
Eine Veränderung hatte das Trainerteam nach dem 3:1 gegen Dänemark im ersten Gruppenspiel vorgenommen. Für Arne Maier (Hertha BSC) lief Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach) auf. Damit blieben Jonathan Tah und die beiden ehemaligen Leverkusener Benjamin Henrichs und Levin Öztunali in der Startelf.
Von Beginn an dominierte die DFB-Elf das Geschehen im Stadion Nereo Rocco. Während der Augsburger Marco Richter (8.) und Neuhaus (10.) noch das Ziel verfehlten, stand es nach 16 Minuten 1:0 für Deutschland. Öztunali hatte den Ball in der gegnerischen Hälfte selbst erobert und Richter in die Gasse geschickt. Der Profi des FCA chippte den Ball anschließend zur Führung ins Netz.
14 Minuten später war Richter dann Vorbereiter. Über Neuhaus und Richter kam der Ball zu Luca Waldschmidt, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte, den Ball über die Linie zu drücken – 2:0 nach einer halben Stunde. Doch die Auswahl um Kapitän Jonathan Tah, der den Star der Serben, Luka Jovic, sehr gut im Griff hatte, ruhte sich nicht auf der Führung aus und kam in der 37. Minute zum 3:0. Benjamin Henrichs hatte Waldschmidt auf die Reise geschickt, der seinen Gegner abschüttelte und den Serben-Keeper Boris Radunovic zum zweiten Mal an diesem Abend überwand. Die letzte Aktion vor der Pause hatte Levin Öztunali, der die Latte traf (42.).
Nach dem Seitenwechsel kam zwar Nadiem Amiri für Öztunali, doch an der Überlegenheit der Deutschen änderte sich nichts. Zwar versäumte es Amiri zweimal (52. und 63.) den nächsten Treffer nachzulegen, doch Mo Dahoud machte es in der 69. Minute besser: Sein strammer Schuss aus der Distanz schlug zum 4:0 ein. Für das 5:0 sorgte schließlich Waldschmidt, der aus 17 Metern das 5:0 (80.) erzielte – sein dritter Treffer an diesem Abend.
Für die Serben reichte es immerhin zum Ehrentreffer. Kapitän Zivkovic verwandelte einen Foulelfmeter – Dahoud hatte Randjelovic zu Fall gebracht – zum 1:5 (85.). Für den Schlusspunkte sorgte schließlich der eingewechselte Arne Maier, der in der Nachspielzeit mit einem Schlenzer das 6:1 (90.+2) markierte.
Mit dem zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel hat die U21 des DFB die Tabellenführung ausgebaut. Im letzten Spiel gegen Österreich am Sonntag (23. Juni, ab 21 Uhr, live in der ARD) reicht dem Titelverteidiger schon ein Unentschieden, um sicher als Gruppenerster das Halbfinale der Europameisterschaft zu erreichen.


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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 2:4 gegen den VfB Stuttgart am 8. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Sebastian Hoeneß und Carles Martínez...
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Werkself-TV zeigt das 2:4 von Bayer 04 gegen den VfB Stuttgart am 8. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 re-live...

Nach zuvor wettbewerbsübergreifend sechs Heimsiegen musste Bayer 04 beim 2:4 gegen den VfB Stuttgart die erste Heimniederlage der laufenden Spielzeit hinnehmen – und das, obwohl Schwarz-Rot trotz mehrmaliger Dämpfer Moral bewiesen hatte. Mit den ersten beiden Torchancen waren den Gästen durch Ermedin Demirovic (14.) und Jamie Leweling (22.) direkt zwei Tore gelungen. Zwar traf Patrik Schick in Minute 29 zum Ausgleich, Bilal El Khannouss (51.) und erneut Demirovic (66.) sorgten aber für weitere Treffer der Stuttgarter. Bayer 04 gab bis zum Ende nicht auf und spielte weiter nach vorne. Mehr als der erneute Anschluss durch Ibrahim Maza (79.) gelang den Hausherren jedoch nicht.
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