
Das jüngste Aufeinandertreffen vor gut einem Jahr in der 2. Runde des DFB-Pokals entschieden die Frankfurterinnen mit 6:0 für sich. Weniger deutlich sah es bei der letzten Begegnung in der Liga aus – da gelang dem Team von Verena Hagedorn (damals in ihrem zweiten Spiel als Bayer 04-Trainerin) im April 2017 ein 2:2-Remis. Ansonsten ist die Bilanz eher ein wunder Punkt, denn noch nie konnte Bayer 04 im Oberhaus gegen den siebenmaligen Meister gewinnen.
Nach schwachem Liga-Start (drei Niederlagen in Folge) läuft es beim 1. FFC nun wie am Schnürchen. Zuletzt feierte die Mannschaft um die beiden Ex-Leverkusenerinnen Marith Prießen (2010- 14) und Theresa Panfil (2013-15) mit einem 8:0 bei Aufsteiger Borussia Mönchengladbach den vierten Pflichtspiel-Sieg in Folge. „Wir sind momentan gut drauf“, bemerkte Trainer Niko Arnautius. Auch Cheftrainerin Hagedorn weiß um die Qualitäten des Gegners: „Sie haben gute Breite im Kader, verfügen über ein starkes Mittelfeld und eine erfahrene Innenverteidigung.“
„Frankfurt hat gerade einen Lauf und wird mit breiter Brust auftreten“, glaubt Hagedorn. „Wir müssen volles Geschütz auffahren, um ihnen Pa- roli zu bieten. Von uns wird eine gute Abwehrarbeit gefordert sein.“ Zumindest ein Punkt würde gut tun, denn das kleine Polster auf Bremen mit dem besseren Torverhältnis auf dem ersten Abstiegsplatz beträgt derzeit nur drei Zähler.
Torhüterin Anna Klink hat ihren Faserriss im Adduktorenbereich überwunden und wird für die Partie am Sonntag wieder zur Verfügung stehen. Zu Beginn der Woche fehlte Madeline Gier noch krankheitsbedingt, am Donnerstag stieg sie wieder ins Training ein. Ob es für einen Einsatz reichen wird, ist ungewiss.
Die Tore des Ulrich-Haberland-Stadions öffnen am Sonntag eine Stunde vor Anpfiff um 13 Uhr. Mit der Stadionöffnung beginnt auch der Verkauf an den Tageskassen. Print@home-Tickets für diese und alle weiteren Heimspiele der Bayer 04-Frauen können zudem HIER im Vorverkauf erworben werden.

Nach ihren letzten 90 Minuten für Bayer 04, gleichbedeutend mit dem letzten Spiel ihrer Karriere, blickt Kapitänin Friederike Repohl emotional zurück. Auch Kristin Kögel, die die Werkself verlassen wird, äußert sich nach dem abschließenden 1:3 gegen den SV Werder Bremen bei Werkself-TV und gibt Einblicke in ihre Gefühlswelt.
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Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 1:3-Niederlage der Bayer 04-Frauen gegen den SV Werder Bremen am 26. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Die Bayer 04-Frauen haben ihre nach Punkten beste Bundesligasaison der Klub-Historie auf Platz fünf beendet. Am letzten Spieltag unterlag die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold dem SV Werder Bremen 1:3 (0:1). 46 Punkte und 15 Siege sind gegenüber der bisherigen Rekord-Spielzeit 2024/25 eine weitere Verbesserung. Der einzige Treffer von Cornelia Kramer (73.) trotz phasenweise drückender Überlegenheit war im Ulrich-Haberland-Stadion zu wenig. Trotz eines starken Saisonendspurts reichte es für die Werkself am Ende nicht ganz für die Teilnahme an der Europapokal-Qualifikation.
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U23-Nationalspielerin Sofie Zdebel hat sich zu Bayer 04 bekannt und ihren Vertrag vorzeitig bis 2028 verlängert. Im Interview mit Werkself-TV spricht die 21-Jährige darüber, warum sie sich für diesen Schritt entschieden hat, und nennt ihre ambitionierten Ziele mit der Werkself für die kommenden Jahre.
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