
Gerardo Seoane setzte in seiner Anfangsformation auf gleich mehrere Länderspielfahrer: Kapitän Lukas Hradecky etwa kehrte zwischen die Pfosten zurück, Patrik Schick stürmte von Beginn an. Das Duo hatte im ersten Testspiel der laufenden Vorbereitung gegen den Drittligisten MSV Duisburg (6:1) ebenso gefehlt wie Moussa Diaby und Sardar Azmoun. Sommer-Zugang Adam Hlozek gab zudem sein Debüt für Schwarz-Rot und durfte in der zweiten Hälfte mitwirken.
Vor dem Spiel wurde Schiedsrichter Stefan Eder offiziell verabschiedet. Der 33-Jährige pfiff bis zuletzt in der österreichischen Bundesliga, beendet seine Laufbahn nun jedoch mit der Partie im Alois-Latini-Stadion.
Die Teams trotzten der prallen österreichischen Sonne und den Temperaturen an die 30 Grad von der ersten Minute an. Es entwickelte sich ein intensives Duell, in dem Großchancen auf beiden Seiten im ersten Durchgang aber Mangelware blieben.




Die Werkself kam vorrangig über die pfeilschnelle rechte Seite mit Jeremie Frimpong und Diaby, PAO meist über den auffälligen Linksverteidiger Christian Ganea. Da der letzte Pass jedoch meist nicht saß, ging es ohne Treffer in die Halbzeitpause.
Zum Wiederanpfiff rotierte Seoane kräftig durch und brachte gleich zehn Neue, darunter die Leih-Rückkehrer Ayman Azhil und Joel Pohjanpalo. Lediglich Exequiel Palacios blieb auf dem Feld.

Die erste gute Gelegenheit für Bayer 04 ergab sich nur zwei Minuten nach der Pause, als Piero Hincapie eine Hereingabe von links genau auf den Kopf von Pohjanpalo brachte, der Mittelstürmer den Ball aber knapp rechts am Tor vorbei nickte. An der zweiten Leverkusener Großchance in der 75. Minute war der Finne dann ebenfalls beteiligt: Nach einem Abschluss von Youngster Iker Bravo, den PAO-Keeper Yuri Lodygin nach vorne abprallen ließ, staubte Pohjanpalo ab – scheiterte dabei aber ebenfalls an dem Schlussmann der Athener.
„Für uns war dieses Spiel eine weitere Trainingseinheit“, ordnete Seoane den Test ein. Grundsätzlich zeigte sich der Schweizer zufrieden mit dem Auftritt, sah „eine kompakte Defensive und Verbesserungen im Spielaufbau“.
In der Folge passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel, sodass der zweite Test von Bayer 04 in der laufenden Vorbereitung ohne Treffer blieb. Bereits am Donnerstag, 21. Juli, steht für die Werkself das nächste Spiel an. Dann gastiert Udinese Calcio aus der italienischen Serie A in Zell am See. Anstoß im Alois-Latini-Stadion ist um 18 Uhr.
Die Statistik:
Die Startelf von Bayer 04: Hradecky – Frimpong, Kossounou, Tapsoba, Bakker – Palacios, Demirbay – Diaby, Azmoun, Aourir – Schick
Die Startelf von Panathinaikos: Brignoli – Vagiannidis, Schenkeveld, Poungouras, Ganea – Alexandropoulos, Perez – Palacios, Cerin, Cantalapiedra – Ioannidis
Gelbe Karten: Sarlija, Alexandropoulos
Schiedsrichter: Stefan Eder
Zuschauer: 400 im Alois-Latini-Stadion (Zell am See)

Den Bundesliga-Auftakt der Saison 2026/27 bestreitet die Werkself bei Aufsteiger SV 07 Elversberg. Anpfiff ist am Samstag, 29. August, um 15.30 Uhr. Seit dem vergangenen Wochenende ist zudem das neue Fan-Mitfahrportal WERKSELFgo im Einsatz. Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie in der URSAPHARM-Arena an der Kaiserlinde zusammengefasst.
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Erneut freuten sich weit über 100 Werkself-Fans über eine Einladung von Rekordspieler Rüdiger Vollborn in die ausverkaufte Schwadbud im Osten der BayArena. Dieses Mal lauschten die Anhänger, wie der Klub-Historiker spannende, exklusive Einblicke in die Zeit von der Bayer 04-Gründung im Jahr 1904 bis zum Bundesliga-Aufstieg 1979 gab. Auch beim kommenden „Rudi lädt ein“-Event Anfang November ist eine Zeitreise geplant – dann in die Jahre des NS-Regimes.
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