Geburtstagskind des Monats: Frank Saborowski wird 65

Frank Saborowski wird am 14. März 1958 in Dinslaken geboren. „Sabo“, wie er von seinen Kollegen gerufen wird, fühlt sich auf der rechten Seite am wohlsten. Seine Stärken liegen im Zweikampf, so dass er auch als Manndecker so manchem Stürmer Kopfzerbrechen bereitet.

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Der sehr schnelle und ausdauernde Blondschopf arbeitet sich mit großem Ehrgeiz und Trainingsfleiß innerhalb kurzer Zeit vom unbekannten Amateurfußballer des Oberhausener Vorortvereins VfB Lohberg zum zuverlässigen Profi hoch. Der Bundesligist MSV Duisburg wird auf ihn aufmerksam und verpflichtet Frank Saborowski zur Saison 1979/80. In dieser Saison bestreitet er als Neuling 21 Bundesligaspiele, insgesamt kommt er auf 72 Bundesligaspiele für die Zebras. In der Saison 1981/82 trägt auch er seinen Teil dazu bei, dass der MSV Duisburg den Klassenerhalt schafft. Allerdings ist er mit einer Aktion maßgeblich daran beteiligt, dass Bayer 04 Leverkusen sich von Aufstiegstrainer Willibert Kremer trennt. Am 14. November 1981 kommt es zum Abstiegsduell im Wedaustadion zwischen dem Tabellenletzten MSV Duisburg und Bayer 04. Vor 13.000 Zuschauern entwickelt sich ein tolles Kampfspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Nach der 2:0-Führung der Duisburger gelingt Peter Hermann in der 81. Minute der Anschlusstreffer. In den letzten Minuten stürmt nur noch eine Mannschaft und die heißt Bayer 04 Leverkusen. In der Nachspielzeit flankt Peter Hermann vors Tor, Peter Klimke nimmt den Ball direkt – und Frank Saborowski klärt hinter der Linie mit der Hand. Der Schiedsrichter zeigt auf den Elfmeterpunkt. Aber dann schreitet der Linienrichter ein. Und der weist nicht etwa darauf hin, dass der Ball schon hinter der Linie war und somit auf Tor entschieden werden müsste. Nein, er ist der Meinung, dass alles regelkonform war. Und so korrigiert der Schiedsrichter seine Elfmeter-Entscheidung – es gibt nur einen Eckball für Bayer 04. Gleich nach der ausgeführten Ecke pfeift er das Spiel ab. Den stürmischen Protesten der Leverkusener begegnen sowohl Schiedsrichter als auch Linienrichter mit stoischer Ruhe.

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Ein halbes Jahr später wechselt Sabo unter das Bayer-Kreuz und erarbeitet sich auch hier als Manndecker und Außenverteidiger seinen Platz im Team. Zwischen August 1982 bis Februar 1984 kommt er auf 41 Bundesligaspiele, dann wirft ihn eine schwere Verletzung zurück: Er bricht sich im Training das Bein. Bayer 04 verlängert seinen Vertrag um ein weiteres Jahr, um ihm die Chance zu geben, sich wieder an das Team heranzukämpfen. Aber er bestreitet kein Spiel mehr für die Werkself. Im Januar 1985 wechselt Sabo zur Rückrunde der zum VfL Bochum, kommt dort aber nur in fünf Spielen zum Einsatz. Im Sommer 1985 geht er zurück an den Niederrhein zum MSV Duisburg in die 2. Bundesliga. Aber auch er kann den erneuten Abstieg in die 3. Liga nicht verhindern. Weit abgeschlagen belegen die Zebras den letzten Platz. Über Rot-Weiss Essen und den VfB Langenfeld landet er beim 1. FC Bocholt. Hier steht Sabo zum ersten Mal als Co-Trainer an der Außenlinie, bestreitet aber auch als Spieler noch zehn Partien. Er macht die Fußballlehrer-Lizenz und arbeitet zunächst als Co-Trainer unter anderem für Wattenscheid 09 und LR Ahlen. In Ahlen wird er Cheftrainer der U23-Mannschaft und ist ab 2004 in diversen kleineren Vereinen für die ersten Mannschaften zuständig, darunter VfB Lohberg und Glückauf Möllen. Heute ist er Chefcoach der U16-Mannschaft von Rot-Weiß Oberhausen.

Lieber Sabo, alles Gute zum 65. Geburtstag. Lass dich feiern und bleib gesund!

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