
Gleich in der Startphase der Saison steht für die U19 der Werkself ein Alles-oder-Nichts-Spiel auf dem Programm. Am Samstag, 3. Oktober (Anstoß: 11 Uhr), geht es im Ulrich-Haberland-Stadion im DFB-Juniorenpokal gegen den rheinischen Rivalen 1. FC Köln. Die Partie findet aufgrund der aktuellen Infektionslage unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Stadiontore bleiben demnach geschlossen.
Der FC-Nachwuchs absolvierte bisher ein Bundesliga-Spiel, verlor dieses zum Auftakt mit 0:1 beim FC Schalke 04. Für Leverkusens U19-Trainer Markus von Ahlen steht unabhängig davon allerdings fest, „dass Köln wie in den vergangenen Jahren eine starke Mannschaft hat."
Zwar gab es beim FC zuletzt Corona-bedingte personelle Probleme, woraufhin sie um eine Spielverlegung gebeten hatten. Doch für Bayer 04 war dies keine Option. „Das ist kein Taktieren von uns", stellt von Ahlen fest. „Die Spieler hatten in diesem Jahr ohnehin schon viel weniger Spiele als sonst. Zudem wissen wir nicht, was uns die Pandemie in Herbst und Winter bringt. Deshalb ist jedes Spiel wichtig, unsere Meinung ist: Wenn wir spielfähig sind, dann spielen wir auch." Beim Leverkusener Nachwuchs fehlten zuletzt bis zu sechs Spieler. Zwei von ihnen kehren voraussichtlich am Samstag in den Kader zurück: Stürmer Emrehan Gedikli und Verteidiger Ali Barak haben die Trainingswoche komplett mit der Mannschaft bestritten.
Trainer von Ahlen will gegen Köln den Trend der vergangenen Wochen fortsetzen: „Spielerisch ist die Mannschaft bisher gut aufgetreten, hat in der jüngsten Zeit weitere Schritte nach vorn gemacht." Vom Ergebnis her könnte am Wochenende mit dem Einzug in die 2. Pokalrunde ein weiterer folgen.
Damit hätte vor dem Saisonstart wohl keiner gerechnet: Nach dem 4:1 im Nachholspiel unter der Woche ist der FC Hennef nach dem 2. Spieltag Tabellenführer der B-Junioren-Bundesliga West. Aber nicht nur deshalb ist die U17 von Bayer 04 vor der Partie am Samstag, 3. Oktober (Anstoß: 11 Uhr), gewarnt. „Hennef hatte in den vergangenen Jahren schon immer ein kampfstarke, gut organisiert Mannschaft", weiß U17-Trainer Jan Hoepner. Entsprechend hat er mit seinem Trainer-Partner Thomas Zdebel das Team auf eine schwierige Auswärtsaufgabe vorbereitet.
Nach dem eigenen 6:0 im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld ist die U17 aber auf jeden Fall in einer positiven Grundstimmung. „In dem Spiel hat vieles geklappt“, so Hoepner. „Da können wir Positives mitnehmen." Da die Trainingswoche bis dato keine Hiobsbotschaften gebracht hat, geht die U17 mit selbigem Personal wie gegen den DSC in die Partie.
Für den jüngeren Nachwuchs hat der Spielplan am Wochenende ein großes Essen-Paket geschnürt. Gleich vier Mal heißt der Gegner Rot-Weiß Essen. Im Duell zweier nach vier Spielen noch ungeschlagenen Teams empfängt die U15 den Essener Nachwuchs am Samstag, 3. Oktober (Anstoß: 11 Uhr), am heimischen Leistungszentrum. Auch dort finden die Partien unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Ab 15 Uhr spielt die U14 am Kurtekotten gegen RWE. Der jüngere C-Junioren-Jahrgang der Werkself will im Nachwuchs-Cup seine makellose Bilanz von vier Siegen aus vier Spielen bei 16:5 Toren weiter ausbauen.
Den Essener Viererpack komplettieren, ebenfalls im Nachwuchs-Cup, die U13 (3. Oktober, 13 Uhr) und die U12 (3. Oktober, 11 Uhr) mit ihren Auswärtspartien beim RWE-Nachwuchs.
Außerdem spielen:
U11 gegen RW Oberhausen (RSC)
U10 gegen VfL Bochum (RSC)
U9 gegen Eintracht Frankfurt (F)
U8 gegen Nippes 78 U9 (M)
(M) = Meisterschaft | (F) = Freundschaftsspiel | (RSC) = Reviersportcup

Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Ein torreiches 2025 liegt hinter der Werkself: Los ging's direkt mit einem Blitzstart – Nathan Tella trifft in Dortmund schon nach wenigen Sekunden zum ersten Mal im neuen Fußball-Jahr. Weitere Highlights liefern dann Florian Wirtz, Aleix Garcia, immer wieder Patrik Schick und natürlich Alejandro Grimaldo mit seinen europaweit gefürchteten Freistößen. Die Highlights zum Ende des Jahres: Wichtige Pokal-Treffer von Ibrahim Maza, vielumjubelte Siegtore in Lissabon und Manchester, der Scorpion Kick von Martin Terrier im Derby und als ganz besonderer Abschluss in 2025: Montrell Culbreath aus der U19 mit seinem Treffer zum 3:1-Sieg in Leipzig bei seinem Debüt. Viel Spaß beim Schauen!
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