
Cheftrainer Sergi Runge rotierte nach dem 4:2-Derbysieg gegen den 1.FC Köln am vergangenen Sonntag auf drei Positionen: Moritz Schrief tauschte mit Jesper Schlich im Tor, zudem begannen Bradley Ndi und Montrell Culbreath anstelle von Francis Onyeka und Andrea Natali. Den ersten Abschluss der Partie verzeichneten die Gastgeber schon nach 90 Sekunden durch Marvin Yüsün. Kaiserslautern agierte in der Anfangsphase defensiv und lauerte auf Umschaltsituationen. Der erste Leverkusener Versuch gehörte Alajbegovic (7.), unter der Woche zum ersten Mal im Kader der Profimannschaft.
Der FCK-Nachwuchs ging in der 12. Minute durch Marvin Yüsün in Führung. Nach einem harten Zweikampf zwischen Bayer 04-Verteidiger Ndi und Kian Scheer schaltete der Offensivspieler der Roten Teufel am schnellsten und ließ Schrief im Kasten mit einem platzierten Linksschuss keine Abwehrchance. Das Gegentor veränderte wenig am Spielgeschehen, die Gäste aus Nordrhein-Westfalen kontrollierten den Ballbesitz und agierten mit Offensivdrang. Der tiefe Block Kaiserslauterns machte es Schwarz-Rot jedoch schwer. Torchancen erspielten sich beide Mannschaften in dieser Spielphase keine.
Bayer 04-Keeper Schrief musste nach einem Foulspiel von Torschütze Yüsün in der 35. Minute an der Schulter behandelt werden, konnte aber vorerst weiterspielen. In der dritten Minute der Nachspielzeit parierte auf der Gegenseite FCK-Keeper Enis Kamga stark im Eins-gegen-Eins gegen Artem Stepanov. Der Leverkusener Stürmer hatte sich nach Vorarbeit von Emmanuel Owen gegen gleich mehrere Gegenspieler behauptet, konnte den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen. So ging es mit dem knappen Rückstand in die Kabine.
Zum Wiederanpfiff tauschte Runge verletzungsbedingt auf der Torwartposition, Schlich kam für Schrief. In der 54. Minute belohnte sich Schwarz-Rot dann für den engagierten Start in die zweite Hälfte: Alajbegovic kam am Rand des Sechzehners zum Abschluss, durch die Beine von Emmanuel Owen schlug der Ball im linken unteren Eck des Kaiserslauterer Tores ein. Der Tabellenzweite aus Leverkusen versuchte, den Schwung des Treffers mitzunehmen. Stepanov wurde keine 90 Sekunden später von mehreren Verteidigern des FCK am Abschluss gehindert, in der 63. Minute scheiterte Culbreath nach einer starken Kombination an FCK-Keeper Kamga.
Das Spiel wurde nun schneller, mit deutlichen Vorteilen für Schwarz-Rot. Kaiserslautern blieb jedoch situativ gefährlich. In der Schlussphase drückte die Werkself zunehmend auf den Siegtreffer - und Raterink belohnte in der 83. Minute die Bemühungen mit einem Treffer: Nach einem schönen Steckpass von Francesco Buono vollendete der Außenverteidiger flach ins linke Eck. In der Folge konzentrierte sich die Runge-Auswahl vorrangig auf die Defensive, in der dritten Minute der Nachspielzeit setzte der eingewechselte Nils Gernhardt den Schlusspunkt und erhöhte auf den 3:1-Endstand.
Durch diesen Erfolg hat die U19 von Bayer 04 nun 13 Punkte Vorsprung auf den Viertplatzierten der Gruppe F, den 1. FC Köln, der sich rechnerisch noch 15 Punkte erspielen kann.
In der kommenden Woche steht für die U19 ein echtes Highlight an. Das Team spielt am Dienstag in der Youth League gegen den FC Liverpool. Anstoß ist um 15 Uhr, die Partie wird auf Werkself-TV und in der Bayer 04-App übertragen.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Kaiserslautern: Kamga - Tautenhahn, Ammann, Bochan, Tuttobene (88. Cenusa), Baser (88. J. Mensah), Gibs (88. Seegel), Müller (59. Tamakloe), Yüsün, Heinz, Scheer
Bayer 04: Schrief (46. Schlich)- Raterink, Pohl, Buono, Culbreath (85. Gernhardt), N. Mensah, Stepanov, Alajbegovic (85. Djedovic), Ndi, Kister, Owen (76. Szep)
Tore: 1:0 Yüsün (12.), 1:1 Alajbegovic (54.), Raterink (83.), 1:3 Gernhardt (90.+3)
Gelbe Karten: Yüsün, Basar - Buono
Schiedsrichter: Marcel Göttel (Wiesbaden)
Zuschauer: 196 am Sportpark „Rote Teufel“

Durch das 2:0 (0:0) gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga hergestellt. Torschützin Cornelia Kramer spricht im Doppelinterview mit Kapitänin Carolin Simon über ihren „Dosenöffner“ und die Bedeutung des Heimsiegs für die kommenden Wochen.
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Nach einem erfolgreichen Geduldsspiel haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga wiederhergestellt. Gegen den Hamburger SV gewann das Team von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 2:0 (0:0). Damit verkürzte die Werkself den Rückstand auf Rang drei, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt, nach neun Spieltagen auf einen Punkt. Im Ulrich-Haberland-Stadion trafen vor 1.015 Zuschauern Cornelia Kramer (58.) und Lobke Loonen (90.+5) zum Sieg.
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Die U19 von Bayer 04 ist weiter auf Rekordjagd und hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga im zehnten Spiel den zehnten Sieg gefeiert. Beim Schlusslicht 1. FC Saarbrücken gewann die an diesem Tag stark verjüngte Mannschaft von Trainer Patrick Greveraars 5:0 (2:0) und steht damit zwei Spiele vor dem Ende der Vorrunde weiterhin mit großem Abstand an der Tabellenspitze.
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Welche Faktoren spielen bei der Fanmobilität eine Rolle? Diese Frage stand beim Besuch einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal an der BayArena im Mittelpunkt. Ebenfalls vor Ort war das Team des Lehrstuhls für Unternehmertum, Innovation und Transformation rund um Prof. Dr. Dr. h.c. Koch. Im Rahmen des Master-Seminars „Sport als Transformationsfeld: Nachhaltige Fanmobilität im Profifußball am Beispiel des DFB“ stellte Bayer 04 den Studierenden unter anderem das Mitfahrportal WERKSELFgo vor.
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