
Seine Jugendzeit verbringt er bei der SpVg Brakel und auch seine ersten Schritte im Männerbereich macht er bei seinem Heimatverein. Bei einem Spiel gegen die zweite Mannschaft von Schalke 04 wird deren damaliger Manager Rudi Assauer auf ihn aufmerksam und holt ihn 1987 nach Gelsenkirchen. Gemeinsam mit seinem älteren Bruder Michael, der vom 1. FC Köln zum FC Schalke 04 wechselt, kann er aber den Abstieg nicht verhindern. Claus-Dieter bekommt 1988 ein Angebot von Bayer 04 und unterschreibt einen Vertrag in Leverkusen.
Unter Trainer Rinus Michels hat „Pelle“, wie er in unserem Team scherzhaft genannt wird, weil seine fußballerischen Fähigkeiten doch nicht mit denen des brasilianischen Weltstars zu vergleichen sind, keine guten Karten. Er kommt insgesamt nur auf neun Pflichtspiele, sieben in der Bundesliga und jeweils eines im DFB- und UEFA-Pokal. Der offensive Mittelfeldspieler mit einem sehr guten linken Fuß findet im holländischen System des ehemaligen Bondscoachs keinen Platz. Nach dieser unbefriedigenden Saison beginnt seine Zeit in der 2. Bundesliga.
Zunächst beim VfL Osnabrück, dann bei Hertha BSC und dem VfL Wolfsburg. Mit den Wölfen verpasst er knapp den Aufstieg, zieht mit ihnen aber ins Pokalfinale ein. In Berlin verliert der VfL allerdings 0:3 gegen Borussia Mönchengladbach. Ein Jahr später gelingt Wollitz dann mit dem 1. FC Kaiserslautern der große Wurf. Zwar steigt er mit den Pfälzern 1996 aus der 1. Bundesliga ab, aber im Finale in Berlin wird er in der 87. Minute eingewechselt und wird durch einen 1:0-Sieg gegen den Karlsruher SC DFB-Pokalsieger. Anschließend wechselt er zum KFC Uerdingen wieder in die 2. Bundesliga.
Nach zwei Jahren bei den Krefeldern führt ihn sein Weg zum 1. FC Köln. Wollitz spielt dort drei Jahre in der Bundesliga und der 2. Bundesliga. Er kommt auf 48 Einsätze für die Geißböcke. Seine nächste und letzte Station ist der Oberligist TuS Lingen. Nach einer Saison beendet Claus-Dieter Wollitz 2002 seine aktive Karriere.
Von nun an kümmert er sich um seine zweite Berufung – er wird Trainer. Als solcher übernimmt er seinen ersten Job 2003 beim KFC Uerdingen. Nach einem Jahr in Krefeld wechselt er zum VfL Osnabrück – ein weiterer Verein, bei dem er schon als Spieler tätig war. Mit den Niedersachsen gelingt ihm 2007 der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Während der Saison schließt er den Trainerlehrgang zum Fußball-Lehrer ab und hält bis 2009 mit den Osnabrückern die Klasse. Nach dem Abstieg 2009 übernimmt Wollitz den gerade aus der Bundesliga abgestiegenen FC Energie Cottbus.
In der Lausitz kann er aber gemeinsam mit seinem Co-Trainer Markus Feldhoff, ebenfalls ein ehemaliger Spieler von Bayer 04, den direkten Aufstieg nicht herbeiführen. In der Saison 2011/12 bittet Wollitz den Klub aus persönlichen, sportlichen und familiären Gründen um Freistellung.
Zum 1. Januar 2012 kehrt er als Cheftrainer zum VfL Osnabrück zurück. Nach zwei recht erfolgreichen Jahren in Niedersachsen und einem anderthalbjährigen Intermezzo bei der Kölner Viktoria geht es zum zweiten Mal in die Lausitz.
Nach fast vier Jahren mit Auf- und Abstieg zwischen Regionalliga und der 3. Liga kommt es am 1. Januar 2020 zu einer einvernehmlichen Trennung zwischen Energie Cottbus und Pele Wollitz – dabei ist der Klub Tabellenführer der Regionalliga Nordost. Doch der Trainer wird nur kurze Zeit weg sein.
Anderthalb Jahre coacht er den 1. FC Magdeburg, aber seit dem 18. Mai 2021 sitzt Wollitz wieder auf der Bank von Energie.
Mit seinem authentischen und emotionalen Führungsstil, der auch zu dem einen oder anderen Wutausbruch führen kann, aber immer authentisch ist, führt Pele Energie Cottbus 2024 als Meister der Regionalliga Nordost nach fünf Jahren in der Viertklassigkeit endlich wieder in die 3. Liga. Die Lausitzer schaffen nicht nur souverän den Klassenerhalt, sondern wären fast durchgestartet: Erst am letzten Spieltag verspielen sie durch eine Heimniederlage den dritten Tabellenplatz und damit die Chance, in die 2. Bundesliga aufzusteigen.
Claus-Dieter Wollitz, Vater von drei Töchtern, hat seine Heimat in Brandenburg gefunden und wird in diesem Monat 60 Jahre alt.
Lieber Pele, ich wünsche dir zu deinem runden Geburtstag alles Gute. Bleib wie du bist!

Minas Hantzidis wird am 4. Juli 1966 in Kettwig bei Essen geboren und wächst in Deutschland auf. Schon in jungen Jahren begeistert er sich für Fußball und wechselt noch in der Jugend vom Wuppertaler SV unter das Bayer-Kreuz. Der offensive und torgefährliche Mittelfeldspieler macht dann in seinem ersten Seniorenjahr bei Bayer 04 auf sich aufmerksam. In der Amateurmannschaft schießt er in der Hinrunde Tor auf Tor, trainiert bald bei den Profis mit und wird am 22. November 1985 beim Heimspiel gegen den FC Bayern München erstmals von Trainer Erich Ribbeck eingewechselt.
Mehr zeigen
Sascha wird am 03. Juli 1986 in Leverkusen geboren. Er ist der Sohn des ehemaligen Zweitligaspielers Manfred Dum, der vor allem für Union Solingen auf Torejagd ging, aber auch Spiele für den 1. FC Saarbrücken, SC Freiburg und den Wuppertaler SV bestritt. Sascha spielt schon früh in der Jugend des HSV Langenfeld. Dort fällt er den Scouts von Bayer 04 auf und wechselt in jungen Jahren unter das Bayer-Kreuz. Nach einem Wachstumsschub in der C-Jugend, der ihn zu einer neunmonatigen Pause zwingt, hat der Linksfuß schließlich die optimalen Voraussetzungen, um sich in der Bayer 04-Jugend durchzusetzen. Schon als U17-Spieler rutscht er in die A-Jugend. Ausgestattet mit einer immensen Geschwindigkeit, spielt Sascha vor allem im offensiven Mittelfeld. Technisch nicht der versierteste, aber ausgestattet mit einem scharfen Schuss, landet er im Sommer 2005 gemeinsam mit Gonzalo Castro, noch als A-Jugendlicher, beim Training der ersten Mannschaft.
Mehr zeigen
Einen besseren Start in die neue Saison der 2. Bundesliga Nord 1976/77 hätte sich die Werkself nicht wünschen können. Zum Abschluss eines einwöchigen Trainingslagers im schleswig-holsteinischen Quickborn kommen die Schützlinge von Trainer Willibert Kremer zu zwei klaren Erfolgen über den BSC Brunsbüttel (5:0) und TuS Holstein Quickborn (6:0). Nach diesem Aufgalopp steht Bayer 04 am 23. Juli 1976 um 19.30 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion gegen den Bundesligisten Karlsruher SC eine erheblich schwierigere Aufgabe bevor.
Mehr zeigen
Am 27. Juni 2001 führen der neue Trainer Klaus Toppmöller und sein Co-Trainer Peter Hermann die Werkself zum ersten Training aus den Kabinen. Mit ihnen betreten die vier Neuzugänge Hans Jörg Butt, Yildiray Bastürk (mit einer Sondergenehmigung des VfL Bochum, weil sich Bayer 04 und der VfL noch nicht über die Ablösesumme einigen konnten), Zoltan Sebescen und Jugendnationalmannschafts-Rekordspieler Michael Zepek den Rasen des Trainingsplatzes 1.
Mehr zeigen
Hans Sarpei wird am 28. Juni 1976 in Tema in Ghana geboren und kommt mit seinen Eltern als Dreijähriger nach Deutschland, wo er in Köln aufwächst. Seine Mutter und sein Vater arbeiten schon vor seiner Geburt zeitweise in Hamburg im Import-Export-Bereich. Dort lernen sie einen älteren Mann kennen, der ihnen die deutsche Kultur näher bringt und sie unterstützt. Aus Dankbarkeit erhält Hans später dessen Vornamen, obwohl dieser Mann bereits vor seiner Geburt verstirbt. Hans stammt aus einer sportlichen Familie, sein älterer Bruder Edward sowie seine Neffen Hans Nunoo Sarpei und Kingsley Sarpei waren beziehungsweise sind ebenfalls Profi-Fußballer.
Mehr zeigen