
„Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Spiel, das war eine ordentliche Leistung von uns. Wir hatten insgesamt zwar die größeren Chancen, aber wir hatten auch eine Phase, in der wir nicht gut sortiert waren und die eine Möglichkeit zugelassen haben, aus der dann das Gegentor entstanden ist. Das ist schade, denn wir hätten natürlich lieber gewonnen. Am Ende ist das Unentschieden aber gerecht“, lautete das Fazit von Heiko Herrlich.
Personell hatte der Bayer 04-Cheftrainer gegen Basaksehir auf fünf Spieler seines Trainingslager-Kaders verzichten müssen: Lukas Hradecky (Aufbautraining nach Kiefer-OP), Karim Bellarabi (Schonung nach Hitzekollaps), Charles Aránguiz (Knie-Beschwerden), Sven Bender (Belastungssteuerung) und der inzwischen abgereiste Panos Retsos (Sehnen-Teilriss im Oberschenkel) konnten bei regnerisch-mildem Wetter im Alois-Latini-Stadion in Zell am See nicht mitwirken. Dafür konnte Herrlich erstmals in der Vorbereitung wieder auf WM-Fahrer Julian Brandt setzen. „Julian hat am Anfang ein bisschen gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Er hat sich aber gesteigert, war dann richtig gefährlich und hat richtig gute Aktionen gehabt. Das ist nach vier Tagen Training schon sehr gut“, hatte Herrlich lobende Worte für seine Nummer 10 übrig. Ein Treffer sollte dem 22-jährigen Nationalspieler allerdings nicht gelingen. Ebenso wenig wie Leon Bailey, Kai Havertz, Benny Henrichs oder Kevin Volland, deren Abschlüsse trotz phasenweiser gefälliger Kombinationen gegen einen robusten Gegner allesamt nicht den Weg ins Tor finden wollten. Auf der anderen Seite erlebte Bayer 04-Keeper Thorsten Kirschbaum einen ruhigen Abend. Nur einmal musste er sich richtig strecken, als ein Distanzschuss des türkischen Erstligisten den Außenpfosten streifte (30.). Und so ging es mit einem 0:0 in die Kabine.
Zur zweiten Halbzeit brachte Herrlich drei neue – unter anderem Paulinho für Brandt. Wie schon im ersten Durchgang zeigte sich die Werkself bissig in den Zweikämpfen und kam so auch immer wieder zu Konterchancen. In der 62. Minute verwertete schließlich Dominik Kohr eine Flanke von Bailey mit dem Kopf zur verdienten 1:0-Führung für die Schwarz-Roten. Kurze Zeit später verpasste Volland den zweiten Treffer nach einer präzisen Paulinho-Hereingabe nur knapp. Umso ärgerlicher, dass die Gäste aus Istanbul in Person von Edin Visca in der 74. Minute einen Tempogegenstoß erfolgreich zu Ende bringen konnten – 1:1.
Doch auch nach dem Gegentreffer steckte die Herrlich-Equipe von rund 500 Zuschauern nicht auf und konnte immer wieder über die Außenbahnen gefährliche Aktionen kreieren. Ein Treffer blieb den Schwarz-Roten allerdings verwehrt. „Wenn das Spiel ein paar Minuten länger gedauert hätte, wären wir zwar kräftemäßig auf die Felge gegangen, aber ich glaube, wir hätten noch ein Tor gemacht“, so Herrlich, der sich allerdings letztlich mit einem Unentschieden begnügen musste.
Bis Sonntag weilt die Werkself noch im Trainingslager in Österreich, ehe es nach dem Testspiel am Nachmittag (Anstoß: 15.30 Uhr) gegen Al-Wahda Mekka im Goldberg-Stadion in Grödig zurück in die Heimat geht.
Bayer 04: Kirschbaum (46. Özcan) – Henrichs, Tah (60. Weiser), Dragovic, Wendell – Baumgartlinger (60. L. Bender), Kohr – Bailey (75. Schreck), Havertz (46. Alario), Brandt (46. Paulinho) – Volland (75. Azhil)


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Werkself-TV zeigt den 2:1-Erfolg von Bayer 04 gegen den SC Freiburg am 6. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 re-live...

Es war ein Spiel, an das sich die Beteiligten wohl noch lange erinnern werden: Die U19 von Bayer 04 hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga den siebten Sieg im siebten Spiel gefeiert – und doch war es ein ganz besonderer Erfolg: Beim 4:3 (1:1) beim VfL Bochum 1848 fielen gleich fünf Treffer in der Schlussviertelstunde. Bei Anbruch der 90. Minute hatte das Team von Trainer Patrick Greveraars noch zurückgelegen, dann aber in bester „Laterkusen“-Manier zurückgeschlagen.
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In der BayArena war die Werkself unter Carles Martínez bisher nicht zu bezwingen. Der Spanier gewann mit seinem Team alle drei zurückliegenden Heimspiele – wohlgemerkt ohne Gegentor. Mit dem SC Freiburg kommt am Sonntag, 18. Oktober (Anpfiff: 15.30 Uhr/live bei DAZN und im Werkself-Radio), der aktuelle Tabellenführer nach Leverkusen, muss dort aber auf seinen Top-Torschützen verzichten. Zudem gewann die Werkself alle drei vergangenen Heimspiele gegen den Sport-Club. Mit einem Treffer könnte Patrik Schick nicht nur für einen vierten Erfolg in Serie sorgen, sondern auch einen denkwürdigen Rekord aufstellen. Derweil dreht sich am Aktionsspieltag Gesundheit in der BayArena vieles um das körperliche Wohlbefinden. Die Kurzpässe.
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