
Bereits die beiden ersten Module der Young-Coaches-Ausbildung in Ecuador im vergangenen Jahr hatten in Ibarra und in der Hauptstadt Quito stattgefunden. Auch dieses dritte Modul wurde wieder in diesen beiden Städten abgehalten, dieses Mal allerdings mit Young Coaches vorwiegend aus der Küstenregion sowie aus dem Süden des Landes.
Peter Quast, Instruktor von Bayer 04: „Besonders bewegend finde ich die Geschichten der Young Coaches aus den Mentoring-Gesprächen. Viele der Teilnehmenden kommen aus sehr vulnerablen Verhältnissen und möchten etwas verändern. Und genau das ist ihre Motivation, selbst als Young Coaches in ihren Gemeinden tätig zu werden.“ Benjamin Seifert, ebenfalls Instruktor von Bayer 04, ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit den anderen Partnern war einfach klasse - besonders der Mix aus langjährig erfahrenen Instruktoren und den frischen Ideen der jüngeren Instruktoren war sehr bereichernd. Alle haben an einem Strang gezogen, was zum grossen Erfolg des Projekts beigetragen hat. Das hat Lust auf mehr gemacht.“







Während dieses dritte Modul auf den Inhalten der ersten beiden Module aufbaute, standen insbesondere die Themen Inklusion und Bildung durch Sport im Mittelpunkt: In der ersten Hälfte vermittelten die FCSA-Instruktoren den Young Coaches wertvolle Strategien und Methoden, wie diese Kinder jeden Alters und jeder Fähigkeit – also auch Kinder mit einer Behinderung – aktiv in ihre Sportaktivitäten integrieren können.
In der zweiten Hälfte lag der Fokus dann auf sogenannten „Educational Games“ – also Bildungsspielen – die sowohl fußballerische als auch kognitive, emotionale und soziale Kompetenzen fördern und Kinder für soziale Themen auf eine spielerische Art sensibilisieren können.
Die erlernten Konzepte konnten die Young Coaches dann direkt bei zwei Fußball-Festivals umsetzen: zum ersten Festival wurden 55 Kinder mit einer Behinderung eingeladen und erfolgreich in alle Aktivitäten eingebunden. Das Abschlussfestival fand dann im Rahmen des Internationalen Tages für Sport für Entwicklung statt und wurde mit mehr als 130 Kindern durchgeführt. Ergänzt wurde das Programm durch einen eintägigen Workshop eines lokalen Experten, in welchem die Wichtigkeit des Kinderschutzes im Sport und ihre Rolle als Trainer in der Prävention von Gewalt aufgezeigt und besprochen wurde.
Alle 45 Young Coaches erhielten zum Abschluss ein Zertifikat zum Kinderfußballtrainer und kehren nun motiviert in ihre Gemeinden zurück, um das Gelernte anwenden zu können. Sie ergänzen die Young Coaches der ersten Ausbildung und bilden zusammen ein starkes Netzwerk an 84 Trainern im ganzen Land. Von ihren Aktivitäten profitieren zurzeit mehr als 5.000 Kinder.

Nach dem Wintereinbruch der letzten Wochen wurden alle geplanten Partien der Nachwuchs-Teams im Freien abgesagt. Die meisten Mannschaften waren jedoch ohnehin in der Halle aktiv – und das äußerst erfolgreich: Sowohl die U13 als auch die U16-Juniorinnen gewannen ihre Turniere in Wermelskirchen und auf Schalke. Die U19 landete beim hochkarätigen Mercedes-Benz Junior Cup auf Rang 5 und für die U15 stand beim ebenfalls stark besetzten Pape-Cup in Magdeburg am Ende Platz vier zu Buche – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Enge Tribünen, kleines Feld, laute Fans: Am vergangenen Wochenende trat die U19 von Bayer 04 im Sindelfinger Glaspalast auf dem renommierten Mercedes-Benz Junior Cup 2026 an, der seit über 30 Jahren Topklubs aus dem In- und Ausland anzieht. Über zwei Turniertage duellierte sich der älteste Nachwuchs-Jahrgang des Werksklubs, feierte dabei Siege unter anderem gegen den 1. FC Köln und den FC Bayern München. Am Ende stand der 5. Platz zu Buche. Simone Cannizzaro aus der Leverkusener U17 wurde seinerseits als bester Torschütze des Turniers ausgezeichnet.
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Bayer 04-Fans aufgepasst: Beim Heimspiel in der UEFA Champions League gegen den FC Villarreal am 28. Januar (Anstoß: 21 Uhr) haben Werkself-Anhänger die Möglichkeit, das Spiel aus einer anderen Perspektive zu verfolgen. Aufgrund zurückgegebener Kontingente des Gastklubs wird der Auswärts-Stehblock zum Heimbereich. Tickets sind seit Montag, 12. Januar, für Jedermann erhältlich. Alle Infos.
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Es war ein gebrauchter Samstagabend. Die Werkself unterlag zum Start ins neue Jahr am 16. Bundesliga-Spieltag 2025/26 gegen den VfB Stuttgart 1:4. Ein Ergebnis, das bei Spielern wie Fans gleichermaßen für enttäuschte Gesichter sorgte. „Wir haben ohne Leidenschaft gespielt“, stellte etwa Alejandro Grimaldo im Anschluss ehrlich fest. Mitspieler Jarell Quansah zeigte sich noch selbstkritischer, betonte: „Wir waren Meilen von einer guten Leistung entfernt. Vor allem vor unseren Fans hier im eigenen Stadion kannst du so eine Leistung nicht zeigen. Da müssen wir uns, um ehrlich zu sein, entschuldigen.“ Alle Aussagen sowie Zahlen und Fakten zum Duell mit dem VfB Stuttgart liefert der Werkself Nachdreher.
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