
Im Vergleich zum 2:0-Derbysieg gegen den 1. FC Köln vor dem Jahreswechsel rotierte Cheftrainer Sergi Runge auf drei Positionen: Für Jesper Schlich, der tags zuvor beim 0:0 der U19 gegen den MSV Duisburg im Kader stand, hütete Moritz Schrief erstmals in dieser Saison das Tor der U17. Vor ihm begannen die zuvor lange verletzten Nils Gernhardt und Montrell Culbreath. Dafür nahmen die später eingewechselten Julien Kurowski und Melvin Ukpeigbe, der zuvor ebenfalls verletzt war, auf der Bank Platz. Schwarz-Rot startete engagiert in die Partie, sah sich jedoch mit einem früh störenden Fohlen-Nachwuchs konfrontiert. Die Borussia hatte mehr Ballbesitz und trat selbstbewusst auf, Leverkusen übernahm derweil eine abwartende Rolle und hatte Probleme, in den Spielrhythmus zu finden. Gegen Ende der ersten Hälfte kam der Werkself-Nachwuchs besser in die Partie, abgesehen von wenigen offensiven Zeichen - so versuchte es etwa Kerim Alajbegovic mal für Schwarz-Rot (23.) und zuvor Niko Horvat für die Borussia (10.) - kam es jedoch auf beiden Seiten zu keinen gefährlichen Chancen. Der ereignisarme erste Durchgang endete daher torlos.
Nach Wiederanpfiff dann ein gänzlich anderes Bild und gleich ein sehenswerter Abschluss: Alajbegovic zog mit Ball von der linken Seite in die Spielfeld-Mitte und setzte aus über 20 Metern zum Fernschuss an, der Ball landete am Querbalken (47.). Danach probierte es Mönchengladbachs Can Güner mit einem Freistoß, den Keeper Schrief klärte (50.). Die Partie war nun sichtlich intensiver - und wurde schließlich auch mit einem Treffer belohnt: BMG-Torwart Lindsay-Zach Gutaj parierte einen Schuss von Culbreath aus spitzem Winkel nach oben, Stepanov pflückte anschließend die Kugel mit der Brust herunter und schloss wuchtig ins lange Eck zur Führung für Schwarz-Rot ab (54.). Es war das zehnte Liga-Tor für den Ukrainer.







Im Anschluss übte Mönchengladbach unter anderem mit einigen Ecken zwischen der 60. und 70. Minute Druck auf die Leverkusener aus. Hochgewachsene Spieler kamen zudem bei der Borussia in dieser Phase aufs Feld, die Fohlen versuchten es daher mit vielen Flanken. Weitere Wechsel, intensive Zweikämpfe und damit verbundene Unterbrechungen prägten im Anschluss außerdem die Partie. Der Bayer 04-Nachwuchs verteidigte konzentriert und klärte bis zum Abpfiff sämtliche Hereingaben sowie anderweitige Versuche der Borussia. Eine Gelb-Rote Karte für den zuvor verwarnten Güner in der Nachspielzeit (90.+4) erschwerte es den Hausherren zusätzlich, den knappen Rückstand zu egalisieren. So stand am Ende der 1:0-Auswärtssieg für Schwarz-Rot.
Nach Abpfiff resümierte Coach Runge die Partie wie folgt: „In der ersten Halbzeit haben wir uns noch nicht so wohl gefühlt. Es war eine lange Pause, ein fremder Platz und ein guter Gegner. Nach dem Wiederanpfiff und dem Tor war es ein anderes Spiel, der Gegner hat viel riskiert und viele offensive Spieler gebracht. Wir sind glücklich über den Sieg und es freut mich vor allem auch für Monty (Montrell Culbreath, Anm. d. Red.), Nils, Melvin und Moritz, dass sie heute gespielt haben.“
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Weiter geht es für die U17 mit dem ersten Liga-Heimspiel in diesem Jahr. Am Sonntag, 25. Februar (Anstoß: 11 Uhr), empfangen die Leverkusener Rot-Weiß Oberhausen.
Die Statistik:
M’gladbach: Gutaj - Ferreira Zufelde, Onur, Vali Fard, Opoku-Mensah, Nguefack (69. Beyersdorf), Koukkumäki, Krasniqi, Uwakhonye (69. Ketola), Horvat (60. Savicevic), Güner
Bayer 04: Schrief – Gernhardt (57. Ukpeigbe), Pohl, Culbreath, N. Mensah, Stepanov, Alajbegovic (86. Meurer), J. Mensah (65. Buono), Hawighorst, Szep (86. Kurowski), Domnic
Tor: 0:1 Stepanov (54.)
Gelbe Karten: Güner, Ketola - Hawighorst, Mensah
Gelb-Rote Karte: Güner
Schiedsrichter: Fabian Kiehl (Hilchenbach)

In der „Golden Boy Top 100“ werden traditionell die vielversprechendsten Talente Europas gelistet. Bei dem jüngst veröffentlichten Update anlässlich des Saisonwechsels sind – neben Leihgabe Francis Onyeka – gleich vier aktuelle Werkself-Profis dabei. Damit stellt Bayer 04 von allen Bundesligisten die meisten Spieler in diesem Ranking.
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Letzte Chance für die Bayer 04-Konsolenprofis, am „Esports World Cup 2026“ teilzunehmen. Beim „FC Pro Last Chance Qualifier“ in Paris kämpfen Sean Landwehr und Keanu Senkbeil gegen über 1000 andere Gamer um je einen der 14 begehrten Plätze für die nächste Qualifikationsphase zur virtuellen Einzel-Weltmeisterschaft. Zudem wartet bereits bei diesem hochkarätigen Vorentscheid ein Preisgeld-Pool von 244.000 US-Dollar auf die besten Spieler.
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Torhüterin Rafaela Borggräfe bleibt den Bayer 04-Frauen in der neuen Saison erhalten. Im Interview mit Werkself-TV spricht die 25-Jährige über die Gründe für ihre erneute Leihe vom FC Liverpool, über die vergangene Rückrunde und über ihre Ziele mit der neuformierten Mannschaft.
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Torhüterin Rafaela Borggräfe wird auch in der kommenden Saison für Bayer 04 Leverkusen auflaufen. Die Leihe der deutschen U23-Nationalspielerin, die im Winter vom FC Liverpool gekommen war, wurde um ein weiteres Jahr verlängert.
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