
Damit überwintern die Schwarz-Roten zum ersten Mal seit drei Jahren wieder in allen drei Wettbewerben. Zum Jahresende blicken wir auf die Zahlen und Fakten der ersten Saisonhälfte zurück:
Vor dem Jahresende hat sich die Werkself noch einmal ordentlich ins Zeug gelegt. In den letzten sechs Bundesliga-Partien sammelte die Werkself 13 Punkte und damit mehr als an den ersten elf Spieltagen zusammen, da waren es elf – nur Bayern München, Wolfsburg (je 16) und Borussia Dortmund (15) waren in der Liga zuletzt ertragreicher. Auch vor heimischem Publikum zeigte die Werkself, dass die BayArena (wieder) von Schwarz-Rot regiert wird: Die letzten drei Heimspiele konnten gewonnen werden! Das gab es zuletzt im Mai vor zwei Jahren.
Am letzten Spieltag der Hinrunde glückte Bayer 04 ein 3:1-Sieg über Hertha BSC und der Sprung auf Rang acht – bloß ein Treffer fehlt(e) auf die punktgleichen Berliner. Trotzdem gelangen Kevin Volland, Kai Havertz und Co. damit Historisches: Seit nunmehr 13 Spielzeiten schließt der Werksklub die erste Halbrunde in der Belletage des deutschen Fußballs in der oberen Tabellenhälfte ab – von der bundesweiten Konkurrenz kann einzig Rekordmeister Bayern München auf eine längere Serie zurückblicken. Umso beeindruckender ist, dass eine solche Kontinuität bislang überhaupt nur zwei Klubs gelungen ist: Den Münchnern, die in dieser Saison zum 27. Mal in Folge zur Winterpause „oben drin“ stehen, und Bayer 04 selbst (17 Saisons; zwischen 1985 und 2001).
Insgesamt durften die Anhänger der Werkself in der ersten Saisonhälfte insgesamt 47 Treffer bejubeln: sechs davon im Pokal, 15 in der Europa League und 26 in der Bundesliga – passend zum Tabellenplatz der neuntbeste Wert. Dabei verteilen sich die Treffer auf 15 verschiedene Torschützen – das sind schon jetzt mehr als in den vergangenen beiden (halben) Spielzeiten. Insgesamt sieht die wettbewerbsübergreifende schwarz-rote Torschützenliste wie folgt aus: Kai Havertz (9 Treffer), Karim Bellarabi (8 Treffer), Kevin Volland, Lucas Alario (beide 7 Treffer), Julian Brandt (3), Aleksandar Dragovic, Tin Jedvaj, Dominik Kohr, Mitchell Weiser (alle 2), Leon Bailey, Lars Bender, Julian Brandt, Jonathan Tah, Isaac Kiese Thelin, Paulinho und Wendell (alle 1). Als Vorbereiter glänzten unterdessen Brandt, Havertz, Volland (alle 6), Bailey (5), Bellarabi, Lars Bender, Kohr, Weiser (alle 3), Alario, Charles Aránguiz (beide 2) sowie Sven Bender, Dragovic, Kiese Thelin und Wendell (alle 1).
Ohne Frage, für Kai Havertz lief es in der Hinrunde wie geschmiert: Tore, Vorlagen, Nationalmanschafts-Debüt und Lobhudeleien ohne Ende. Aber die hat sich der 19-Jährige mit seinen überzeugenden Leistungen auch absolut verdient. Nicht umsonst verzichtete Heiko Herrlich nur sehr selten auf die Nummer 29 der Werkself: Mit 1.943 Spielminuten führt er die schwarz-rote Top 3 an – vor Wendell (1.813) und Lukas Hradecky (1.800). Am wenigsten kam von den Profis übrigens Jukub Bednarczyk zum Einsatz – im letzten Gruppenspiel der Europa League durfte der polnische U20-Nationalspieler für acht Minuten ran.
Den höchsten Sieg landete die Werkself am 9. Spieltag mit dem 6:2-Erfolg beim SV Werder Bremen – es war zugleich das erste und einzige Mal, dass unter Heiko Herrlich sechs Treffer in einem Liga-Spiel gelangen. Die höchste Niederlage kassierte die Werkself übrigens nur eine Woche später – am 10. Spieltag zu Hause gegen Hoffenheim (1:4).


Weiter geht’s in Showdown eins! Am Dienstag, 20. Oktober, bestreiten Marc und Sean Landwehr die letzten beiden der sechs Online-Vorrunden-Duelle. Es warten ab 19 Uhr Eintracht Braunschweig und der Hamburger SV. Mit Platz zehn und neun Punkten aus den ersten vier Partien vergangene Woche ist die Ausgangslage für die Leverkusener gut. Nach den sechs Vorrunden-Duellen ziehen die besten 16 Teams in die Offline-Runde dieses ersten Showdowns (München, 25. Oktober) ein. Der Gegner-Check.
Mehr zeigen
Den 2:1-Heimsieg gegen den SC Freiburg ließ sich das Leverkusener Eigengewächs und NBA-Star Detlef Schrempf nicht entgehen. Im Interview mit Werkself-TV spricht der dreimalige NBA All-Star über seine Verbundenheit zur Stadt und seinem ehemaligen Klub Bayer Giants, über die Wahrnehmung des Fußballs in Nordamerika und über erfolgreiche Sportgeschichte von Basketball und Fußball in Leverkusen...
Mehr zeigen
Im Rahmen des 5. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert Bayer 04 beim kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Die Partie steigt am Donnerstag, 26. November, um 18.45 Uhr im Stadion Maksimir. Alle Infos zum Ticketverkauf.
Mehr zeigen
Nicht nur auf dem Rasen gab es rund um den 2:1-Heimerfolg der Werkself gegen den SC Freiburg Grund zur Freude. Auch im Bereich der Trainerbänke waren zur Pause viele glückliche Gesichter zu sehen. Einmal mehr ehrte Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, gemeinsam mit Ex-Stürmer und Klub-Repräsentant Stefan Kießling im Namen von Bayer 04 die bis zu 30-jährigen Jubiläen von acht Fanclubs.
Mehr zeigen