
Im Sommer 1949 wechselt er unter das Bayer-Kreuz und verbindet seine Leidenschaft, den Fußball, mit dem Geld verdienen. Denn die Bayer AG kann ihm einen Arbeitsplatz anbieten. So kommt Bubi, wie ihn seine Mannschaftskameraden rufen, ins Rheinland und wohnt fortan in einem Reihenhaus in Köln-Flittard.
In seinen sieben Jahren für die Werkself bestreitet er 135 Punktspiele und schießt in diesen 35 Tore. Höhepunkte seiner Zeit unterm Kreuz sind der lang ersehnte Aufstieg in die 1. Oberliga West 1951 und der dritte Platz in dieser Liga in der Saison 1954/55. Ein Jahr später steigt Bayer 04 ab, aber Emil Becks steht nur noch dreimal für seine Mannschaft auf dem Platz. Eine langwierige Knieverletzung zwingt ihn zur Aufgabe seiner Karriere mit 31 Jahren.
Trotzdem bleibt er seinem Verein auch in den folgenden Jahren verbunden, trainiert Jugendmannschaften der Werkself und versucht sich auch als Trainer verschiedener Amateurmannschaften aus der Umgebung. Noch im hohen Alter besucht er regelmäßig Spiele seiner Werkself. Und auch beim Training ist er oft als Zaungast zu sehen.
Am 17. April 2014 stirbt Bubi Becks, seit einer Woche im Krankenhaus liegend, im Alter von 89 Jahren. Sieben Tage zuvor ist die Bayer 04-Legende noch für seine 65-jährige Mitgliedschaft im Klub geehrt worden. Am 12. März wäre er 100 Jahre alt geworden.
Wir bei Bayer 04 werden Bubi Becks immer in Erinnerung behalten!

Francoaldo Sena de Souza, besser bekannt als Franca, wird am 2. März 1976 in Codó im Nordosten Brasiliens geboren und zählt zu den bekanntesten brasilianischen Fußballspielern der späten 1990er- und frühen 2000er-Jahre. Schon früh zeigt sich sein außergewöhnliches Talent. Er beginnt seine Karriere bei kleineren brasilianischen Vereinen, bevor er 1996 zum traditionsreichen FC São Paulo wechselt. Dort entwickelt sich Franca rasch zu einem der gefährlichsten Stürmer der Liga. Mit seiner Technik, seinem Torriecher und seiner Beweglichkeit begeistert er Fans und Experten gleichermaßen und erzielt über Jahre hinweg zahlreiche Tore für den Klub.
Mehr zeigen
Lars Bender wird am 27. April 1989 in Rosenheim geboren und wächst gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Sven in einer fußballbegeisterten Familie auf. In Brannenburg, einem kleinen Örtchen in der Nähe von Rosenheim, beginnen die beiden mit dem Kicken. In der E-Jugend zieht es die Zwillinge nach Unterhaching, später folgt in der U14 der gemeinsame Wechsel zu 1860 München. Dort werden Lars und Sven mit der U17 Deutscher Meister, überspringen die U19 der Löwen und gehören direkt zum Kader der ersten und zweiten Mannschaft der Münchener.
Mehr zeigen
Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat März. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
Mehr zeigen
Bayer 04 steht nach der 1:3-Niederlage im Nachholspiel am 17. März 1981 beim 1. FC Kaiserslautern mit dem Rücken zur Wand. Nach einem Einwurf, den der Linienrichter eindeutig für die Werkself anzeigt, den die Lauterer aber schnell ausführen und der schwache Schiedsrichter nicht zurückpfeift, kommt es zu einem zweifelhaften Elfmeter. Die Lauterer nutzen dies zum 2:1 in der 84. Minute. Schließlich führt ein Schuss der Gastgeber, der nicht hinter der Linie ist, zum 3:1. Bayer 04 muss ohne Punkte vom Betzenberg nach Hause fahren.
Mehr zeigen
Es ist der 4. März 1951. Mit fünf Punkten Vorsprung geht Bayer 04 am 24. Spieltag in das vorentscheidende Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SSV Wuppertal, der drei Jahre später mit der TSG Vohwinkel 80 zum Wuppertaler SV fusionieren wird. Der Bayer 04-Pressewart Heinz Nelles sagt einen Großkampftag auf dem Sportplatz am Stadtpark voraus und empfiehlt den Bayer 04-Fans, lieber eine Eintrittskarte im Vorverkauf bei den bekannten Vorverkaufsstellen, vor allem in der Trinkhalle Rathaus bei Peter Haas zu erstehen. Nach vierwöchiger Verletzungspause ist auch erstmals wieder Mittelstürmer Emil „Bubi“ Becks mit von der Partie. Und als am Sonntag die Tore zum Stadtpark geöffnet werden, strömen die Zuschauer ins Stadion. Außerdem sind auch die Fenster an den Häusern der angrenzenden Walter-Nernst-Straße stark frequentiert.
Mehr zeigen