
Im Sommer 1949 wechselt er unter das Bayer-Kreuz und verbindet seine Leidenschaft, den Fußball, mit dem Geld verdienen. Denn die Bayer AG kann ihm einen Arbeitsplatz anbieten. So kommt Bubi, wie ihn seine Mannschaftskameraden rufen, ins Rheinland und wohnt fortan in einem Reihenhaus in Köln-Flittard.
In seinen sieben Jahren für die Werkself bestreitet er 135 Punktspiele und schießt in diesen 35 Tore. Höhepunkte seiner Zeit unterm Kreuz sind der lang ersehnte Aufstieg in die 1. Oberliga West 1951 und der dritte Platz in dieser Liga in der Saison 1954/55. Ein Jahr später steigt Bayer 04 ab, aber Emil Becks steht nur noch dreimal für seine Mannschaft auf dem Platz. Eine langwierige Knieverletzung zwingt ihn zur Aufgabe seiner Karriere mit 31 Jahren.
Trotzdem bleibt er seinem Verein auch in den folgenden Jahren verbunden, trainiert Jugendmannschaften der Werkself und versucht sich auch als Trainer verschiedener Amateurmannschaften aus der Umgebung. Noch im hohen Alter besucht er regelmäßig Spiele seiner Werkself. Und auch beim Training ist er oft als Zaungast zu sehen.
Am 17. April 2014 stirbt Bubi Becks, seit einer Woche im Krankenhaus liegend, im Alter von 89 Jahren. Sieben Tage zuvor ist die Bayer 04-Legende noch für seine 65-jährige Mitgliedschaft im Klub geehrt worden. Am 12. März wäre er 100 Jahre alt geworden.
Wir bei Bayer 04 werden Bubi Becks immer in Erinnerung behalten!

Christoph Daum wird am 24. Oktober 1953 in Zwickau geboren. Als Kind gelangt er mit seiner Mutter in den Westen Deutschlands und wächst in Duisburg auf. Schon früh entwickelt er eine große Begeisterung für den Fußball, auch wenn sich schnell zeigt, dass seine Zukunft weniger auf dem Platz als vielmehr an der Seitenlinie liegt. Bereits in jungen Jahren tritt seine Leidenschaft zutage, Dinge zu analysieren, zu erklären und zu verbessern.
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Als die Bayer 04-Fußballer 1960 Weihnachten feiern, überwintern sie mit 20:10 Punkten auf dem zweiten Platz der 2. Oberliga West – allerdings bereits mit fünf Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Schwarz-Weiß Essen. Doch im neuen Jahr findet die Mannschaft von Trainer Erich Garske nur schwer in die Spur. Auf ein torloses Remis gegen den Bonner FV im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion folgt eine 1:2-Auswärtsniederlage in Erkenschwick. Auch das darauffolgende Heimspiel bringt nur einen Punkt ein. Die Aufstiegsambitionen schrumpfen damit auf ein Minimum, denn der Rückstand auf den begehrten Platz ist inzwischen auf beachtliche zehn Punkte angewachsen.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Februar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Es ist der 11. Februar 2006 und Schalke 04 und die Werkself starten um 15.30 Uhr ein Spiel, das am Ende Historisches zu bieten hat – zumindest aus Bayer 04-Sicht.
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Als Tabellenführer empfängt die Werkself das abstiegsbedrohte Team von Rhenania Würselen. Am 4. Februar 1951 säumen trotz der sonntäglichen Karnevalsumzüge 5.000 Zuschauer den Spielfeldrand. Und sie sehen eine feldüberlegene Heim-Mannschaft. Ohne den erkrankten Theo Kirchberg und den gesperrten Emil Becks bestürmen die Gastgeber von Beginn an das gegnerische Tor. In der ersten Halbzeit gegen einen starken Wind ankämpfend, erspielt sich Bayer 04 Chance auf Chance, scheitert aber immer wieder am Würselener Torhüter. Nach dem 0:0 zur Halbzeit nimmt sich Karl Heinz Spikofski in der 55. Minute ein Herz und hämmert aus 20 Metern den Ball in die gegnerischen Maschen. Rhenania kann nicht mehr kontern. Bis zum Schluss hält die Belagerung des Würselener Strafraumes an, dennoch bleibt es am Ende bei einem knappen 1:0.
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