
Trainer Kevin Brok nahm im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen den TSV Meerbusch drei personelle Wechsel in der Startformation vor: Im Tor spielte Julian Leuchter für Simeon Rapsch, in der Abwehr Emiljano Malko für Felix Fink und im Mittelfeld begann Andrii Hamzyk für Ivan Mathis Massek Bakotaken.
Die Schwarz-Roten übernahmen von Beginn an die Kontrolle und wurden bereits in der 14. Minute durch Jonah Berghoff belohnt, der mit einem Freistoß zum 1:0 aus Leverkusener Sicht traf.
Essen, vor der Partie in der Tabelle fünf Punkte hinter Bayer 04 auf dem vierten Platz gelegen, zeigte sich aber nicht geschockt, sondern erhöhte nun auch ihrerseits die Schlagzahl. Es entwickelte sich eine interessante, ausgeglichene Partie, ohne dass eines der beiden Teams Zählbares hätte verbuchen können. So hatte die frühe Führung der Brok-Elf auch noch Bestand, als Schiedsrichter Niklas Simpson nach 45 Minuten zur Pause pfiff.
Nach dem Seitenwechsel intensivierte RWE die eigenen Bemühungen noch einmal. Und schon in der 50. Minute kam die Elf von Trainer Michael Delura zum inzwischen verdienten Ausgleich. Nach einem Foul im Strafraum der Leverkusener war es RWE-Kapitän Dominik Hardi, der den fälligen Elfmeter zum 1:1 verwandelte. Die Gastgeber drehten weiter auf – und wurden in der 80. Minute für den Aufwand belohnt, als der eingewechselte Alexander Pankov zum 2:1 traf.
Bei diesem Ergebnis sollte es bis zum Abpfiff bleiben. RWE ist damit bis auf zwei Punkte an Bayer 04 herangerückt. Am morgigen Sonntag treffen der Zweite, der VfL Osnabrück, und der Dritte, der MSV Duisburg, aufeinander.
Das nächste Ligaspiel steigt am kommenden Sonntag, 4. Mai (Anstoß: 11 Uhr). Dann empfängt die Werkself am Leistungszentrum Kurtekotten den MSV Duisburg.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Rot-Weiss Essen: Wessels – Gehrmann, Ehren (46. Begovic), Chiba (46. Pothmann), Hardi – Oyameda, Onyinaja (46. Iliadis),Isljami (46. Panakov), Nagel (46. Cisse)– Henze, Haradini
Bayer 04: Leuchter – Malko, Datene, Sahin (78. Bak), Klaßen (29. Ascione) – Ermec (78. Azizmohammadi), Berghoff, Hamzyk, Koshchii – Hololobov, Brüß (78. Barry)
Gelbe Karten: Begovic, Henze, Hardi – Hololobov, Ermec
Schiedsrichter: Niklas Simpson (Castrop-Rauxel)
Zuschauer: 75 auf der BSA Mitte

Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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