
18 Tage wird die abschließende Hauptrunden-Partie beim Anpfiff gegen Mainz her sein, 11 Tage werden seit dem letzten Pflichtspiel vergangen sein. Eine Herausforderung in der Vorbereitung auf das bevorstehende K.-o.-Duell mit dem FSV? Nicht für Sergi Runge und sein Team, die das Programm der vergangenen Tage und Wochen dementsprechend adaptiert haben.
Fünf Siege holte die Leverkusener U19 zuletzt in der Hauptrunde und qualifizierte sich somit als Gruppensieger für das Achtelfinale. Das bislang letzte Ligaduell gegen Eintracht Frankfurt (3:1) ist inzwischen bereits zweieinhalb Wochen her. Sieben Tage später folgte das Viertelfinal-Derby im Verbands-Pokal gegen den 1. FC Köln, das mit einem emotionalen 8:7-Sieg nach Elfmeterschießen äußerst spektakulär ausfiel. Runge: „Das Spiel hat uns vor allem spielerisch und physisch nochmal weitergebracht in dieser Phase der Saison. Und ein Sieg ist natürlich immer die beste Vorbereitung.“
In den elf Tagen zwischen dem Derbysieg und dem Achtelfinale gegen Mainz machten sich Runge und Co. das Osterfest zunutze. „Wir haben über die Feiertage frei gemacht, um jetzt eine relativ normale Trainingswoche zu haben – wenn auch mit etwas mehr Trainingsspielen als gewohnt, um den Wettkampf zu simulieren“, so der 31-Jährige, dessen Fazit von den Trainingseinheiten sehr positiv ausfällt: „Es war intensiv, zugleich herrschte aber auch eine super Stimmung. Dieser Mix ist enorm wichtig, denn genau jetzt in der K.-o.-Phase musst du auf den Punkt voll da sein, um etwas zu erreichen. Es war in jedem Training zu spüren: Die Jungs haben richtig Bock auf die Endrunde!“

Verzichten muss Runge auch weiterhin auf die langzeitverletzten Naba Mensah, Francesco Buono und Ken Izekor. Zudem fällt der regelmäßig bei der U19 zum Einsatz kommende Alejo Sarco aus, er zog sich in dieser Woche einen Muskelfaserriss zu.
Während die Werkself in Hauptrunden-Gruppe C mit 23 Punkten wie erwähnt als Tabellenerster einlief, hatte sich Mainz in Gruppe D mit 14 Zählern als Vierter für das Achtelfinale qualifiziert. „Es ist kaum auszumachen, ob das Niveau in einer Gruppe stärker war als in einer anderen“, erklärt Runge, der im Zuge dessen klarstellte: „Wir nehmen jeden Gegner sehr ernst und machen uns nichts aus Tabellenplätzen.“
Die Nullfünfer mussten in ihren letzten beiden Hauptrunden-Partien gegen Borussia Dortmund und RB Leipzig jeweils fünf Gegentore hinnehmen. Eine mögliche Schwächephase des Gastes aber macht Runge keinesfalls aus: „Diese beiden Spiele darf man nicht als Maßstab nehmen. Zum einen sind sie auch schon wieder länger her, zum anderen hatte Mainz da auch mit ein paar Verletzungen zu kämpfen.“
Die Spielidee des vom langjährigen Bundesliga-Profi und zweifachen Deutschen Meister Jan Kirchhoff trainierten FSV bewertet Runge als „ein Stück weit ähnlich zu unserer. Auch sie wollen spielbestimmend sein und setzen auf Angriffspressing und einen flachen Spielaufbau. Es kann ein anschauliches, interessantes Spiel für die Zuschauer werden.“
Der Eintritt für die Partie ist frei. Das Ulrich-Haberland-Stadion öffnet eine Stunde vor Anpfiff um 10 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, es kann sowohl mit Bargeld als auch bargeldlos bezahlt werden.
FC Bayern München – VfL Wolfsburg
VfL Bochum 1848 – Borussia Dortmund
VfB Stuttgart – 1. FC Köln
Bayer 04 – 1. FSV Mainz 05
FC Schalke 04 – Fortuna Düsseldorf
Borussia Mönchengladbach – SV Werder Bremen
RB Leipzig – Eintracht Frankfurt
Karlsruher SC – Hamburger SV

6. Platz in der Bundesliga, Halbfinale im DFB-Pokal und Achtelfinale in der UEFA Champions League: In allen Wettbewerben schoss die Werkself in der Saison 2025/26 zusammengerechnet 96 Tore. Martin Terrier wurde mit seinem Scorpion Kick im Derby gegen Köln zum „Goal of the Season“ nominiert. Alejandro Grimaldo machte seinem Status als einer der besten Freistoß-Schützen Europas einmal mehr alle Ehre und traf wettbewerbsübergreifend fünfmal per direktem Freistoß. Montrell Culbreath und Arthur feierten jeweils ihr erstes Bundesliga-Tor. Edmond Tapsoba gehört mit fünf Treffern zu den torgefährlichsten Verteidigern der Bundesliga. Und Patrik Schick bewies mit 22 Toren, unter anderem gegen Manchester City, RB Leipzig oder Benfica Lissabon, abermals, warum er zu den besten Stürmern zählt. Alle Tore von Bayer 04 in der Saison 2025/26...
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