
Nachdem bereits im April dieses Jahres 45 neue Young Coaches unter der Leitung der FCSA durch die Bayer 04-Instruktoren Peter Quast und Benjamin Seifert ausgebildet worden waren, reiste Letzterer nun erneut nach Ecuador. Diesmal, um gemeinsam mit seinem Kollegen vom FC Basel 1893 Elias Kohler 21 aktive Young Coaches und zwölf von den ausgebildeten Peer Young Coaches weiterzubilden.
Ecuador kämpft seit längerer Zeit mit einer wachsenden Bandenkriminalität, die durch die frühe Rekrutierung von Kindern und Jugendlichen insbesondere auf die jüngeren Generationen fatale Auswirkungen hat. Zudem befindet sich das Land aufgrund von mehr als einer halben Million Geflüchteten aus Venezuela und Kolumbien in einer komplexen humanitären Lage. Weil besonders die verletzlichsten Gruppen – geflüchtete Kinder, Jugendliche und Frauen – besonderen Risiken ausgesetzt sind, hilft die FCSA gemeinsam mit Scort und der lokalen Partnerorganisation Fudela sowie dem UN-Flüchtlingshilfswerk genau hier: Seit Beginn der ersten Ausbildung 2023/24 bereits zertifizierte Young Coaches und weitere Peer Young Coaches sollten durch eine Weiterbildung diese Gruppen für relevante Themen sensibilisieren und ihnen mit dem Instrument des Fußballs einen sicheren Platz bieten.
Im nordecuadorianischen Ibarra knüpften die FCSA-Instruktoren Seifert und Kohler an die Inhalte der bereits absolvierten Young-Coach-Ausbildung an. Die Teilnehmer sollten lernen, soziale Inhalte in Fußballtrainings zu integrieren und die Übungen an spezifische gesellschaftliche Umstände anzupassen. So ging es beispielsweise darum, durch sogenannte Educational Games, also Bildungsspiele, die sowohl fußballerische als auch kognitive, emotionale und soziale Kompetenzen fördern, Kinder und Jugendliche auf eine spielerische Art für Themen wie Schwangerschaft im Jugendalter oder geschlechterspezifische Gewalt zu sensibilisieren. Entsprechend lag ein Fokus auch auf der Förderung von Mädchen in den Angeboten der Young Coaches.
„Ich denke es ist unglaublich wichtig, dass gerade Mädchen auch weibliche Vorbilder haben und sehen, dass auch Frauen Fußball spielen und Trainerin sein können. Deshalb war es sehr schön zu sehen, wie viele Frauen bei diesem Follow-up dabei waren“, sagte Kohler im Nachgang der Weiterbildung. Seifert fügte hinzu, dass die Young Coaches bereits einiges an Vorwissen aus ihrer Ausbildung mitbrachten und eine gute Zusammenarbeit mit ihren Peer Young Coaches pflegen: „Die Young Coaches haben ihre Peers wirklich gut unterstützt und an die Hand genommen. Sie haben sie auch situativ mal nach vorne geschubst, damit sie selber mehr das Zepter übernehmen müssen.“ Vom Projekt und der Durchführung zeigte sich Seifert begeistert: „Es ist immer spannend zu sehen, wie bei diesen Projekten Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft zusammen kommen und für das gleiche Ziel brennen: Kindern und Jugendlichen in ihren Communities den Fußball und die Liebe zum Sport näher bringen.“









Wie üblich konnten alle Teilnehmer das Gelernte direkt im Rahmen eines Abschlussfestivals mit 200 Kindern aus der Region – rund die Hälfte davon weiblich – anwenden. Im Anschluss kehrten die 33 Coaches motiviert in ihre Communities zurück, um auch dort ihr neues Wissen zu nutzen. Insgesamt profitieren über 3.000 ecuadorianische Kinder und Jugendliche von den Aktivitäten aller Young Coaches und Peer Young Coaches. Obwohl fast alle Mädchen in ihre Aktivitäten einbinden, steht ihr Gesamtanteil an den Trainings bisher noch bei 20 Prozent – ein Prozentsatz, den es mit dem neuen Wissen zu erhöhen gilt.
Die Problematik war auch Peer Young Coach Sabine in ihrer Community aufgefallen. „Hier habe ich gemerkt, dass es ein größeres, soziales Problem im Land ist“, sagt sie und ist fest entschlossen, das zu ändern: „Wir als Coaches können zwar nicht das gesamte Problem lösen, aber dennoch einen kleinen Teil dazu beitragen. Deshalb werde ich in Zukunft sicherstellen, dass auch Mädchen in Sportaktivitäten involviert werden und ihnen zeigen, dass sie genauso gut spielen können wie alle anderen auch.“

Nachdem zuletzt bereits Bayer 04-Nachwuchsspieler vollen Einsatz für soziale Projekte gezeigt hatten, engagierten sich nun auch die Eltern von Junioren-Kickern der Werkself für den guten Zweck. Rund 20 Mütter und Väter von Kids der U8-, U9- und U10-Teams trafen sich am Mittwoch, 23. September, am Leistungszentrum Kurtekotten, um auf dem benachbarten Gelände herabgefallene Äpfel zu sammeln – über den daraus entstehenden Apfelsaft freuen sich lokale Kindergärten und Schulen.
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Bayer 04 Leverkusen begrüßt zu Beginn der laufenden Saison 2026/27 ein neues offizielles Mitglied in seinem Sponsorenclub. Das Unternehmen KKV Kabelverlegung GmbH & Co. KG baut seine bereits bestehende Partnerschaft aus und agiert beim Fußball-Bundesligisten ab sofort als Unterstützer auf der nach dem Premium-Bereich zweithöchsten Partnerebene. Als nunmehr offizieller Partner im Sponsorenclub tritt KKV dadurch im Rahmen der Spiele der Werkself in der BayArena mit erheblich aufgewerteter Sichtbarkeit in Erscheinung. Das neue Vertragsverhältnis hat vorerst eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2028.
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Bayer 04 Leverkusen hat den bestehenden Kooperationsvertrag mit der EDO Personalservice GmbH verlängert und die Zusammenarbeit mit dem in Köln ansässigen Unternehmen gleichzeitig ausgebaut. Der offizielle Partner im Businessclub erfährt ein Upgrade im Partner-Pool von Bayer 04. Die neu justierte und inhaltlich weiterentwickelte Unterstützung des Fußball-Bundesligisten ist zunächst für zwei Jahre vereinbart und impliziert eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2028.
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Bayer 04-Fans aufgepasst: Die Saison 2026/27 nimmt nach der Länderspielpause so richtig an Fahrt auf – und wer sich dafür noch rechtzeitig ein ganz besonderes, schwarz-rotes Erinnerungsstück sichern will, hat nun die Chance dazu. Ab sofort sind im Onlineshop von Werkself-Profis wie Patrik Schick oder Edmond Tapsoba unterschriebene Trikots erhältlich. Schnell sein lohnt sich, denn das Angebot gilt nur, solange der Vorrat reicht.
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