
„Wir sind sehr glücklich über diesen Pokalsieg. Es war ein Spiel, in dem sich die Offensivreihen beider Mannschaften viele gute Torchancen erspielt haben. Vielleicht hatten wir die etwas klareren Möglichkeiten“, sagte Bayer 04-Trainer Sergi Runge nach der Partie und zollte Torhüter Moritz Schrief ein Sonderlob: „Moritz hat heute eine super Leistung abgeliefert. Er hat lange nicht gespielt und sich diese Chance heute absolut verdient.“
Runge hatte im Vergleich zum 3:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt in der DFB-Nachwuchsliga vier personelle Wechsel vorgenommen. Schrief hütete anstelle von Jesper Schlich das Tor. Kalonji Raterink, Jeremiah Mensah und Emmanuel Owen rückten für Isaiah Eichie, Montrell Culbreath und Francis Onyeka (alle Bank) in die Startelf.
In der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga hatte die U19 von Bayer 04 bereits zwei Siege gegen den FC einfahren können (2:0; 4:2). Beim dritten Aufeinandertreffen gingen die Leverkusener im Franz-Kremer-Stadion gleich mit ihrer ersten Chance durch einen herrlichen Distanzschuss von Kapitän Ferdinand Pohl in Führung (8.). Danach entwickelte sich ein rasantes Spiel mit zahlreichen Strafraumszenen und besten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Zur Halbzeit blieb es aber bei der 1:0-Führung der Gäste.
Kurz nach dem Seitenwechsel gelang den Kölnern durch Fynn Schenten der Ausgleich (51.). Es blieb danach ein packender Pokalfight, in dem beide Teams aber trotz bester Gelegenheiten keinen Treffer mehr erzielen konnten. „Beide Mannschaften waren heute in der Offensive besser als in der Defensive“, sagte Sergi Runge. Auch in der Verlängerung besaßen sowohl die Gastgeber als auch die Leverkusener noch Chancen für den Lucky Punch. Doch auch nach 120 Minuten blieb es beim 1:1.










Es ging ins Elfmeterschießen. Bei den Gästen verwandelten Alejo Sarco, Kerim Alajbegovic, Francis Onyeka, Montrell Culbreath, Andrea Natali, Ben Hawighorst und Nils Gernhardt ihre Elfmeter. Nur Torjäger Artem Stepanov scheiterte vom Punkt. Weil aber Moritz Schrief zwei Elfmeter parieren konnte, jubelte am Ende die U19 von Bayer 04 über den Einzug ins Halbfinale des Verbandspokals.
Das nächste Highlight steht für die U19 am Sonntag, 27. April, auf dem Programm. Dann empfängt die Mannschaft von Sergi Runge im Achtelfinale der DFB-Nachwuchsliga den 1. FSV Mainz 05 im Ulrich-Haberland-Stadion. Anstoß ist um 11 Uhr.
Die Statistik:
Köln: Schmitz – da Silva Fernandes (77. Friemel), Spitali, Stapelmann, Kotya-Fofana, Harchaoui (101. Chukwukelu), von der Hitz (110. Ponente Ramirez), Zimmermann, Niang, Hekmat (85. Irmiev), Schenten (77. Puzzo)
Bayer 04: Schrief – Raterink (62. Eichie), Pohl (62. Hawighorst), Natali, Stepanov, Alajbegovic, Sarco, Ndi, Kister (62. Onyeka), J. Mensah (105. Gernhardt), Owen (46. Culbreath)
Tore: 0:1 Pohl (8.), 1:1 Schenten (51.)
Gelbe Karten: Puzzo, Irmiev, Ponente Ramirez, Chukwukelu - Sarco
Schiedsrichter: Julius Zill (Köln)

Offensivspielerin Paulina Bartz verlässt Bayer 04 Leverkusen endgültig und wechselt innerhalb der Google Pixel Frauen-Bundesliga zum Hamburger SV. Ursprünglich lief der Vertrag der 21-Jährigen, die bereits im Winter an den Aufsteiger ausgeliehen worden war, noch bis 2027.
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Bereits seit 2007 gibt es die Bayer 04-Fußballschule – nun erhält das erfolgreiche Format einen neuen Namen und ein neues Logo: Aus der Bayer 04-Fußballschule powered by BarmeniaGothaer wird ab sofort die Bayer 04 Fußball Akademie powered by BarmeniaGothaer.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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