
Im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen den FC Viktoria Köln am vergangenen Samstag nahm U19-Cheftrainer Sven Hübscher fünf Änderungen vor. Neu in der Startelf waren Torhüter Borys Oleniak, Naba Mensah, Ken Izekor, Marton Szep und Francis Onyeka. Die Gastgeber liefen den Kontrahenten aus der Domstadt vom Anpfiff weg hoch an, Noah Pesch hielt ein erstes Mal drauf (1.). Für Köln versuchte sich Justin von der Hitz aus der Distanz (3.).
In der Folge bestimmte der Bayer 04-Nachwuchs die Partie durch viel Ballbesitz und schnelle Passstafetten, ohne sich jedoch zwingend vor das gegnerische Tor zu spielen. Kölns Nick Zimmermann gab einen weiteren Fernschuss ab (16.), erstmals gefährlich wurde es beim im letzten Moment geblockten Abschluss von Kölns Youssoupha Niang (21.). Inmitten einer Leverkusener Drangphase vor der Halbzeitpause ergaben sich Szep (36.) und David Widlarz (40.) dann erste Großchancen für Schwarz-Rot, die aber ungenutzt blieben. So ging es kurz darauf torlos in die Kabinen.







Nach Wiederanpfiff ergab sich Widlarz eine erste Gelegenheit, der Leverkusener schloss allerdings zu spät ab (54.). Eine Minute später musste sein Teamkollege Anton Bäuerle dann nach einer vorherigen Gelben Karte und einem anschließenden weiteren Foulspiel für fünf Minuten vom Feld. Kurz nachdem der Leverkusener Linksverteidiger wieder aufs Feld durfte, traf Fayssal Harchaoui aus der Distanz für die in dieser Phase tonangebenden Gäste (62.).
Doch die Kölner Führung währte nicht lange: Izekor egalisierte nur fünf Minuten später - ebenfalls per Fernschuss - auf 1:1. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit parierte Borys Oleniak nochmal einen gut getretenen Freistoß (89.), dann pfiff Schiedsrichter Lukas Dahmann ab - Verlängerung! Und die startete mit einem Freistoß von Kölns Marlon Becker an die Latte, den Abpraller verwertete Kapitän Neo Telle zum 2:1 für die Gäste (93.). Fünf Minuten später hatte Pesch bei seinem sehenswerten Fallrückzieher den erneuten Ausgleich auf dem Fuß.







Nun drückten die Hausherren noch einmal, Reno Münz wurde in dieser Phase im gegnerischen Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt - der Pfiff aber blieb aus (103.). Weiter ging es mit einem Distanzschuss von Jordan Zirkzee und einer Fünf-Minuten-Zeitstrafe für Onyeka unmittelbar vor der kurzen Pause der Verlängerung (104.). In der zweiten Hälfte schwanden auf beiden Seiten zunehmend die Kräfte, ein Leverkusener Pfostentreffer war die letzte Großchance auf den Ausgleich und das Elfmeterschießen (118.). Beides blieb jedoch aus, sodass der 1. FC Köln das Finale des Verbands-Pokals knapp für sich entschied. Es war das letzte Pflichtspiel des ältesten Bayer 04-Nachwuchses in der Saison 2023/24.
„Das Ergebnis ist ärgerlich. Wir waren meiner Meinung nach nicht die schlechtere Mannschaft. Wir hätten mehr als ein Tor schießen müssen“, betonte Hübscher im Nachgang. „Die Jungs haben alles gegeben, ich kann ihnen keinen Vorwurf machen. Köln hat die zwei Situationen bei den Toren überragend gelöst und ein Tor mehr als wir geschossen und ist deswegen verdient Pokalsieger.“
Die Statistik:
Bayer 04: Oleniak - Pesch, Monamay (110. Ferati), Milojevic, Münz, Bäuerle - N. Mensah (75. Kister), Onyeka - Widlarz (67. Petak), Izekor (108. Eichie), Szep (67. Zirkzee)
1. FC Köln: Blazic - von der Hitz (67. Chukwukelu), Telle, Pauli, Spitali - Harchaoui (108. Krüger), Zimmermann - Krautkrämer, Hekmat (76. Becker), Borie (120. Carella) - Niang (87. Yakisir)
Tore: 0:1 Harchaoui (62.), 1:1 Izekor (67.), 1:2 Telle (93.)
Gelbe Karten: Bäuerle, Onyeka - von der Hitz, Spitali
Schiedsrichter: Lukas Dahmann (Siegburg)
Zuschauer: 466 im Ulrich-Haberland-Stadion

Das Europapokal-Trikot ist gelauncht, die UEL-Gegner ausgelost – und die Vorfreude auf die internationale Saison groß! Anlässlich dessen fand am Freitagnachmittag, 28. August, in der Fanwelt eine Autogrammstunde mit dem aktuellen Werkself-Profi Montrell Culbreath und der offiziellen Klub-Legende Paulo Sergio statt.
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Den Schwung aus vier Siegen in den ersten vier Liga-Partien will die U19 von Bayer 04 mit in die 2. Runde des DFB-Pokals der Junioren nehmen – in dieser wartet der FC Carl Zeiss Jena. Die U17 hat es derweil nach zwei Remis zum Saisonstart gegen Borussia Mönchengladbach auf den ersten Sieg abgesehen. Hochkarätige Turniere warten auf einen aus U19- und U17-Spielern bestehenden U18-Kader im spanischen Cordoba sowie auf die U13 im niederländischen Zutphen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Nach sechseinhalb Jahren verlässt Exequiel Palacios die Bundesliga und wechselt von Bayer 04 in die Premier League. Der Argentinier, der als Werkself-Profi vor vier Jahren mit seiner Nationalmannschaft Weltmeister und beim Turnier in diesem Sommer Vizeweltmeister geworden war, spielt ab sofort für den englischen Aufsteiger Ipswich Town. Der 27-Jährige, dessen Vertrag in Leverkusen bis zum 30. Juni 2030 Gültigkeit hatte, kam im Januar 2020 als junges Talent zu Bayer 04. Dort entwickelte er sich kontinuierlich zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler in der deutschen Eliteklasse.
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Als Exequiel Palacios am 1. Januar 2020 vom argentinischen Klub River Plate unters Bayer-Kreuz gewechselt war, konnte der damals 21-Jährige nicht ahnen, wie erfolgreich auch die nächsten sechseinhalb Jahre für ihn werden würden. Pala, so sein Rufname, hatte mit River bereits die Copa Libertadores gewonnen, den wichtigsten Wettbewerb im südamerikanischen Klubfußball. Aber es sollten noch so viele weitere Titel folgen.
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