
Der Traum der Mission „Titelverteidigung“ lebt weiter. Auch wenn die deutsche U21-Nationalmannschaft gegen bissige Österreicher nicht an die souveränen Leistungen wie in den vorigen Gruppenspielen gegen Dänemark (3:1) und Serbien (6:1) anknüpfen konnte, zieht sie ungeschlagen in die Endrunde ein.
Vor über 9.000 Zuschauern in der Dacia-Arena von Udine (Italien) hatten sich beide Mannschaften von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe geboten: Österreich störte früh und ließ den deutschen Nachwuchs kaum zur Entfaltung kommen – entsprechend fiel die Führung der Deutschen durch einen Distanzschuss: Nach Zuspiel des insgesamt wieder einmal sehr souverän agierenden Kapitäns Jonathan Tah hatte sich Freiburgs Luca Waldschmidt aus 25 Metern ein Herz gefasst und den Ball aus zentraler Position im rechten Torwinkel versenkt (14.).
Doch das 1:0 währte nicht lange. Nach einem Foulspiel des ansonsten starken Keepers Alexander Nübel (FC Schalke) wurde den Österreichern ein Strafstoß zugesprochen, den Kevin Danso (FC Augsburg) zu verwandeln wusste (24.) – es war zugleich das dritte Elfmeter-Gegentor der Deutschen im dritten Spiel bei dieser EM. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte die deutsche Auswahl Glück, als Österreichs Sasa Kalajdzic per Kopf nur den Pfosten traf. Im zweiten Durchgang dann egalisierten sich die beiden Teams zunehmende ohne zwingend Torgefahr auszuüben.
Das 1:1 genügte der DFB-Auswahl zum Gruppensieg, zum Einzug ins Halbfinale und darüber hinaus zur Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.
Der Halbfinal-Gegner der deutschen Mannschaft steht erst nach Abschluss der Gruppenphase am morgigen Montagabend fest.

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
Mehr zeigen
Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 1:2-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim VfL Wolfsburg am 20. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
Mehr zeigen
Defensivspielerin Claudia Wenger spricht am Werkself-TV-Mikrofon über die knappe Niederlage der Bayer 04-Frauen beim VfL Wolfsburg - und erklärt, welche positiven Ansätze sich aus der Partie mitnehmen lassen.
Mehr zeigen
Das Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg in der Hinrunde war für die Bayer 04-Frauen einer dieser klassisch-sprichwörtlichen „Tage zum Vergessen“. Eingeleitet durch eine Rote Karte gegen Torhüterin Charlotte Voll in der ersten Spielminute und schließlich nach einem weiteren Platzverweis sogar in doppelter Unterzahl unterlag die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold dem Vizemeister 1:5. Am Sonntag, 18.30 Uhr (MagentaSport und DAZN), bietet sich im AOK Stadion die Chance zur Revanche – und auf wertvolle Punkte im Rennen um Rang drei.
Mehr zeigen
Nach Abpfiff des 1:1-Remis gegen den FC Bayern München mussten die Bayer 04-Fans in der BayArena erst einmal durchschnaufen – zum einen wegen ihrer erneut lautstarken Unterstützung, zum anderen wegen des großen Spektakels auf dem Rasen: drei aberkannte Tore, zwei Platzverweise und eine Werkself, die „wieder gegen einen starken Gegner eine sehr gute Leistung gebracht“ hat, wie Cheftrainer Kasper Hjulmand anschließend einordnete. Begeistert zeigte sich der Däne zudem vom Startelf-Auftritt des jungen Montrell Culbreath. Patrik Schick durfte sich derweil über seinen 200. Einsatz unterm Kreuz freuen. Der Werkself Nachdreher.
Mehr zeigen