
Im Vergleich zum torlosen Test gegen Panathinaikos Athen vor vier Tagen standen fünf Neue in der Startelf von Cheftrainer Gerardo Seoane. Jonathan Tah, Piero Hincapie, Robert Andrich, Charles Aránguiz und Adam Hlozek begannen anstelle von Odilon Kossounou, Edmond Tapsoba, Exequiel Palacios, Kerem Demirbay sowie Youngster Ayman Aourir. Sommer-Zugang Hlozek gab beim zweiten Test in Zell am See sein Startelf-Debüt für Schwarz-Rot.
Vom Anpfiff weg entwickelte sich ein schnelles Spiel mit intensiv geführten Duellen. In einem der zahlreichen Zweikämpfe ging Rechtsverteidiger Jeremie Frimpong zu Boden, musste behandelt werden – und nach einem kurzen Versuch, weiterzuspielen, in der 22. Minute schließlich ausgewechselt werden. Für den Niederländer kam Kossounou in die Partie.





Nur wenige Augenblicke später machte Werkself-Kapitän Lukas Hradecky mit einem weiten Abschlag aus der Hand das Spiel dann schnell. Der Ball flog bis zu seinem Gegenüber Marco Silvestri, der beim Aufnehmen des Spielgeräts jedoch außerhalb des Strafraums stand. Der folgende Freistoß von Andrich aus halblinker Position landete in der Mauer.
Und auch die nächste Großchance gehörte der Werkself: Patrik Schick legte von der Grundlinie mit der Hacke sehenswert auf Moussa Diaby zurück, der allerdings am reingrätschenden Udinese-Abwehrchef Bram Nuytinck scheiterte (32.). Sieben Minuten später war wieder die Hacke im Spiel, erneut war es Schick, dieses Mal jedoch beim eigenen Abschlussversuch. Der tschechische Torjäger fand seinen Meister allerdings in Udinese-Keeper Silvestri. Kurz vor dem Pausenpfiff versuchte sich der eingewechselte Kossounou noch einmal aus der Distanz (43.), dann ging es pünktlich und ohne Tore in die Kabinen.
Für Hincapie und Aránguiz war der Arbeitstag mit Beginn des zweiten Abschnitts beendet, für sie kamen Tapsoba und Demirbay ins Spiel – und waren beide am Führungstreffer aus der 55. Minute direkt beteiligt: Demirbay brachte eine Ecke von links in den Strafraum, wo Tapsoba am höchsten stieg und den Ball per Kopf im Netz versenkte.

Nach etwas mehr als einer Stunde brachte Seoane dann gleich sieben Neue, darunter unter anderem Nadiem Amiri oder auch Paulinho. Letzterer war es auch, der in Folge eines hohen Zuspiels über die Abwehr der Italiener hinweg Udinese-Schlussmann Daniele Padelli per Lupfer überwand und zum 2:0 traf (76.).
Der Zwei-Tore-Vorsprung sollte jedoch nur sechs Minuten bestehen bleiben. Nach einem langen Ball muss Bayer 04-Youngster Madi Monamay auf seiner linken Abwehrseite ins Laufduell mit Udineses Festy Ebosele. Der 16-jährige Leverkusener brachte seinen Gegenmann zu Fall, Schiedsrichter Samuel Sampl zeigte auf den Punkt – zu Unrecht, wie die TV-Bilder im Nachhinein ergaben. Der Kontakt war außerhalb des Strafraums. Dennoch trat Udineses Roberto Pereyra aus elf Metern an und verkürzte auf 1:2 (82.). Mehr sollte nicht mehr passieren, sodass die Werkself ihren letzten Test vor dem Start der Pflichtspielsaison mit einem Sieg beendet.
Damit ist auch das letzte Testspiel in der laufenden Vorbereitung absolviert, für die Werkself wird es nun ernst: Am Samstag, 30. Juli (Anstoß: 15.30 Uhr), gastiert die Seoane-Elf in der 1. Runde des DFB-Pokals beim Drittliga-Aufsteiger SV 07 Elversberg. Eine Woche später folgt dann zum Auftakt in die neue Bundesliga-Saison das Topspiel bei Borussia Dortmund. Der Anpfiff im Signal Iduna Park erfolgt um 18.30 Uhr.
Die Statistik:
Bayer 04: Hradecky – Frimpong (22. Kossounou), Tah (63. Monamay), Hincapie (46. Tapsoba), Bakker (63. Azhil) – Andrich (63. Amiri), Aránguiz (46. Demirbay) – Diaby (63. Aourir), Azmoun (63. Bravo), Hlozek (63. Paulinho) – Schick (63. Pohjanpalo)
Die Startelf von Udinese Calcio: Silvestri – Soppy, Becao (37. Bijol), Nuytinck, Masina, Udogie – Jajalo, Makengo – Pereyra – Success, Nestorovski
Tore: 1:0 Tapsoba (55.), 2:0 Paulinho (76.), 2:1 Pereyra (82.)
Gelbe Karten: Andrich – Silvestri, Nestorovski, Soppy
Schiedsrichter: Samuel Sampl
Zuschauer: 600 im Alois-Latini-Stadion (Zell am See)

Bayer 04 Leverkusen ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen unsportlichen Verhaltens von Teilen seines Anhangs während der Bundesliga-Auftaktpartie bei der SV 07 Elversberg sowie im Rahmen des Heimspiels gegen den 1. FC Union Berlin zu Geldstrafen von insgesamt 12.000 Euro verurteilt worden. Bis zu 4.800 Euro der Summe kann der Werksklub für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen aufwenden.
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Im Rahmen des 4. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 empfängt Bayer 04 den französischen Topklub Olympique Marseille in der BayArena. Die Partie steigt am Donnerstag, 5. November, um 21 Uhr. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Besondere Gäste im Rahmen einer besonderen Maßnahme: Der Nachwuchsbereich von Bayer 04 begrüßte Anfang der Woche ein U17-Auswahlteam der J.LEAGUE, der höchsten japanischen Fußball-Liga. Neben den Spielern sowie dem Trainerteam und Staff reiste auch der frühere Werkself-Cheftrainer Roger Schmidt, heute Global Sports Director der J.LEAGUE, nach Leverkusen. Vor Ort standen unter anderem ein gemeinsames Training mit sowie ein Testspiel gegen die U17 von Bayer 04 auf dem Programm.
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