluss eines einwöchigen Trainingslagers im schleswig-holsteinischen Quickborn kommen die Schützlinge von Trainer Willibert Kremer zu zwei klaren Erfolgen über den BSC Brunsbüttel (5:0) und TuS Holstein Quickborn (6:0). Nach diesem Aufgalopp steht Bayer 04 am 23. Juli 1976 um 19.30 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion gegen den Bundesligisten Karlsruher SC eine erheblich schwierigere Aufgabe bevor.
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Am 27. Juni 2001 führen der neue Trainer Klaus Toppmöller und sein Co-Trainer Peter Hermann die Werkself zum ersten Training aus den Kabinen. Mit ihnen betreten die vier Neuzugänge Hans Jörg Butt, Yildiray Bastürk (mit einer Sondergenehmigung des VfL Bochum, weil sich Bayer 04 und der VfL noch nicht über die Ablösesumme einigen konnten), Zoltan Sebescen und Jugendnationalmannschafts-Rekordspieler Michael Zepek den Rasen des Trainingsplatzes 1.
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Hans Sarpei wird am 28. Juni 1976 in Tema in Ghana geboren und kommt mit seinen Eltern als Dreijähriger nach Deutschland, wo er in Köln aufwächst. Seine Mutter und sein Vater arbeiten schon vor seiner Geburt zeitweise in Hamburg im Import-Export-Bereich. Dort lernen sie einen älteren Mann kennen, der ihnen die deutsche Kultur näher bringt und sie unterstützt. Aus Dankbarkeit erhält Hans später dessen Vornamen, obwohl dieser Mann bereits vor seiner Geburt verstirbt. Hans stammt aus einer sportlichen Familie, sein älterer Bruder Edward sowie seine Neffen Hans Nunoo Sarpei und Kingsley Sarpei waren beziehungsweise sind ebenfalls Profi-Fußballer.
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